Die längsten Caminos

12.730 Kilometer seit der Pensionierung

Martin Vagabund war seit seiner Pensionierung an 410 Tagen (354 Pilgertage) erstaunliche 12.730 Kilometer auf etlichen Jakobswegen unterwegs und legte dabei Tagesetappen von bis zu 70 Kilometern zurück. 

Du kannst seine ausführlichen Tourenberichte auf seinem Blog nachlesen. 

4045 Kilometer in 145 Tagen an einem Stück

Marco Cuda wohnt in Lamezia Terme in Calabrien im Süden Italiens. Von dort aus ist er 2025 gestartet. Bis Benevento gibt es keinen offiziellen Weg, also hat er sich einen ausgedacht. Er ist viele Staatsstraßen und Wege gegangen. Von Benevento nach Rom ist er dann die Via Francigena del Sud gegangen. Von Rom nach Sarzana die Via Francigena. Von Sarzana nach Ventimiglia die Via de la Costa Ligure. Von Ventimiglia nach Arles die Via Aurelia. Von Arles nach Montpellier die Via di Arles. Von Montpellier nach Carcassonne die Via del Piemonte Pirenaico. Von Carcassonne hat er eine Abzweigung genommen, um nach Toulouse zu gelangen. Von Toulouse ist er dann nach Lourdes gekommen. Von Lourdes ist er dann über die Via del Piemonte Pirenaico bis nach Saint Jean Pied de Port gekommen. Und dann ging es auf dem Camino Frances weiter nach Santiago. Von Santiago aus ging es weiter nach Muxia und Finisterre, und als er in Finisterre angekommen war, kehrte er nach 145 Tagen und 4043 Kilometern zu Fuß nach Santiago zurück. 

Andy "Ninja" Jensen (1973-2022)

Andy Jensen hatte seine letzten 15 Jahren quasi auf den Jakobswegen gelebt. Er ist in dieser Zeit über 20.000 Kilometer auf mehr als 100 Caminos gegangen und hatte in seinem Rucksack ein MacBook, auf dem er unterwegs in den Herbergen die erste Version der Camino Ninja App programmierte.

Im Juli 2022 ist Andy überraschend auf dem Jakobsweg gestorben.

Hier findest du den Nachruf auf Andy „Ninja“ Jensen.

"Man ist nie zu alt, um einen Traum zu haben"

Mit 64 Jahren wanderte ich als alleinreisende Australierin 2.500 Kilometer ohne GPS von Burgund bis an die spanische Küste. 100 Tage lang lebte ich im Rhythmus meiner Schritte und trug 14 kg Gepäck durch Frankreich und Spanien. 

Auf dem Jakobsweg, wo man mich als „Claude, die Australierin“ kannte, entdeckte ich mein wahres, starkes Ich und lernte die Kraft des Augenblicks schätzen.

Die Rückkehr in den Alltag fiel schwer, doch ich fasste Mut und schrieb meine Erlebnisse nieder – obwohl Englisch nicht meine Muttersprache ist. 

So entstand „Boots to Bliss“. Mein 2012 veröffentlichtes Buch wurde zum weltweiten Bestseller und gilt heute international als eines der inspirierendsten Werke für Pilger.

Hast du auch eine besonders lange Pilgerreise unternommen und möchtest in diese Liste aufgenommen werden?
Dann schicke uns 2-3 Fotos und einen kleinen Text an peter@caminoninja.com, und wir nehmen das gerne hier auf.

Wie weit bist du gepilgert?

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