Orte

Etappenort am Jakobsweg

Sarria

Lugo, Galicia, Spain

Unterkünfte
49
Camino
1
Höhe
455 m

Sarria ist der größte Startort aller Jakobswege: 2025 begannen hier 161.901 Pilger, fast jeder dritte, der in Santiago ankam. Wer schon seit Wochen unterwegs ist, trifft auf Tausende mit frischen Schuhen. Bis Santiago sind es rund 115 Kilometer, ab hier brauchst du zwei Stempel am Tag. Ein Nachmittag reicht.

Wie lange bleiben?

Ein Nachmittag reicht. Die Altstadt ist überschaubar: Kirche und Festungsturm an der Rúa Maior, das Kloster A Madalena, die mittelalterliche Brücke. Das schaffst du an einem Nachmittag ohne Rucksack. Wer hier startet, braucht ohnehin eine Nacht, um anzukommen, die Credencial zu holen und den ersten Stempel. Wer schon seit Wochen läuft, nutzt den Abend besser zum Ausruhen. Morgen wird der Weg voller als alles, was du bisher kennst.

Sarria in Ninja-Zahlen

  • 161.901 Pilger begannen 2025 in Sarria. Kein anderer Ort an irgendeinem Jakobsweg kommt auch nur in die Nähe, Porto als Nummer zwei hatte weniger als ein Drittel davon.
  • Zwei von drei Pilgern, die 2025 auf dem Camino Francés in Santiago ankamen, sind erst in Sarria losgegangen.
  • Rund 115 Kilometer sind es laut Camino Ninja von Sarria bis Santiago, knapp über den 100, die du für die Compostela zu Fuß gehen musst.
  • 2 Stempel pro Tag brauchst du ab hier in deiner Credencial.
  • 8 Maravedís bekam im achtzehnten Jahrhundert jeder Pilger, der mit seiner Compostela auf dem Heimweg durch Sarria kam, im Hospital de San Antón. Kranke bekamen 24.

Ankommen: zwei Wege, eine Stadt

Von Triacastela kommst du auf dem Camino Francés über eine von zwei Varianten: über San Xil oder über das Kloster von Samos, von dem es laut Camino Ninja noch gut 15 Kilometer bis Sarria sind. Kurz vor Aguiada, knapp 5 Kilometer vor der Stadt, treffen sich beide wieder. Über San Mamede do Camiño erreichst du Sarria, und in der Stadt führt dich der Weg durch die Rúa Maior, die Straße der Altstadt mit der Igrexa do Salvador und dem Turm der alten Festung.

Wer in Sarria startet, kommt meist mit Zug oder Bus. Züge fahren aus Madrid, Barcelona und dem Baskenland, Busse meist mit Umstieg in Lugo.

Kurz erzählt: eine Königsstadt am Weg

Ende des zwölften Jahrhunderts gründete König Alfons IX. von León die Neustadt Vilanova de Sarria. 1230 starb er hier auf der Pilgerfahrt nach Santiago. Um 1280 hatte der Ort zwei Kirchen, ein Kloster und zwei Kapellen. Später gehörte er zur Grafschaft Lemos. Die Festung des Ortes zerstörten aufständische Bauern, die Irmandiños, nur ein Turm blieb stehen. 1589 entstand das Hospital de San Antón für Pilger, das bis 1845 bestand. Im achtzehnten Jahrhundert, als kaum noch Pilger kamen, schrumpfte Sarria auf etwa siebzig Häuser. 1880 kam die Eisenbahn. Mit ihr reisen heute viele an, die hier ihren Camino beginnen.

Neue und Alte: der Ort, an dem sich der Camino verdoppelt

Sarria ist der Ort, an dem zwei Arten von Pilgern aufeinandertreffen. Die einen gehen seit Saint-Jean, León oder Astorga, haben Blasen hinter sich, Schmerzen, Freundschaften und einen eigenen Rhythmus. Die anderen steigen gerade aus dem Zug, mit sauberen Schuhen und vollen Rucksäcken. Rund 115 Kilometer liegen vor ihnen, knapp mehr als die 100, die für die Compostela nötig sind.

Für die Langgeher ist das oft ein Schock. Wo du gestern vielleicht allein gegangen bist, gehen ab morgen Hunderte am Tag mit dir. Für die Neuen ist es ein Anfang mit allem, was dazugehört: Aufregung, ein zu schwerer Rucksack, die ersten Blasen. Beides ist der Camino. Wer schon lange läuft, darf sich daran erinnern, wie sein eigener erster Tag war. Wer neu ist, darf von denen lernen, die schon lange laufen. Fünf Tage lang teilt ihr denselben Weg.

Zwischen Rúa Maior und Brücke: was du sehen solltest

Vier Stationen für einen Rundgang am Nachmittag. Den Rucksack kannst du dafür in der Herberge lassen.

  • Igrexa do Salvador: Die Kirche aus dem dreizehnten Jahrhundert ist frühgotisch, einschiffig, mit Holzdach und runder Apsis. An der Nordfassade sitzt ein Christus als Weltenherrscher, der Pantokrator. Ein schlichter Ort zum Innehalten, bevor die letzten Tage nach Santiago beginnen. Öffnungszeiten haben wir nicht gefunden.
  • Turm der Festung: Von der mittelalterlichen Festung steht nur noch ein runder Turm, etwa 14 Meter hoch. Den Rest rissen die Irmandiños nieder, Bauern, die sich im fünfzehnten Jahrhundert gegen ihre Herren erhoben.
  • Mosteiro da Madalena: Anfang des dreizehnten Jahrhunderts gründeten italienische Mönche hier ein Hospital für Pilger. Seit 1896 leben hier Mercedarier, das Kloster hat romanische, gotische und barocke Teile und einen gotischen Kreuzgang. Eine große Herberge trägt heute den Namen des Klosters. Öffnungszeiten für Besucher haben wir nicht gefunden.
  • Ponte da Áspera: Die mittelalterliche Brücke mit drei Bögen aus Schiefer und Granit liegt am Ortsausgang. Über sie gehen Pilger seit Jahrhunderten Richtung Portomarín, und morgen früh gehörst du dazu.

Essen und Trinken

An den Markttagen, dem 6., 20. und 27. jedes Monats, gibt es in Sarria Pulpo á feira, Krake nach Marktart. Die Bäckereien machen ihre Empanadas noch von Hand. Im Februar feiert Sarria das Schwein: Die Festa do Porco Celta ist dem galicischen Landschwein gewidmet.

Ehrlich gesagt

  • Ab hier ist es voll. 161.901 Starter in einem Jahr sind im Schnitt mehr als 400 an jedem Tag, und die meisten starten im August und September. Wer Stille sucht, findet sie auf den nächsten fünf Etappen kaum noch.
  • Die öffentliche Herberge ist winzig. 40 Plätze für so viele Pilger, das geht nicht auf. Wer hier startet oder in der Hochsaison ankommt, bucht besser privat.
  • Nicht jede Herberge ist ruhig. Mehrere Pilger berichten von Lärm aus Bars und Terrassen vor dem Fenster bis spät in die Nacht. Frag beim Buchen nach einem Zimmer zur Rückseite.
  • Wir wissen weniger, als wir möchten. Für diesen Text haben wir keine aktuellen Meldungen zu Schließungen oder Baustellen gefunden. Frag in der Herberge nach, was gerade los ist.

Wo Pilger schlafen

Private Herbergen gibt es in Sarria viele, im Schlafsaal kosten sie laut Camino Ninja meist 10 bis 14 €. Eine heißt übrigens Dos Oito Marabedís, „Von den acht Maravedís“, so viel, wie das alte Hospital heimkehrenden Pilgern gab.

Ninja-Tipps

  • Früh buchen: Wer in Sarria ankommt oder startet, sollte sein Bett vorher reservieren. Pilger raten dazu, weil die letzten 100 Kilometer deutlich voller sind.
  • Vorhang statt Schlafsaal: Mehrere neuere Herbergen in Sarria haben Betten mit Vorhang, eigener Lampe und Steckdose. Pilger loben das immer wieder. Wenn dir Privatsphäre wichtig ist, frag danach.
  • Zwei Stempel ab heute: Auf den letzten 100 Kilometern brauchst du mindestens zwei Stempel pro Tag. Stempel bekommst du in Herbergen, Bars und Kirchen am Weg.
  • Markttag nutzen: Wenn du am 6., 20. oder 27. eines Monats in Sarria bist, gibt es Pulpo vom Markt.
  • Die Neuen grüßen: Wenn du schon lange unterwegs bist, wirst du ab morgen viele Menschen am ersten Tag treffen. Ein „Buen Camino“ von jemandem mit staubigen Schuhen kostet dich nichts.

Praktische Tipps für Pilger

  • Credencial und Stempel: Wer hier startet, braucht eine Credencial, um in den Pilgerherbergen zu schlafen und am Ende die Compostela zu bekommen. In Sarria gibt es sie laut einem Pilgerportal (Stand: Oktober 2026) im Convento de la Merced, also im Kloster A Madalena der Mercedarier, an der Avenida de la Merced 60, in der Pfarrei Santa Mariña an der Travesía de la Iglesia 1, in der Pfarrei Nuestra Señora del Rosario an der Gran Vía 25 und bei der Pilgervereinigung Amigos do Camiño de Santiago na Comarca de Sarria an der Rúa Vigo de Sarria 15. Pilger berichteten 2023 außerdem von der Touristeninformation und der öffentlichen Herberge. Den ersten Stempel holst du dir am schönsten in A Madalena: Das Stempeln der Credenciales nennt ein galicisches Verzeichnis die Hauptaufgabe der Mercedarier dort. Öffnungszeiten haben wir nicht gefunden, frag im Zweifel in deiner Herberge.
  • Anreise: Mit dem Zug aus Madrid, Barcelona oder dem Baskenland, mit dem Bus meist über Lugo.
  • Feste: Am letzten Samstag im August feiert Sarria die Noite Meiga, die Hexennacht. Am ersten Aprilwochenende findet eine Antiquitätenmesse statt.

Weiter: die letzten 115 Kilometer

Du verlässt Sarria über die Ponte da Áspera. Hinter der Stadt geht es nach Barbadelo, laut Camino Ninja nach gut 4 Kilometern, wo einst die Templer bei der Kirche San Esteban saßen. Über Ferreiros, nach rund 13 Kilometern, erreichst du nach 22,3 Kilometern Portomarín. Von dort sind es noch rund 92 Kilometer bis Santiago de Compostela.

Morgen erwartet dich

Ein Tag durch viele kleine Weiler, mit mehr Gesellschaft als je zuvor, bis Portomarín. Der Ort steht über einem Stausee. Als der Belesar-Stausee in den 1960er-Jahren das alte Portomarín überflutete, zog der Ort den Hang hinauf, und seine Kirche wurde Stein für Stein mitgenommen.

Tiefer eintauchen: Ein König, ein Kloster und hundert Kilometer

Ein langer Text, falls du noch mehr über Sarria erfahren willst. Etwa zwanzig Minuten Lesezeit.

Wo zwei Ströme zusammenfließen

Wenn du durch die Rúa Maior gehst, vorbei an der Igrexa do Salvador und dem runden Turm der Festung, dann gehst du dort, wo Pilger seit dem Mittelalter durch Sarria gehen. Seit 1880 fahren hier Züge, und heute kommen viele Menschen mit der Bahn, um in Sarria ihren Camino zu beginnen. Die alte Straße der Pilger und die Gleise: In Sarria treffen zwei Ströme aufeinander, und beide gehören zur Geschichte dieses Ortes.

Sarria ist keine große Stadt. In der Stadt selbst leben etwa 9.000 Menschen, in der ganzen Gemeinde gut 13.000. Und doch begannen hier im Jahr 2025 161.901 Pilger ihren Weg, mehr als an jedem anderen Ort der Welt. Wie es dazu kam, ist eine Geschichte, die mit einem sterbenden König beginnt und mit einer Regel des Pilgerbüros endet. Dazwischen liegen ein Kloster, das als Pilgerhospital entstand, eine Burg, die von Bauern niedergerissen wurde, ein Hospital, das heimkehrenden Pilgern Geld für den Rückweg gab, und lange Jahrhunderte, in denen kaum jemand kam.

Ein Fluss, Bergdörfer und ein Kloster im Tal

Den Namen hat die Stadt von ihrem Fluss. Der Río Sarria entspringt in den Bergen bei Triacastela, durch die du vielleicht gerade gekommen bist, und fließt durch die Stadt.

Menschen lebten hier lange vor den Pilgern. In Maside und Barbadelo haben sich Felsritzungen erhalten, in Santa Marta, Arxemil und Vilamaior stehen Dolmen, und auf vielen Hügeln liegen Castros, die befestigten Dörfer der vorrömischen Zeit. Manche davon waren bis ins Mittelalter bewohnt. In römischer Zeit gehörte die Gegend zum Umland von Lucus Augusti, dem heutigen Lugo. Bei Vilar de Sarria und San Antolín hat man zwei römische Landgüter ausgegraben, und ein Grabstein aus Vilar de Sarria steht heute im Museum von Pontevedra.

Unter den Sueben, die nach den Römern über Galicien herrschten, gab es bereits eine Grafschaft Sarria. Nach der muslimischen Eroberung, die hier kaum Spuren hinterließ, war auch das Kloster Samos an der Wiederbesiedlung beteiligt. Unter seiner Aufsicht standen kleinere Klöster der Umgebung, und ihre Mönche rodeten, legten Felder an und holten Bauern ins Land. Ab dem zehnten Jahrhundert tragen die Grafen der Gegend in den Urkunden den Titel Graf in Sarria. Der Ort war also schon da, als der Pilgerweg groß wurde. Aber er wurde erst durch den Weg zu einer Stadt.

Eine neue Stadt am Weg der Franzosen

Ende des zwölften Jahrhunderts gründete König Alfons der Neunte von León eine Neustadt, Vilanova de Sarria, und gab ihr die Rechte einer königlichen Stadt. Er tat das nicht nur hier: Auch Melide und Monforte de Lemos ließ er neu besiedeln, und 1208 gründete er A Coruña neu.

Um 1280 war die Stadt fertig: eine Straße namens Camiño francés, dazu die Rúa de Queiroga und die Rúa do Pombal, zwei Pfarrkirchen, San Salvador und Santa Mariña, das Kloster A Madalena und zwei Kapellen. Der Weg der Franzosen, wie man den Pilgerweg nannte, hatte der Stadt eine Straße gegeben.

Eine kleine Pointe gehört dazu. Im Pilgerführer des Codex Calixtinus, um 1140 aufgeschrieben, zählt der Verfasser die Orte am Weg einzeln auf. Hinter Triacastela nennt er San Miguel, dann Barbadelo, dann Portomarín. Sarria kommt nicht vor. Der Ort, an dem heute fast jeder dritte Pilger beginnt, war für den berühmtesten Pilgerführer des Mittelalters keine eigene Erwähnung wert. Barbadelo dagegen schon, das Dorf, durch das du morgen nach wenigen Kilometern gehst und wo die Templer bei der Kirche San Esteban saßen.

Der König, der nicht mehr ankam

Alfons der Neunte wurde am 15. August 1171 in Zamora geboren und war ab 1188 König von León und Galicien. Er war kein bequemer Herrscher. Seine erste Ehe mit seiner Cousine Teresa von Portugal wurde wegen zu naher Verwandtschaft aufgelöst. Seine zweite, mit Berenguela von Kastilien, erklärte Papst Innozenz der Dritte 1198 für ungültig, das Paar blieb trotzdem noch einige Jahre zusammen, und das Königreich stand unter dem Interdikt. Exkommuniziert wurde der König auch einmal. Er zeigte sich davon wenig beeindruckt.

Zwei Taten aber sind geblieben. Im Jahr seines Regierungsantritts, 1188, rief er im Kreuzgang von San Isidoro in León eine Versammlung zusammen, zu der er nicht nur Adel und Klerus einlud, sondern auch Vertreter der Städte. Der Historiker John Keane sieht darin einen wichtigen Schritt auf dem Weg zu den Parlamenten Europas. Und 1218 gründete er die Universität von Salamanca.

1230 eroberte er im Süden Mérida und Badajoz. Danach machte er sich auf den Weg nach Norden, nach Santiago. Nach spanischen Darstellungen wollte er dem Apostel für seinen Beistand im Krieg danken. Manuel Núñez Rodríguez fasst es in einem Fachaufsatz von 2010 in einem Satz zusammen: Nachdem er das ganze Land nördlich des Guadiana eingenommen hatte, kehrte Alfons als Pilger nach Santiago zurück und starb auf dem Weg. In Vilanova de Sarria, der Stadt, die er selbst gegründet hatte, erkrankte er schwer. Am 24. September 1230 empfing er hier die Letzte Ölung und starb, neunundfünfzig Jahre alt.

Bis Santiago kam er trotzdem. Sein Testament verlangte, dass man ihn in der Kathedrale neben seinem Vater Ferdinand dem Zweiten begrub, und so geschah es. Die beiden Grabmäler stehen heute im Königlichen Pantheon in der Reliquienkapelle der Kathedrale. Die liegenden Figuren der beiden Könige sind einander so ähnlich, dass Historiker bis heute nicht sicher sagen können, welches Grab welchem König gehört.

Sein Tod hatte Folgen weit über Sarria hinaus. Alfons hatte seine Töchter Sancha und Dulce aus erster Ehe als Erbinnen vorgesehen. Doch deren Stiefmutter Berenguela setzte durch, dass beide verzichteten, und im Dezember 1230 wurde ihr Sohn Ferdinand der Dritte auch König von León. Seitdem waren Kastilien und León für immer vereint. Ein König, der als Pilger unterwegs war, stirbt gut hundert Kilometer vor dem Ziel, und am Ende wird aus zwei Reichen eines.

Die Kirche des Erlösers

Die Igrexa do Salvador steht an der Rúa Maior. Gebaut wurde sie im dreizehnten Jahrhundert, in der Zeit, als die Romanik in die Gotik überging, und genau das sieht man ihr an. Sie hat ein einziges Schiff mit einem Dach aus Holz und eine halbrunde Apsis, wie die vielen romanischen Dorfkirchen Galiciens. Die Portale aber zeigen schon die neue Zeit.

Achte auf zwei Stellen. Am Nordportal sitzt ein Christus als Weltenherrscher, ein Pantokrator, in einem altertümlichen Stil, der älter wirkt als der Bau. Und über einem der Portale gibt es ein Bogenfeld, ein Tympanon, dessen Bilder die Fachleute bis heute unterschiedlich deuten. Was genau es darstellt, ist umstritten. Du darfst also ruhig selbst hinsehen und deine eigene Deutung haben.

Der Glockengiebel ist viel jünger. Ihn baute 1860 Francisco Castiñeira, und aus demselben Jahr stammt auch der Brunnen auf dem Platz vor der Kirche. Die Salvador ist kein großes Bauwerk. Aber an ihr sind seit dem dreizehnten Jahrhundert Pilger vorbeigegangen, die genau an dem Punkt waren, an dem du jetzt bist: noch gut hundert Kilometer vor dem Ziel.

Die zweite alte Pfarrkirche, Santa Mariña, hat diese Geduld nicht gehabt. Sie war romanisch und stammte aus dem zwölften Jahrhundert, doch 1885 wurde an ihrer Stelle ein Neubau errichtet. Vom alten Bau sind nur eine Zeichnung des Portals und ein Kapitell geblieben. Die Figuren der heiligen Mariña und des heiligen Johannes am Neubau schuf der Bildhauer Isidoro Brocos.

Italienische Brüder und ein Hospital für Pilger

Rund 200 Meter vom Pilgerweg entfernt liegt das Kloster A Madalena. Seine Geschichte beginnt Anfang des dreizehnten Jahrhunderts, und sie beginnt mit Pilgern. Italienische Brüder gründeten hier ein Hospital für Menschen auf dem Weg nach Santiago. Die englischsprachige Überlieferung nennt sie Brüder vom Orden der Seligen Märtyrer Jesu und fügt hinzu, dass sie selbst Pilger waren. Ob das so stimmt, können wir nicht prüfen, aber es ist ein schöner Gedanke: Leute, die selbst unterwegs gewesen waren, blieben stehen und kümmerten sich um die, die nach ihnen kamen.

Bei der Frage, welchem Orden das Haus in den ersten Jahrhunderten gehörte, sind sich die Quellen nicht einig. Die eine sagt, die Brüder hätten von Anfang an nach der Regel des heiligen Augustinus gelebt, und das Haus sei die erste Niederlassung dieses Ordens in Galicien gewesen. Die andere spricht von einem eigenen Orden der Magdalener, der das Kloster bis 1568 führte, bevor es in den Augustinerorden eingegliedert wurde. Einig sind sich alle in zwei Punkten: Die Augustiner prägten das Haus über Jahrhunderte, und es begann als Herberge für Pilger.

Gefördert wurde das Kloster von den mächtigen Familien der Gegend, von den Grafen von Lemos, von einem Domherrn aus Ourense namens Nuño Álvarez de Guitián und später vom Augustinerbischof Francisco Armañá y Font. Das sieht man dem Bau an. Vom ersten Kloster des dreizehnten Jahrhunderts sind nur Bruchstücke geblieben, vor allem das romanische Portal zum Kreuzgang. Die Kirche hat ein einziges Schiff mit einer Holzdecke im italienischen Stil des vierzehnten und fünfzehnten Jahrhunderts. Die Hauptkapelle aus dem sechzehnten Jahrhundert ist reich geschmückt, mit Formen der Gotik, der Renaissance und der portugiesischen Manuelinik. Dazu kommen eine Kapelle des heiligen Christophorus, des Schutzpatrons der Reisenden, sowie Grabmäler und Wappen adliger Familien.

Der Kreuzgang nördlich der Kirche hat zwei Geschosse. Das untere stammt aus dem sechzehnten Jahrhundert und verbindet romanische mit gotischen Formen. Das obere ist später entstanden und durch moderne Umbauten stark verändert. Fassade, Glockenturm und Portal sind barock und stammen aus dem achtzehnten Jahrhundert.

Dann kam der Bruch. Mit der Enteignung der Klöster im neunzehnten Jahrhundert endete hier das Ordensleben, der Besitz wurde versteigert, und im Gebäude saßen zeitweise ein Gefängnis und eine Kaserne. 1896 zogen die Mercedarier ein, ein Orden, der im Mittelalter gegründet worden war, um Gefangene freizukaufen. Sie führen das Haus bis heute, mit einer Schule. Ein galicisches Verzeichnis beschreibt ihre Hauptaufgabe heute erstaunlich nüchtern: die Credenciales der Pilger zu stempeln. So schließt sich der Kreis. Achthundert Jahre nach den italienischen Brüdern kommen die Pilger noch immer an diese Tür.

Die Herren von Lemos

Nach dem Tod des Königs blieb Sarria nicht lange in königlicher Hand. 1360 übertrug König Peter der Erste, den man den Grausamen nannte, Sarria und andere Orte an Fernando de Castro, und 1366 wurde die Stadt mit der Grafschaft Lemos verbunden. Die Grafen von Lemos mit ihrem Sitz in Monforte gehörten zu den mächtigsten Adelsgeschlechtern Galiciens. Zu ihrer Grafschaft gehörten fünf kleine Städte, darunter Sarria und Triacastela, durch das du vor kurzem gegangen bist. In Sarria setzten sie einen eigenen Amtmann ein.

Im sechzehnten Jahrhundert erhielten die Grafen von Lemos zusätzlich den Titel eines Marqués de Sarria. Über das genaue Jahr widersprechen sich die Quellen, die eine nennt 1505, die andere 1543. Der Titel existiert bis heute und ist über viele Erbgänge an die Familie der Herzöge von Alba gelangt.

Die Familie Castro war reich und liebte die Künste. Der berühmteste von ihnen, Pedro Fernández de Castro, siebter Graf von Lemos und vierter Marqués de Sarria, war Vizekönig von Neapel. Ihm widmete Miguel de Cervantes den zweiten Teil seines Don Quijote. Wenn du also im Kopf hast, dass der berühmteste Ritter der Weltliteratur einem Herrn von Sarria gewidmet ist, dann liegst du richtig.

Bauern gegen Burgen

Wer über eine Stadt herrscht, braucht eine Burg. Die Festung von Sarria stand auf dem höchsten Punkt der Altstadt, auf dem Gelände eines alten Castros, das man schon in vorgeschichtlicher Zeit wegen seiner Lage gewählt hatte. Ihre Geschichte reicht ins zwölfte Jahrhundert zurück. Sie soll mindestens vier Türme gehabt haben.

Im fünfzehnten Jahrhundert erhob sich in Galicien das Volk. Bauern, Handwerker und Bürger schlossen sich zu Bruderschaften zusammen, den Irmandades, und zogen gegen die Burgen des Adels. Der große Aufstand der Irmandiños brach 1467 los, und in ganz Galicien fielen Festungen. Auch die Burg von Sarria wurde zerstört. Doch die Herren kamen zurück, schlugen den Aufstand nieder und bauten ihre Burgen wieder auf. Auch in Sarria entstand die Festung neu, aber nie mehr so stark wie zuvor.

Was danach kam, war langsamer Verfall. Mitte des achtzehnten Jahrhunderts lebte niemand mehr in der Burg. Bis 1860 stand sie noch weitgehend, dann kauften Privatleute und die Stadt das Gelände und holten die Steine für andere Bauten. Die Gräben wurden zugeschüttet. Geblieben ist ein einziger runder Turm aus Granit, je nach Quelle 14 oder knapp 15 Meter hoch, mit einigen Zinnen und den Wappen der Familien Castro und Lemos. Im Volksmund heißt er Torre do Batallón, das Gelände gehört der Familie Pérez-Batallón. Er steht unter Denkmalschutz. Nach Angaben einer galicischen Quelle steht das Gelände zum Verkauf, und man sucht einen Investor, der den Ort wiederbelebt.

Ein Turm, den die Bauern übrig ließen und die Stadt später als Steinbruch benutzte: Wenn du an ihm vorbeigehst, gehst du an einem Denkmal für die Frage vorbei, wem das Land gehört.

Acht Maravedís für den Heimweg

Es gibt Orte, an denen man an die Pilger auf dem Hinweg denkt. In Sarria dachte man auch an die auf dem Rückweg. 1589 gründete Dionís de Castro y Portugal, ein Geistlicher und unehelicher Sohn des Marqués de Sarria, das Hospital de San Antón. Gebaut hat es der Baumeister Juan de Seara. Bestimmt war es für Pilger, die aus Santiago zurückkamen.

Im achtzehnten Jahrhundert ist die Regel überliefert. Wer auf dem Heimweg durch Sarria kam und seine Compostela vorzeigen konnte, bekam ein Bett und acht Maravedís als Wegzehrung. Wer krank war, bekam vierundzwanzig. Die Urkunde aus Santiago war also nicht nur eine Erinnerung, sie war ein Ausweis, der dir unterwegs etwas einbrachte. Eine Herberge in Sarria trägt heute den Namen Dos Oito Marabedís, nach diesen acht Münzen.

Das Hospital tat auch anderes Gutes. 1794 wurde mit seinem Geld eine Schule gegründet, in der Kinder Lesen und Schreiben lernten. 1845 schloss es. Danach diente das Gebäude als Rathaus, als Schule und als Gefängnis, heute sitzt dort das Gericht.

Es gab noch ein anderes Haus für Kranke, an das heute nur eine Kapelle erinnert. Die Capilla de San Lázaro ist der letzte Rest eines Hospitals für Leprakranke, das bis 1700 bestand.

Stille, Krieg und Eisenbahn

Mit den Pilgern ging es auch Sarria schlecht. Als im achtzehnten Jahrhundert immer weniger Menschen nach Santiago gingen, schrumpfte die Stadt auf etwa siebzig Häuser und ein paar Läden. Alle Pfarreien zusammen hatten höchstens 350 Einwohner. Das war der Ort, an dem einst ein König gestorben war.

Das neunzehnte Jahrhundert brachte Unruhe. Als Napoleons Truppen ins Land kamen, wurden Kirchen geplündert und Getreide und Geld eingetrieben. Die Enteignung der Klöster leerte A Madalena. In den Karlistenkriegen zogen Freischärler durch die Gegend. Gleichzeitig wurde aus Sarria eine moderne Gemeinde: 1820 bekam sie eine eigene Gemeindeverwaltung und wurde Sitz eines Gerichtsbezirks.

Die eigentliche Wende kam auf Schienen. Um 1850 wurde die Straße von Lugo nach Valdeorras eröffnet, 1880 die Eisenbahn. Sie brachte Handel, neue Viertel entstanden, eines davon heißt bis heute einfach A Estación, der Bahnhof. Heute reisen auf dieser Strecke viele an, die hier ihren Camino beginnen.

Der Pfarrer aus Sarria

1929 wurde in Sarria Elías Valiña geboren. Er wurde Priester, schrieb seine Doktorarbeit über die Geschichte des Jakobswegs und wurde Pfarrer von O Cebreiro, dem Bergdorf an der Grenze Galiciens. Ab 1984 begann er, die alten Wege nach Santiago mit gelben Pfeilen zu markieren.

Der Pilgerhistoriker Anton Pombo hat einen bemerkenswerten Satz über ihn geschrieben. Valiña habe nicht in Sarria angefangen, seinem eigenen Geburtsort, und auch nicht an der Grenze Galiciens, obwohl er dort Pfarrer war. Er habe den Weg als Ganzes gedacht, von Frankreich bis Compostela, und Stück für Stück zusammengefügt. Es ist eine stille Ironie, dass heute ausgerechnet aus seiner Heimatstadt mehr Menschen aufbrechen als von irgendwo sonst, und dass die meisten von ihnen nur das letzte Stück seines Weges gehen.

Hundert Kilometer

Wer in Santiago die Compostela bekommen will, muss mindestens die letzten hundert Kilometer zu Fuß oder zu Pferd gegangen sein, mit dem Fahrrad zweihundert. Diese Regel ist jünger, als viele denken. Nach Anton Pombo gab es lange gar keine festgelegte Mindeststrecke. Erst um das Heilige Jahr 1993 herum, als Galicien mit dem Programm Xacobeo begann, den Weg zu bewerben, wurde die Grenze auf hundert Kilometer festgelegt.

Damit war Sarria gesetzt. Rund 115 Kilometer liegen zwischen der Stadt und der Kathedrale, knapp mehr, als man braucht. Sarria hat einen Bahnhof mit Zügen aus Madrid, Barcelona und dem Baskenland, Busse über Lugo und viele Unterkünfte. Und von hier aus lässt sich der Weg in fünf Tagesetappen gehen, ideal für alle, die wenig Zeit haben.

Die Zahlen erzählen den Rest. 2015 begann schon mehr als ein Viertel aller Pilger, die eine Compostela erhielten, in Sarria, mehr als doppelt so viele wie in Saint-Jean-Pied-de-Port. 2024 waren es nach Angaben des Pilgerbüros mehr als 150.000, etwa vierundsechzig Prozent aller Pilger auf dem Camino Francés. 2025 waren es 161.901, fast jeder dritte Pilger, der in Santiago ankam, ganz gleich auf welchem Weg.

Ist das noch ein Camino?

Über keine Frage wird unter Pilgern so gern gestritten wie über diese. Manche, die seit Saint-Jean unterwegs sind, schauen auf die Menschen mit den frischen Rucksäcken herab. Und es gibt ernsthafte Kritik, nicht nur Dünkel.

Im März 2016 unterschrieb Anton Pombo für die Internationale Bruderschaft des Jakobswegs ein Papier, das er ausgerechnet in Sarria datierte. Darin schlug er vor, die Mindeststrecke für die Compostela auf dreihundert Kilometer zu erhöhen, abgeleitet aus dem ältesten überlieferten Pilgerweg, dem Camino Primitivo. Seine Begründung: Die Hundert-Kilometer-Grenze habe ein verzerrtes Bild geschaffen. Für viele sei die Pilgerfahrt nur noch ein Spaziergang von vier oder fünf Tagen durch Galicien, Reiseveranstalter böten Credencial und Compostela als Werbemittel an, und die Orte auf den letzten Etappen, besonders ab Tui und Sarria, seien in der Hochsaison überlastet. Das Papier wurde dem Domkapitel in Santiago vorgelegt. Angenommen wurde es nicht, darauf legte Rebekah Scott, die es ins Englische übertrug, ausdrücklich Wert.

Die Gegenposition ist ebenso ernst zu nehmen. Nicht jeder hat sechs Wochen Zeit, nicht jeder hat die Gesundheit oder das Geld. Für viele ist der Weg ab Sarria der einzige, den sie gehen können, und er kann der Anfang eines viel längeren sein. Und Alfons der Neunte, der berühmteste Pilger dieser Stadt, hat nicht einmal die letzten hundert Kilometer geschafft.

Wir bei Camino Ninja wollen diese Frage nicht entscheiden. Wir halten nur fest: Wer in Sarria beginnt, geht auf demselben Weg wie alle anderen, über dieselben Brücken, in dieselbe Kathedrale. Wie lang dein Camino ist, misst man vielleicht nicht nur in Kilometern.

Ein Umweg über Samos

Wenn du von Triacastela gekommen bist, hattest du die Wahl zwischen zwei Wegen. Der kürzere führt über San Xil, der längere zum Kloster Samos, laut Camino Ninja gut 15 Kilometer vor Sarria. Wer ihn genommen hat, ist an einem Kloster vorbeigekommen, dessen Anfänge im sechsten Jahrhundert liegen und das einst auch die Gegend um Sarria wieder besiedeln half.

Gegründet wurde Samos im sechsten Jahrhundert, man schreibt die Gründung dem heiligen Martin von Dume zu. Die älteste schriftliche Spur ist eine Inschrift von 665, die den Bischof Ermefredo von Lugo als den nennt, der das Kloster wiederherstellte. Nach der muslimischen Eroberung lag es brach, bis König Fruela der Erste von Asturien es um 760 neu besiedelte. Hier fanden seine Witwe und sein Sohn Zuflucht, und dieser Sohn wurde später König Alfons der Zweite, der Keusche, der als erster Pilger zum Grab des Apostels in Santiago gilt. Ab 960 lebten die Mönche nach der Regel des heiligen Benedikt, und Benediktiner leben hier bis heute.

Samos hat oft gebrannt. 1558 so schwer, dass das Kloster ganz neu gebaut werden musste, zuletzt 1951. 1836 wurden die Mönche vertrieben, 1880 kehrten sie zurück. Was du heute siehst, ist vor allem das Werk der Neuzeit. Die barocke Abteikirche entstand zwischen 1734 und 1748, ihre geschwungene Freitreppe ist der des Obradoiro in Santiago nachempfunden. Der große Kreuzgang aus den Jahren 1685 bis 1689 misst 54 Meter an jeder Seite und gilt als der größte Spaniens. In seiner Mitte steht seit 1947 eine Figur von Benito Jerónimo Feijoo, dem großen Denker der spanischen Aufklärung, der 1690 in Samos seine Gelübde als Benediktiner ablegte. Im kleineren, gotischen Kreuzgang steht ein Brunnen mit Nereiden, und an einem Schlussstein steht die Inschrift: Qué miras, bobo, was guckst du, Dummkopf.

Im Klostergarten steht eine kleine Kapelle aus dem neunten Jahrhundert, daneben eine jahrhundertealte Zypresse. Die Überlieferung sagt, der Baum wachse dort, wo der heilige Martin von Tours seinen Stab aufgestützt habe. Samos nimmt bis heute Pilger auf. Seit 2015 gehört es zu den Bauten, die mit dem Camino Francés als Welterbe der UNESCO verzeichnet sind.

Was Sarria dir mitgibt

Sarria ist ein Ort der Anfänge, aber seine Geschichte ist voller Enden. Ein König starb hier auf der Pilgerfahrt, hundert Kilometer vor seinem Ziel. Eine Burg wurde niedergerissen, wieder aufgebaut und zum Steinbruch. Ein Kloster verlor seine Mönche und wurde Gefängnis, bevor wieder Ordensleute einzogen. Ein Hospital gab heimkehrenden Pilgern Geld für den Weg nach Hause, dann schloss es. Und trotzdem ist der Weg nie ganz verschwunden.

Vielleicht ist es das, was diese Stadt dir mitgibt, egal ob du hier beginnst oder schon seit Wochen läufst. Der Camino gehört niemandem, nicht den Ersten, nicht den Längsten, nicht den Frömmsten. Die italienischen Brüder, die hier ein Hospital bauten, waren selbst Pilger. Der Pfarrer, der die gelben Pfeile malte, war ein Kind dieser Stadt. Und die Menschen, die morgen früh mit dir über die Ponte da Áspera gehen, wissen vielleicht gar nichts davon. Sie gehen trotzdem denselben Weg. Du kannst ihnen ein Buen Camino sagen. Es kostet nichts.

Übernachten in Sarria

Die von Pilgern am besten bewerteten Unterkünfte in Sarria stehen vorn.

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  1. Top #1
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  3. Top #3
  4. Top #4
  5. Top #5

Angebote in Sarria

Was du vor der nächsten Etappe im Ort findest.

  • Geldautomat
  • Café
  • Geschäft
  • Tabak
  • Arztpraxis
  • Apotheke
  • Brunnen
  • Post
  • Bahnhof
  • Bushaltestelle
  • Restaurant

Quelle: © OpenStreetMap contributors · aktualisiert November 2025

Caminos durch Sarria

Öffne einen Camino, um ihm ab Sarria auf der Karte zu folgen.