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Asociación Amigos del Camino del Rocío a Santiago
Der Verein aus der Aldea del Rocío hat 2021 den Camino de El Rocío a Santiago de Compostela ins Leben gerufen: ein Jakobsweg vom Santuario der Virgen del Rocío nach Santiago, zu Fuß, zu Pferd und mit dem Rad.
Der Camino auf der Karte
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Wer hinter dem Weg steht
Die Asociación Amigos del Camino del Rocío a Santiago entstand aus einer Idee von Rocieros: Sie wollten die Wallfahrt zur Virgen del Rocío mit der Wallfahrt zum Apostel verbinden, auch zu Pferd. Im Juli 2021 gründeten sie den Verein mit Sitz in der Aldea del Rocío, Ende 2021 hatte er bereits über 100 Mitglieder. Unterstützt wird er von der Hermandad Matriz de Almonte, der Diputación de Huelva und den Gemeinden am Weg.
Im Juli 2022 kamen im Haus der Hermandad Matriz in Almonte zum ersten Mal die Gemeinden am Weg zusammen, gemeinsam mit den Jakobusvereinen der Vía de la Plata und des Camino del Sur. Bei diesem Treffen wurde an der Fassade des Santuario die erste Fliese mit Pfeilen enthüllt. Der Verein arbeitet daran, dass der Weg offiziell anerkannt wird: Dafür braucht es eine endgültige Trasse, Rastplätze, Herbergen und Anlaufstellen.
Der Weg des Vereins
- Camino de El Rocío a Santiago de Compostela – vom Santuario del Rocío durch den Condado de Huelva und das Bergbaurevier am Río Tinto in die Sierra de Aracena, wo er auf den Camino del Sur trifft (220,1 km bis Zafra)
In Zafra geht es auf der Vía de la Plata weiter nach Santiago. Für die ganze Strecke rechnet der Verein mit 34 Etappen und rund 1.150 Kilometern.
Die Idee fasst der Verein in drei Sätze: „Huelva es tierra santiaguista. Huelva es tierra rociera. Y es que Huelva es tierra peregrina.“ Der Weg verbindet das Santuario Nacional de Nuestra Señora del Rocío mit der Kathedrale von Santiago, nach den Worten des Vereins die zwei wichtigsten Wallfahrtsstätten Spaniens. Beide sind Jubiläumsorte, an denen Pilger einen Ablass erlangen können, deshalb ist der Weg in beide Richtungen gedacht. Er beginnt am Portal des Santuario unter der Pilgermuschel und führt auf dem Camino de Los Llanos, auf dem die Virgen alle sieben Jahre in ihre Stadt getragen wird, nach Almonte.
Was der Verein für Pilger tut
Der Verein markiert den Weg mit Fliesen: Gelbe Pfeile zeigen nach Santiago, grüne zurück nach El Rocío. Im Santuario del Rocío gibt es eine Pilgerstelle, die Pilgerausweise stempelt. Für Pilger, die auf dem Jakobsweg nach El Rocío kommen, hat der Verein eine eigene Urkunde geschaffen, denn der Weg ist als Hin- und Rückweg gedacht.
Im Dezember 2022 führte der Verein die erste Peregrinación Rociero-Jacobea durch das Bergbaurevier um Nerva, im Februar 2023 zogen fast 50 Pilger zu Fuß und zu Pferd durch Los Santos de Maimona in der Extremadura. Dazu kommen Fortbildungsreihen im Haus der Hermandad in El Rocío, und zum Fest des Apostels am 25. Juli feierte der Verein 2025 eine Messe im Santuario.
Gemeinsam mit der Diputación de Huelva hat der Verein eine Guía des Weges herausgegeben: 13 Etappen von El Rocío bis Zafra, jede mit Schwierigkeitsgrad und einer Beschreibung Straße für Straße, dazu für jeden Ort die Unterkunft, die Stempelstelle und das Sehenswerte. Die Guía zeigt, was der Verein mit den Gemeinden aufgebaut hat: In fast jedem Ort am Weg gibt es eine Acogida municipal, eine Gemeindeunterkunft für Pilger nach Voranmeldung, in Puerto Moral, Cañaveral de León, Valencia del Ventoso und Zafra Herbergen. Gestempelt wird in Rathäusern, Pfarreien, Touristeninfos und Bars.
Kontakt und Mitmachen
Aktuelles, Termine der Pilgerfahrten und Kontakt findest du auf der Facebook-Seite des Vereins. Den Verein erreichst du unter Tel. +34 614 101 167 und asamigosdelcaminorociosantiago@gmail.com. Die Pilgerstelle im Santuario, die den Pilgerausweis ausstellt, erreichst du unter Tel. +34 620 428 425 und oficinadelperegrino@hermandadmatrizrocio.org.
