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101 Tipps für Pilger: Was erfahrene Jakobspilger dir mit auf den Weg geben

Von Hirschtalg bis Ohrstöpsel, vom leichten Rucksack bis zum eigenen Tempo: 101 Tipps von Pilgern für Pilger, nach Themen sortiert – praktisch, ehrlich und mit Augenzwinkern.

8. Oktober 202612 Min. Lesezeit
101 Tipps für Pilger: Was erfahrene Jakobspilger dir mit auf den Weg geben

92 Tipps für Pilger

Rucksack-Inhalte von Gert Kleinsteuber.

Wer schon einmal auf dem Jakobsweg war, hat einen Rat für alle, die noch losgehen. Unsere Leserinnen und Leser haben ihre besten Tipps mit uns geteilt – hier sind 101 davon, nach Themen sortiert und so, wie sie uns geschrieben wurden: mal praktisch, mal philosophisch, mal mit einem Augenzwinkern.

Nicht jeder Tipp passt für jeden, und manchmal widersprechen sich zwei Pilger direkt. Genau das ist das Schöne daran: Der Camino ist für alle ein bisschen anders. Nimm dir, was zu dir passt.

Gepäck: weniger ist mehr

Der Klassiker unter allen Pilgertipps – und der, den fast alle erst unterwegs wirklich verstehen.

  • Nimm nicht zu viel Gepäck mit. Wirklich nicht. Passiert mir immer wieder, und ich denk mir: „Nächstes Mal wird es weniger“ … (Anja Lackhütter)
  • Ganz wichtig: klein denken – kleine Dosen, kleine Flaschen, keine vollen Flaschen, Dosen etc. mitnehmen, viel, viel, viel zu viel Gewicht. Klamotten einmal mitnehmen. (ZeeZee Müller)
  • Weniger ist mehr. Mein Rucksack hatte auf dem Hinflug 7,6 kg! (Katja Stiller)
  • Weniger ist mehr! Nicht mehr als 8 kg einpacken. Und auf jeden Fall ’nen Regenponcho und keine Regenkombi! Ohrstöpsel für erholsames Schlafen sind auch wichtig! (Benedikt Hauser)
  • Tipp: Zieh ein Drittel von dem ab, was du einpacken wolltest … Du brauchst es nicht … (Dennis Vieten)
  • Die Hälfte wieder auspacken! (Beat Roy)
  • Man braucht nicht wirklich 20 Paar Schlüppis, wenn man Waschpaste dabei hat. (Steff Steffson)
  • Slipeinlagen sparen Unterhosen. (Sybille Schmidt-Grundmann)
  • Der Camino ist nicht im Urwald, du bekommst dort alles, was du brauchst. Dort gibt es Geldautomaten, Handyempfang, WLAN, Sonnencreme … Alles, was du brauchst. (Günter Ganzevoort)
  • Verschenke das, was du nicht brauchst. Andere können es vielleicht gebrauchen. (Angelika Elif)

Was alles nicht in den Rucksack gehört, zeigt mit einem Augenzwinkern die lustige Anti-Packliste.

Ausrüstung und Kleidung

  • Trage die Jakobsmuschel sichtbar am Rucksack. Sie öffnet dir Türen und Herzen. (Peter Eich)
  • Alte Herrenhemden mitnehmen: Langarm schützt die Arme vor Sonnenbrand oder wenn es morgens fröstelt, Ärmel hochkrempeln, wenn es warm ist, der Kragen kann den Nacken vor Sonnenbrand schützen. Wenn ihr genug Hemden mitnehmt, könnt ihr sie unterwegs entsorgen und habt dann weniger Last. (Joke Keks)
  • BITTE KEINE JEANS! (ZeeZee Müller)
  • Nimm neben den Wanderschuhen auch ein Paar Flipflops oder leichte Sandalen mit. (Peter Eich)
  • Crocs sind sehr zu empfehlen. Wiegen nichts und sind universell einsetzbar. Badeschuhe etc. (Patrick Spannhoff)
  • Wanderstöcke sind sehr hilfreich und empfehlenswert … (Anja Beep)
  • Stirnlampe für die frühen Morgenstunden, dann hat man die Hände frei. Und ein Wanderstock entlastet die Kniegelenke. (Hanni Bumann)
  • Meine beste Anschaffung war eine Wasserblase mit Trinkschlauch für den Rucksack. Super praktisch und garantiert, dass man ausreichend trinkt. (Ann-Kristin Budde)
  • Zwei große Iso-Flaschen zum Auffüllen unterwegs, Waschpaste, ein paar Wäscheklammern. Am wichtigsten: Hirschtalg (gegen Blasen) und Hut (gegen Sonnenstich). (Steff Steffson)
  • Wäscheleine ist gut und sinnvoll. (Anja Beep)
  • Sicherheitsnadeln sind praktisch zum Befestigen der Wäsche am Rucksack, sollte sie noch nicht über Nacht getrocknet sein. (Anja Beep)
  • Der Schlafsackbeutel lässt sich toll als „Handtasche für den Abend“ verwenden! (Imke Lang)
  • Unbedingt an den Löffel denken! (Anne Langers)
  • Lass deine Uhr und Technikkrams zu Hause. (Joke Keks)
  • Besorg dir eine Kreditkarte … Mit Bargeld am Flughafen machste nichts. (Dennis Vieten)

Regenjacke oder Poncho? Über 70 Argumente unserer Leserinnen und Leser findest du in Regenjacke oder Poncho?

Für die Erinnerung

  • Eine Freundin hatte mir ein winziges Adressbuch mit auf den Weg gegeben – das hat sich im Lauf des Weges mit E-Mail- und Postadressen meiner Weggefährten gefüllt. (Nicole Hein)
  • Tagebuch nicht vergessen. Ich freu mich immer wieder, auch nach einem Jahr noch darin zu lesen. Es sind so schöne Erinnerungen. Muss unbedingt wiederholt werden. Bom Camino! (Kerstin Theobald)
  • Und nicht vergessen: ein Tagebuch. (Steff Steffson)

Schlafen in der Herberge

  • Klopapier und Ohropax! (Carolin Bogenrieder)
  • Oropax. (Joke Keks)
  • Ohrstöpsel und Schmerztabletten. (ZeeZee Müller)
  • Nimm einen S-Haken (oder auch Fleischerhaken) mit. So kannst du in der Herberge deinen Rucksack ans Hochbett hängen, kommst vom Bett aus leicht heran, und du musst ihn nicht auf den dreckigen Boden stellen. Außerdem kannst du in den Duschen deine Kleider aufhängen, und sie werden nicht nass. (Wolfgang Beckmann)
  • Möglichst viele Rascheltüten mitnehmen ;) (Armin Müller)
  • Bitte statt Plastiktüten nur Stoffbeutel zum Verstauen der Habseligkeiten (das Geraschel geht einem Morgenmuffel echt schnell gegen den Strich, damit ist der Tagesstart schon mal gelaufen).
  • Es gibt zwei Dinge, die man auf dem Weg akzeptieren muss: schnarchende Mitpilger und Blasen. (Lea Rmpl)
  • Pilgerführer richtig lesen: Wenn da steht „Kultherberge – muss man gesehen haben“, heißt das nicht, man muss dort schlafen (Bettwanzen). (Alex Je-litto)

Sonne, Essen, Trinken und Gesundheit

  • Im Sommer Sonnencreme nicht vergessen. (Steff Steffson)
  • Sonnenschutz für den Kopf. (Joke Keks)
  • Viel trinken und Bananen essen! (Heike Schulz)
  • Viel trinken, auch wenn’s kalt ist. Hatte bei Schneesturm drei Spaniern in den Pyrenäen helfen müssen – trotz −5 Grad und Schnee waren die total dehydriert. (Alex Je-litto)
  • Reichlich Wasser für unterwegs und ein paar Beutel Zucker im Rucksack, falls der Kreislauf mal absackt. (Joke Keks)
  • Als kleine Versorgungsreserve habe ich immer Trockenfrüchte, z. B. getrocknete Feigen und/oder Aprikosen, dabei und ein paar Mandeln. (Notburga Ossenkopp)
  • Viel Eiweiß essen wie Joghurt – die Muskeln brauchen Proteine, und durch die Belastung brauchen die Knochen Calcium. (Alex Je-litto)
  • Ich hab die ersten drei Wochen jeden Tag Magnesiumtabletten geschluckt und nicht einmal Muskelkater bekommen. (ZeeZee Müller)
  • Auch mal was probieren (bei mir war es verschiedenes Essen). (Katja Stiller)
  • Viele, meist Jugendliche, haben an den Füßen den komischen Ausschlag, der irrtümlicherweise Pilgerkrätze genannt wird. Pflanzen wie der Riesenbärenklau und die Farne sind prädestiniert dafür, im Zusammenhang mit dem UV-Licht der Sonne solche schlimmen Verbrennungen zu machen. Den Pflanzen am Wegesrand also unbedingt ausweichen! (Josef Kornfeld)

Füße, Schuhe und Blasen

Kaum ein Thema bewegt Pilger so sehr. Hier gehen die Meinungen auch mal auseinander – probier aus, was zu deinen Füßen passt. Ausführlich: Die passenden Schuhe.

  • Die Füße schon drei Wochen vorher mit Hirschtalg behandeln und beim Pilgern natürlich auch … das kann wahre Wunder wirken. (Henny Fides)
  • Hirschtalg für die Füße jeden Abend und schon ’ne Woche vorher. Bepanthen Wund- und Heilsalbe für offene Blasen. (Alex Je-litto)
  • Jeden Morgen die Füße mit Hirschtalgcreme eincremen, nicht zu schnell gehen (erzeugt zu viel Reibung = Blasen), mittags auch mal die Schuhe aus und die Füße trocknen lassen. (Annette Segref)
  • Lederschuhe von innen auch mit Hirschtalg einreiben. (Stef Fi W-m)
  • Bloß keine Blasenpflaster, Hirschtalg und Leukoplast reichen! Hatte nicht eine Blase. Ansonsten KEIN Stress, das nächste Bett findet dich. (Janica Rosenberg)
  • Leukoplast und Jodsalbe – das Beste für Blasen. (Steffen Re)
  • Auf keinen Fall Compeed, das hat mich zwei Tage gekostet und eine Woche ohne Socken in Sandalen. Falls schon Blasen vorhanden sind, lieber den alten Fadentrick der Bundeswehr. Also Nadel, Faden, Feuerzeug und Leukoplast mit einpacken. (Gunter Skmnn)
  • Was auch gegen Blasen hilft: zwei Paar Socken – unter den Wandersocken einfach ein Paar Feinstrumpfsocken drunterziehen (hilft Wunder). (Maria Fröhling)
  • Ich hab gute Erfahrung mit dünnen Socken gemacht. (Joke Keks)
  • Bei jedem Stopp Schuhe ausziehen und sogar evtl. Socken wechseln. (Alex Je-litto)
  • Auf schotterigen Wegen „sammelte“ ich oft kleine Steine in den Schuhen. Das passiert mir jetzt nicht mehr. Mein Trick: Ich schneide von Seidenkniestrümpfen die Fußspitze ab und ziehe sie mir als Gamaschen über Schuh und Bein. Da kommt kein Steinchen mehr durch, und das lästige Ausleeren der Schuhe hat ein Ende. (Jakob Pilger)
  • Leichte Wanderschuhe nehmen (halbhoch reicht vollkommen) und früh genug zum Orthopäden gehen, um mögliche Fußfehlstellungen rechtzeitig abzuklären und Einlagen einlaufen zu können. Hab viele auf dem Weg getroffen, die Probleme mit einem „Plattfuß“ hatten … Hätte selbst deswegen den Weg fast nicht zu Ende laufen können. Obwohl ich davor auch 30–40 km pro Woche joggen/spazieren war, gab es Probleme. (Anja Beep)
  • Gib nicht gleich auf, auch wenn die Füße nach drei Tagen noch so schmerzen – es hört auf! (Ich weiß, wovon ich rede!) (Katja Stiller)
  • Wenn deine Füße nicht mehr wollen, Pause machen oder aufhören. Nie weiter laufen, als deine Beine dich tragen können – du riskierst, den Weg abbrechen zu müssen. (ZeeZee Müller)

Tempo, Etappen und Aufstehen

  • Lass dich nicht von den Frühaufstehern treiben! Auch wenn du morgens um 7 oder 8 Uhr startest, findest du am Etappenziel noch einen Platz in der Herberge. (Stefan Wiersbin)
  • Der wichtigste Tipp: Steht nicht um 4 auf, es reicht, wenn man um 6 Uhr aufsteht. Bin gerade auf dem Camino unterwegs, und es ist eine Frechheit, wenn morgens um 4 Uhr aufgestanden wird. (Pierre Braunschweig)
  • Auch früh aufstehen kann wundervoll sein! (Annette Segref)
  • Und auch wichtig: früh aufstehen, um im Sonnenaufgang zu starten. Hat etwas sehr Spirituelles. Also schon vorher früh aufstehen üben – und vorher auf jeden Fall den Rucksackinhalt dreimal durchgehen. (Steff Steffson)
  • Bin immer zwischen 7 und 7:30 Uhr losgegangen und war immer spätestens um 14 Uhr an der Herberge – und war eine der Ersten. (ZeeZee Müller)
  • Laufe, so lange deine Füße dich tragen, und folge deinem Herzen. Versuche nicht, dich krampfhaft an irgendwelche Etappenziele zu halten. Das ist zum einen spannender und zum anderen weniger stressig. (Angelica Castellano)
  • Weniger ist mehr: Zwei kürzere Etappen bieten mehr Zeit, den Weg zu genießen. Pausen an schönen Orten. Zeit, eine Kirche zu erkunden. Einen Abstecher zu einem Aussichtspunkt usw. (Fra Ull)
  • Man kann 30 km am Tag gehen, muss man aber nicht. (Günter Ganzevoort)
  • Spätestens nach sechs Tagen einen Tag Pause machen wirkt Wunder. (Günter Ganzevoort)
  • Der Camino ist kein Marathon. Genießt den Weg! (Petra Semper)
  • Eigenes Tempo gehen und sich nicht irritieren lassen, wenn ein 60-Jähriger dich ratzfatz überholt. (Ann-Kristin Budde)
  • Auf sein eigenes Tempo achten, auch wenn das bedeutet, dass man ein Stück alleine gehen muss. (Mirjam Schmidt)
  • Gehe mit offenem Ende, dann kannst du ohne Druck pilgern! (Wenn es denn deine Urlaubszeit zulässt!) (Christoph Ellinghausen)
  • Nicht immer nach gelben Pfeilen suchen. Auf Sandwegen sind die meist mit Kieselsteinen auf dem Boden zum Pfeil geformt. (Steff Steffson)

Mehr über Pfeile, Muscheln und Steinmännchen: Zeichen am Wegesrand.

Herbergen und Betten

Findest du immer ein Bett? Auch hier sind sich Pilger nicht einig – vieles hängt von Saison und Abschnitt ab.

  • Im Juli und August ist es nicht ganz so einfach, dort ein Quartier zu bekommen, wo man will, vor allem nicht auf den letzten 100 km. (Michael Spanel)
  • Zum Schluss, so die letzten 100 km, wird es schwieriger mit den Herbergen, also heb dir Geld für den Schluss auf, da brauchste einfach mehr! (Andrea Pflug)
  • Dass man immer ein Bett findet, stimmt, aber: Ich bin am Ende gegen 8 Uhr morgens los und bis 18–19 Uhr gegangen (bis zu 56 km am Tag), und so spät ist es nicht mehr so einfach! (Carolin Bogenrieder)
  • In jeder Stadt gibt es mittlerweile genug Herbergen, und man findet selbst um 8 Uhr noch Platz!!!! Buen Camino. (Pierre Braunschweig)
  • Es gibt genug Herbergen, im Schnitt alle 4 km. Mach dir keine Sorgen, du findest einen Platz zum Schlafen. (Günter Ganzevoort)
  • Niemals zur Hauptsaison gehen. Da entartet der Camino zum Wettlauf um die Betten in der Pilgerherberge. (Ti Ka)

Alles zum vollsten Abschnitt findest du in Die letzten 100 Kilometer.

Haltung: allein gehen, vertrauen, loslassen

  • Neugier und Offenheit, Vertrauen und Verzicht, Bereitschaft zur Mühe und den Willen, den inneren Schweinehund zu besiegen. (Notburga Ossenkopp)
  • Charaktereigenschaften, die ins Gepäck sollen: Sei freundlich, teile, sei hilfsbereit, und geht nicht davon aus, dass alle in Spanien Deutsch oder Englisch können – in Deutschland können auch nicht alle Spanisch oder Englisch. (Kleiner Tipp von einer Spanierin für euch.) (Joke Keks)
  • Und – teile das, was du hast … (Anja Lackhütter)
  • Alleine gehen, dann kannst du alles individuell entscheiden und bist wirklich frei und offen für Begegnungen … und: Du hast Raum für deine Gedanken und lernst, sie und dich selbst auszuhalten … (Moni Neise)
  • Für mich war es ganz wichtig, alleine loszugehen. Mein Tempo und mit voller Achtsamkeit. Sich selbst zu überraschen und dem Verstand und den Gedanken Pause verordnen. Frische Blumen anstecken, dann outet man sich als „Genusspilger“ und erntet lächelnde Blicke. (Gerda Atteneder)
  • Alleine laufen! (Anja Beep)
  • Nicht mit dem Partner gehen. Da gibt es meist Probleme. Wenn man allein geht, braucht man auf niemanden Rücksicht nehmen. (Brigitte Vidovic)
  • Lass dich nicht von anderen verrückt machen oder verunsichern. Lass dir keine Angst machen, die normalen Caminos sind sicher, auch für allein wandernde Frauen. Habe den Mut, auch alleine zu starten – nur wenn du dein Tempo gehen kannst, wirst du ankommen. Wenn du dann doch Gesellschaft magst, so findest du ganz sicher Mitpilger/innen. Plane nicht zu viel im Voraus, der Weg zeigt dir die richtigen Möglichkeiten. Lass dich nicht durch fehlende Sprachkenntnisse abhalten, überall findest du jemanden, der dich versteht. Frage nicht „Soll ich gehen?“, mach es einfach! (Ratschläge von Hans-Georg Göbel, der schon neunmal auf verschiedenen Wegen in Spanien unterwegs war)
  • Seinen eigenen Weg gehen und sich nicht durch andere Erfahrungen verunsichern lassen. (Marion Hörmann)
  • Nicht zu viel denken, einfach vertrauen und losgehen …! (Stefano Vicinoadio)
  • Nicht planen! Der Camino macht mit dir ohnehin, was er will. Und höre auf deinen Körper. (Christian Wittenberg)
  • Hab keine Erwartungen – es kommt eh anders. Erwartungen können das Erlebnis negativ beeinflussen :) Nimm es einfach so, wie es kommt, und es wird perfekt. (ZeeZee Müller)
  • Mein Tipp: Mach dir keine Sorgen. Es ist für alles gesorgt. (Carsten Grieger)
  • Ja, ich kann nur bestätigen: Der Camino gibt jedem das, was er braucht. Lass dich auf die Natur und deine Mitpilger ein, du wirst sehen, es ist dir nie besser gegangen. Es ist immer und überall eine helfende Hand da, wenn du sie brauchst. Es waren die schönsten sechs Wochen meines Lebens. (Brigitte Nic)
  • Ganz wichtig: What happens on the Camino, stays on the Camino … (Pam Copei)
  • Verlass dich nicht auf Hape – er hat geschummelt. (Janka Wirdzekova)

Genießen

  • Genieße es einfach! (Katja Stiller)
  • Genießt den Weg und schaut auch mal nach rechts und links. In der Ruhe liegt die Kraft. (Pierre Braunschweig)
  • Bei den Wegen … guckt man mehr auf den Boden als auf die Landschaft … aber wenn man mal Zeit hat zum Gucken, ist die Landschaft echt herrlich. (ChrPunkt Schmidt)
  • Augen auf für die Schönheit auf dieser Strecke. (Verena Angelika)
  • Und wenn ihr euch unterwegs über Regen ärgern solltet, dann denkt dran: Galicien wäre ohne den lieben Regen nicht so wunderschön. (Joke Keks)

Dein Tipp fehlt?

Hast du auch einen Tipp, der dir auf dem Camino geholfen hat? Schreib uns an info@caminoninja.com – wir ergänzen diese Seite gern. Und wenn du dich lieber von erfahrenen Pilgern inspirieren lässt: Lies die 10 Lehren vom Jakobsweg oder die 10 Gebote vom Jakobsweg.