Erz-Camino
Der Erz-Camino zweigt in Jahnsdorf vom Sächsischen Jakobsweg ab und führt in 95,5 Kilometern über Annaberg-Buchholz und den Erzgebirgskamm ins böhmische Kadaň an der Eger. Vier Etappen, zwei Länder, ein UNESCO-Welterbe — und eine Grenze, die vier Jahrzehnte lang geschlossen war.
- 01Auf einen Blick
- 02Überblick
- 03Andere Namen
- 04Für wen ideal – und für wen eher nicht
- 05Streckenverlauf & Landschaft
- 06Etappen, Gelände & Schwierigkeit
- 07Ein Weg zu Jakobus, kein Weg des Jakobus
- 08Highlights am Weg
- 09Wie Pilger auf diesen Weg gelangen
- 10Weiterpilgern?
- 11Vorbereitung & Praktisches
- 12Was dich der Weg kostet
- 13Anreise
Auf einen Blick
- Start / Ziel: Jahnsdorf/Erzgebirge (Sachsen) / Kadaň (Tschechien)
- Länge: 95,5 km
- Dauer: 3–4 Tage
- Höhenmeter: ↗ 1.604 m / ↘ 1.753 m
- Etappen: 4 (an Bahnhöfen und Grenzorten leicht teilbar)
- Schwierigkeit: mittel — konditionell, nicht technisch
- Markierung: gelbe Jakobsmuschel auf Blau, beidseitig; in Tschechien zusätzlich die Wanderzeichen
- Länder: Deutschland und Tschechien — Schengen, aber zwei Währungen
- Anschluss: zweigt in Jahnsdorf vom Sächsischen Jakobsweg ab
Überblick
Der Erz-Camino ist drei Wege in einem und eine Entscheidung an einer Herbergstür: Kurz hinter der Pilgerherberge Jahnsdorf, 17 Kilometer südwestlich von Chemnitz, zweigt er vom Sächsischen Jakobsweg ab und nimmt Kurs nach Süden — 95,5 Kilometer über das Zwönitztal, die Bergstadt Annaberg-Buchholz und den Erzgebirgskamm bis ins böhmische Kadaň an der Eger. Ein kompletter Pilgerweg für ein verlängertes Wochenende, mit zwei Ländern, zwei Währungen und einem UNESCO-Welterbe auf der Zielgeraden.
Die Richtung darfst du dir aussuchen, und beide sind offiziell: Für sächsische Pilger ist der Erz-Camino die Abzweigung ins Gebirge, für böhmische der Zubringer — der Betreiber führt ihn ausdrücklich als „Variante Kadaň–Jahnsdorf zum Sächsischen Jakobsweg". Alt ist die Route nicht, und sie tut auch nicht so: 2013 bis 2018 entstanden ihre drei Teilstücke, seit 2020 trägt sie den gemeinsamen Namen. Aber sie liegt auf einem Böhmen-Steig, der schon im Mittelalter von Grünhain über Weipert ins Egertal führte — der Weg ist jung, die Linie ist es nicht.
Andere Namen
Der Betreiber schreibt den Weg als ErzCamino — ein Kunstwort aus Erzgebirge und Camino, seit 2020 als durchgehende Route geführt. Auf Tourismusportalen findest du ihn unter dem sperrigen Volltitel „Erzcamino Variante Kadaň–Jahnsdorf zum Sächsischen Jakobsweg", und die Reihenfolge ist kein Zufall: Aus Betreibersicht kommt der Weg aus Böhmen herauf.
Außerdem behalten seine drei Bausteine ihre eigenen Namen: Von Jahnsdorf bis Grünhain läufst du auf dem Pilgerweg St. Anna, weiter bis Annaberg-Buchholz auf dem Jakobsweg Silberberg, und über den Kamm auf dem Jakobsweg Böhmisches Erzgebirge, tschechisch Svatojakubská cesta Krušnohořím. Wenn dich unterwegs ein Schild mit anderem Namen begrüßt: Du bist trotzdem richtig.
Für wen ideal – und für wen eher nicht
Ideal ist der Erz-Camino, wenn du ein langes Wochenende hast und einen Weg suchst, der darin wirklich etwas erzählt: zwei Länder, ein Gebirgskamm, ein Welterbe, eine Grenze, die 40 Jahre zu war. 95,5 Kilometer gehen ohne Urlaubsantrag, beide Endpunkte hängen am Bahnnetz, und die Etappen lassen sich an Bahnhöfen kürzen. Auch mit dem Rad funktioniert er — der Betreiber führt eine Radvariante von 128 km — und im Zwönitztal ziehen gelegentlich sogar Pilger mit Eseln vorbei.
Ehrlich gesagt ist er aber nichts für dich, wenn du dir Camino-Betrieb im spanischen Sinn vorstellst: keine Herbergskette, keine abendliche Pilgerrunde, kein Pilgermenü. Rund ein Drittel der Strecke ist Asphalt oder Straße — für ein Mittelgebirge normal, aber es ist eben ein Drittel. Auf dem böhmischen Abschnitt ist die Infrastruktur dünn und teils saisonal; wer dort ohne Vorbuchung ankommt, kann Pech haben. Und wer eine ununterbrochene Pilgertradition sucht, findet sie hier nicht — wohl aber die Orte, an denen sie einmal stattfand.
Streckenverlauf & Landschaft
Von Jahnsdorf steigt der Weg in aller Ruhe ins Erzgebirge: über Thalheim ins Zwönitztal, vorbei an der St.-Anna-Kapelle an den alten Heilquellen, nach Grünhain-Beierfeld mit den Ruinen des Zisterzienserklosters und über Elterlein hinauf zur Bergstadt Annaberg-Buchholz. Das ist die sächsische Hälfte: Wiesentäler, Fichtenwald, dazwischen Kirchen mit Bergbaugeschichte. Nichts davon ist spektakulär, und genau das ist der Punkt — du gehst, statt zu staunen.
Hinter Annaberg wird es ernst. Der Weg steigt auf den Erzgebirgskamm und quert bei Bärenstein/Vejprty über eine Brücke am Pöhlbach die Grenze. Ab hier ändert sich alles: weite Hochflächen, weniger Häuser, mehr Wind. Über Kovářská und den Felsen Sfinx erreichst du Měděnec am Fuß des 910 Meter hohen Kupferbergs Mědník — und dann kippt das Gelände: In gut 21 Kilometern verlierst du fast die gesamte Höhe, hinunter nach Klášterec nad Ohří und durchs Egertal nach Kadaň. Dass der Weg 1.604 Meter hinauf-, aber 1.753 Meter hinabführt, merkst du hier — Böhmen liegt tiefer als Sachsen.
Etappen, Gelände & Schwierigkeit
Vier Etappen zwischen 21 und 28 Kilometern, konditionell fordernd, technisch harmlos — keine Passage verlangt Trittsicherheit im Fels. Der Untergrund laut Betreiber: 31 % Wanderweg, 27 % Asphalt, 26 % Schotter, 7 % Straße — feste Wanderschuhe reichen, Bergstiefel sind Ballast. Die Kammetappe ist die längste und die einzige mit echter Höhenarbeit; geteilt in Vejprty oder Kovářská wird aus dem Weg eine entspannte Fünf-Tage-Runde. Die ersten beiden Etappen kürzt du bei Bedarf an den Bahnhöfen Thalheim und Zwönitz.
- Jahnsdorf → Zwönitz (21,0 km) — Kurz hinter der Pilgerherberge Jahnsdorf zweigt der Weg vom Sächsischen Jakobsweg ab, folgt dem Eisenweg über Thalheim ins Zwönitztal und passiert die St.-Anna-Kapelle an den alten Heilquellen. Sanftes Steigen, viel Feld- und Waldweg.
- Zwönitz → Annaberg-Buchholz (25,4 km) — Die längste sächsische Etappe: über Grünhain-Beierfeld mit den Klosterruinen und Elterlein, wo in St. Laurentius die Jakobusfigur mit Pilgerhut, Muschel und Wasserflasche steht. Ab Elterlein 12,9 km hinauf zur St. Annenkirche.
- Annaberg-Buchholz → Měděnec (27,7 km) — Der Kammtag: 14,8 km bis zum Grenzübergang Bärenstein/Vejprty, dann 12,9 km über Kovářská mit dem Museum der Luftschlacht und am Sfinx-Felsen vorbei. Teilbar in Vejprty oder Kovářská.
- Měděnec → Kadaň (21,4 km) — Der Abstieg: am Welterbe-Kupferberg Mědník mit seiner Kapelle von 1674 vorbei, 14,8 km hinunter nach Klášterec nad Ohří, dann 6,6 km durchs Egertal nach Kadaň. Stöcke lohnen sich.
Ein Weg zu Jakobus, kein Weg des Jakobus
Die stärkste Wallfahrtsgeschichte des Weges liegt in Annaberg, und sie beginnt mit einem Erdtransport: 1517 ließ die junge Bergstadt Erde vom Campo Santo Teutonico in Rom kommen, 1519 weihte Bischof Johann VII. von Meißen damit den Friedhof vor den Stadtmauern — eine päpstliche Bulle sprach ihm „gleichen Segen, Ablass und Vergebung" zu wie dem römischen Original. Ab 1520 zogen jedes Jahr an Trinitatis die Wallfahrer herauf. Dann kam 1539 die Reformation nach Sachsen, und die Wallfahrt tat, was erzgebirgische Traditionen tun: Sie verschwand nicht, sie verwandelte sich — erst in ein Totenfest, dann in einen Jahrmarkt. Die Annaberger Kät (von „Trinitatis" verschliffen) ist heute das größte Volksfest seiner Art in Sachsen, seit 2020 mit eigener Sonderbriefmarke zum 500. Geburtstag.
Der Weg selbst ist ehrlich genug, kein Alter zu behaupten, das er nicht hat: Keine einzige Kirche an der Trasse trägt Jakobus im Namen — Anna, Laurentius, Trinitatis, Allerheiligen, ja; Jakobus steht erst am Zubringer, in der Chemnitzer Stadtkirche St. Jakobi und im Chemnitzer Stadtwappen. Der Erz-Camino ist ein Weg zu Jakobus, kein Weg des Jakobus. Aber er liegt auf belegter Linie: Die Vereins-Chronik von Siegfried Bayer führt einen mittelalterlichen Böhmen-Steig auf, der über Grünhain und Weipert ins Egertal lief — Ort für Ort die heutige Route. Und in Elterlein steht in St. Laurentius eine geschnitzte Jakobusfigur mit Pilgerhut, Muschel und Wasserflasche; seit 2019 liegt dort wieder ein Pilgerstempel.
Das jüngste Kapitel ist das bewegendste: Die Grenze, die der Weg bei Bärenstein/Vejprty quert, war vier Jahrzehnte dicht. Am 1. Mai 1990 öffnete der Übergang über den Pöhlbach für genau einen Tag, ab Juni 1991 durften Fußgänger dauerhaft hinüber, Autos erst ab Dezember 2005 — bis dahin bedeutete die andere Bachseite 60 Kilometer Umweg. Heute teilen sich beide Orte seit 2013 eine „Gemeinsame Mitte", und seit 2020 bündelt der ErzCamino die drei zwischen 2013 und 2018 eröffneten Teilwege zu einer Route über genau diese Brücke. Du überquerst hier keinen Bach. Du überquerst vierzig Jahre.
Highlights am Weg
- St.-Anna-Kapelle bei Zwönitz — an historischen Heilquellen, 1998 neu geweiht, Namensgeberin des ersten Wegdrittels. Anna ist im Erzgebirge die Schutzpatronin der Bergleute.
- Klosterruine Grünhain — 1230 gegründet, in der Blüte Herr über 3 Städte und 56 Dörfer bis nach Böhmen; 1429 von den Hussiten gebrannt, 1525 geplündert, 1536 aufgelöst.
- St. Laurentius, Elterlein — die einzige Jakobusfigur am Weg, erkennbar an Pilgerhut, Muschel und Wasserflasche; blaue Muschelkachel in der Friedhofsmauer, Stempel seit 2019.
- St. Annenkirche, Annaberg-Buchholz — 1525 vollendet, eine der größten spätgotischen Hallenkirchen Sachsens; der Bergaltar von 1521, gestiftet von den Knappschaften, zeigt Bergbau des 16. Jahrhunderts.
- Grenzübergang Bärenstein–Vejprty — eine Brücke über den Pöhlbach: am 1. Mai 1990 genau einen Tag offen, ab 1991 für Fußgänger, ab 2005 für Autos.
- Museum der Luftschlacht, Kovářská — erinnert an den 11. September 1944, als über dem Ort 19 US-Bomber und 37 deutsche Jäger fielen; das Leitwerk der „Boss Lady" blieb im Dach der Mädchenschule stecken.
- Mědník (Kupferberg) — seit 2019 UNESCO-Welterbe: 910 Meter hoch, rund 70 Stollen aus sechs Jahrhunderten, obendrauf eine Barockkapelle von 1674. Ein Berg mit 70 Löchern und einer Kapelle als Deckel.
- Franziskanerkloster Kadaň — 1473 gegründet, 1480 geweiht, Grablege der Lobkowicz, heute Nationales Kulturdenkmal.
- Katova ulička, Kadaň — die engste Gasse Tschechiens: 66 Zentimeter an der schmalsten Stelle.
Wie Pilger auf diesen Weg gelangen
Der Erz-Camino ist eine Abzweigung vom Sächsischen Jakobsweg, und der Abzweig hat eine Adresse: unmittelbar hinter der Pilgerherberge Jahnsdorf. Wer auf dem Hauptweg von Bautzen über Dresden, Freiberg und Chemnitz kommt, steht dort vor der Wahl — in 6,3 Kilometern weiter nach Stollberg Richtung Zwickau, oder nach Süden über den Kamm nach Böhmen. Genau diese Entscheidung ist der Erz-Camino.
Umgekehrt gilt es genauso, und der Betreiber liest den Weg sogar bevorzugt von Süden: Wer in Kadaň startet, mündet in Jahnsdorf in den Hauptweg ein — daher der offizielle Name „Variante zum Sächsischen Jakobsweg". Ohne Anschlussweg reist du nach Jahnsdorf über Chemnitz und die Erzgebirgsbahn an, nach Kadaň über Chomutov. Beides unkompliziert — was bei einem Grenzweg nicht selbstverständlich ist.
Weiterpilgern?
Ehrlich gesagt: In Kadaň endet der markierte Weg gründlich. Das offizielle tschechische Wegeverzeichnis führt sechs Jakobswege — und keiner davon berührt Kadaň, Karlsbad oder Cheb. Wer weiter will, plant das vorher, nicht unterwegs.
Die naheliegende Option ist, den Weg als das zu nehmen, was er im Namen trägt: eine Variante. Zurück in Jahnsdorf setzt du auf dem Sächsischen Jakobsweg Richtung Stollberg, Zwickau und Hof auf; bei Zwickau und Plauen kreuzt die Via Imperii aus Leipzig, und am Anfang des Hauptwegs in Bautzen übergibt die Via Regia. Die zweite Option ist die Bahn: Von Kadaň sind es rund 110 Kilometer nach Prag, wo die Železná Richtung Nürnberg und die Všerubská Richtung Regensburg beginnen. Der East Bohemian Way und der South Bohemian Way liegen beide jenseits von Prag — von Kadaň aus kein Fußanschluss, aber die Fernorientierung stimmt.
Vorbereitung & Praktisches
Die beste Zeit ist Mai bis Oktober: Der Kamm liegt auf 800 bis 900 Metern, in Vejprty fällt bis in den April Schnee, und im Hochsommer ist es oben angenehmer als im Tal. Zwei Dinge unterscheiden diesen Weg von einem rein deutschen: die Staatsgrenze (Schengen — der Übergang ist eine Brücke, keine Kontrolle; Personalausweis und Europäische Krankenversicherungskarte trotzdem einstecken) und die Währung: In Tschechien zahlst du in Kronen. In Kadaň und Klášterec funktioniert die Karte fast überall, in Kovářská und Měděnec verlässt du dich besser nicht darauf.
Bei den Unterkünften gilt die klare Ansage des Betreibers: „Eine vorherige telefonische Anmeldung ist unbedingt erforderlich!" — samt der Bitte, abzusagen, wenn du nicht kommst. Auf sächsischer Seite führt der Verein ein gepflegtes Verzeichnis von Pilgerherbergen und pilgerfreundlichen Quartieren, in Jahnsdorf gibt es eine eigene Pilgerherberge; auf böhmischer Seite ist das Netz dünner und teils saisonal — plane die Kammetappe mit festem Ziel, nicht mit Gefühl. Manche Häuser setzen einen eigenen Schlafsack voraus.
Einen Pilgerausweis brauchst du nicht, um hier zu gehen — aber er lohnt sich: Der Verein gibt Ausweis und Pilgerführer heraus, und die Stempelstellen liegen überwiegend in Kirchen, in Elterlein seit 2019. Wer den Erz-Camino als ersten Abschnitt eines längeren Wegs nach Santiago geht, sammelt hier schon gültige Stempel. Deine Etappen und passenden Unterkünfte stellst du am einfachsten direkt in der Camino Ninja App zusammen.
Was dich der Weg kostet
Der Weg selbst kostet nichts. Auf sächsischer Seite liegen Pilgerherbergen und pilgerfreundliche Quartiere des Vereinsverzeichnisses typischerweise zwischen 10 und 40 Euro pro Nacht (Stand: November 2025) — von schlichten Gemeinderäumen mit Küche bis zum Pensionszimmer mit Frühstück. Mit Supermarkt-Verpflegung und einer warmen Mahlzeit am Abend kommst du auf 35 bis 60 Euro am Tag.
Auf böhmischer Seite wird es günstiger, aber unübersichtlicher: Pensionen in Kovářská, Měděnec und Klášterec liegen grob bei 600 bis 1.200 Kronen pro Nacht, also etwa 25 bis 50 Euro (Stand: September 2026), und ein Mittagessen in der Hospoda kostet oft die Hälfte des sächsischen Preises. Rechne insgesamt mit 250 bis 350 Euro für vier Tage inklusive Bahn — und halte einen Puffer in Kronen bereit: Der letzte Geldautomat vor dem Kamm steht nicht dort, wo du ihn brauchst.
Anreise
Zum Start: Nach Jahnsdorf fährst du über Chemnitz Hauptbahnhof und die Erzgebirgsbahn Richtung Aue — gut 20 Minuten; auch Thalheim und Zwönitz haben Bahnhöfe an derselben Linie. Wer den Erz-Camino direkt an den Sächsischen Jakobsweg anhängt, kommt ohnehin zu Fuß: Vom Chemnitzer Zentrum sind es über Klaffenbach rund 17 Kilometer bis zum Abzweig.
Vom Ziel: Kadaň und Klášterec nad Ohří liegen an der Bahnstrecke Chomutov–Cheb; über Chomutov erreichst du Prag ebenso wie — via Vejprty — wieder das sächsische Erzgebirge. Im Sommer verkehren saisonale Züge zwischen Chomutov, Vejprty und Cranzahl; prüfe den Fahrplan vorher, das Angebot wechselt jährlich.
- Jahnsdorf: Erzgebirgsbahn ab Chemnitz Hbf (Richtung Aue), Halte auch in Thalheim und Zwönitz
- Annaberg-Buchholz: Erzgebirgsbahn ab Chemnitz Richtung Cranzahl — idealer Punkt zum Halbieren des Weges
- Vejprty: Grenzbahnhof, Verbindung nach Chomutov; im Sommer saisonal Richtung Cranzahl
- Kadaň / Klášterec nad Ohří: Bahnstrecke Chomutov–Cheb; ab Prag über Chomutov
- Fahrpläne: bahn.de für Deutschland, idos.cz für Tschechien
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