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Beliebte Orte am Jakobsweg

Orte am Jakobsweg, an denen sich ein Halt lohnt. Öffne einen Ort, um zu sehen, was er bietet und wo du übernachten kannst.

58 Orte

  • Caldas de Reis

    Caldas de Reis ist der Ort des warmen Wassers: Seit 1881 fließt mitten im Ort fast 50 Grad heißes Thermalwasser aus zwei Löwenköpfen, und im Waschhaus daneben baden Pilger ihre Füße. Hier soll 1105 der spätere Kaiser Alfons VII. geboren sein. Bis Santiago sind es noch 44 Kilometer.

  • Caminha

    Caminha ist der letzte Ort Portugals an der Küste, eine kleine Grenzstadt an der Mündung des Minho mit Uhrturm, Renaissance-Brunnen und spätgotischer Pfarrkirche. Die Fähre nach Galicien fährt nicht mehr: Du setzt mit kleinen Booten nach A Guarda über oder gehst am Fluss entlang nach Valença. Ein Nachmittag reicht.

  • Einsiedeln

    Einsiedeln ist der Sammelpunkt der Schweizer Jakobswege: Seit 934 steht hier ein Kloster über der Zelle des heiligen Meinrad, in der Gnadenkapelle wartet die Schwarze Madonna. Täglich um 16.30 Uhr singen die Mönche das Salve Regina. Pilger schlafen im Kloster ab 45 Franken mit Frühstück, reservieren aber erst am Vorabend.

  • El Rocío

    In El Rocío kommen zu Pfingsten rund eine Million Wallfahrer an, du brichst hier auf: 220,1 Kilometer von der Ermita am Rand der Marismas von Doñana bis Zafra. Ein Nachmittag reicht für Ermita, Stempel und Flamingos. Bis zum Frühjahr 2027 steht die Virgen del Rocío in Almonte, deinem ersten Etappenziel.

  • Esposende

    Esposende liegt dort, wo der Cávado ins Meer mündet. Über eine Eisenbrücke von 1892 kommst du in die kleine Stadt, deren Festung an der Mündung seit 1866 ein Leuchtfeuer trägt. Eine Pilgerherberge gibt es im Ort nicht, die nächsten liegen in Fão und Marinhas. Ab morgen trennen sich Küstenweg und Hinterlandweg.

  • Estella / Lizarra

    Estella trägt den Stern im Namen: König Sancho Ramírez gründete die Stadt um 1090 am Jakobsweg, und schon der Codex Calixtinus lobte ihr Brot, ihren Wein und den Fluss Ega. Romanische Kirchen und ein Königspalast säumen den Camino. Ein Nachmittag reicht, und morgen fließt in Irache Wein aus dem Brunnen.

  • Faro

    Faro ist der Anfang ganz unten: An der Kathedrale der Algarve-Hauptstadt beginnt der Camino de Faro, und bis Santiago liegen knapp 980 Kilometer vor dir. Pilgerherberge und Credencial gibt es hier nicht. Halt vor dem Aufbruch kurz inne, so wie es die Knochenkapelle des Carmo verlangt.

  • Fischingen

    Fischingen ist ein Kloster für müde Füße: 1138 wurde es gegründet, um Pilger zwischen Konstanz und Einsiedeln zu beherbergen, und im Altar der heiligen Idda gibt es eine Öffnung für schmerzende Pilgerfüße. Vom 3. bis 8. November 2026 feiert das Kloster Iddas 800. Todestag. Morgen früh gibt es den Pilgersegen, danach geht es aufs Hörnli.

  • Fisterra

    Fisterra ist für viele das eigentliche Ende des Weges: 87 Kilometer hinter Santiago steht am Kap der Kilometerstein 0,000 vor dem Atlantik. Der Fischerort mit Hafen, mittelalterlicher Pfarrkirche und dem Leuchtturm von 1853 lebt vom Sonnenuntergang über dem Meer. Bleib eine Nacht länger, um ihn zu sehen.

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