Camino de România 4
215,5 Kilometer aus der Walachischen Ebene in den Olt-Durchbruch: Der Camino de România 4 verlässt in Potlogi, am Brâncoveanu-Palast von 1699, den Camino de România 2 und zieht über Găești, Topoloveni und Pitești nach Curtea de Argeș — erste Hauptstadt der Walachei, Fürstenkirche von 1369, Reliquien der hl. Philothea, Gräber von fünf Königen. Dann steigt er über den Kamm in die Țara Loviștei, wo Perișani die Schlacht von Posada (1330) für sich beansprucht, und fällt durch den 19 Kilometer langen Defileul Turnu Roșu zum Bahnhof Podu Olt bei Tălmaciu, wo der Camino de România 1 wartet. 2.939 Höhenmeter, Höchstpunkt 1.775 m. Ehrlich gesagt ein Weg auf dem Papier: keine dokumentierte Markierung, keine Herberge, Autobahnbaustelle im Finale, kein Anschluss nach Santiago.
- 01Auf einen Blick
- 02Überblick
- 03Andere Namen
- 04Für wen ideal – und für wen eher nicht
- 05Streckenverlauf & Landschaft
- 06Etappen, Gelände & Schwierigkeit
- 07Ein Weg, der aus einem Satz besteht
- 08Highlights am Weg
- 09Wie Pilger auf diesen Weg gelangen
- 10Weiterpilgern?
- 11Vorbereitung & Praktisches
- 12Was dich der Weg kostet
- 13Anreise
Auf einen Blick
- Start / Ziel: Potlogi, Palatul Brâncovenesc (Abzweig vom Camino de România 2) / Tălmaciu, Bahnhof Podu Olt (Anschluss Camino de România 1)
- Länge: 215,5 km
- Dauer: 11 Etappen, Ø 19,6 km (Camino-Ninja-Teilung); kürzeste 8,5 km, längste 29,2 km
- Höhenmeter: ↗ 2.939 m / ↘ 2.709 m — netto plus 230 m, fast alles in den Etappen 9 bis 11
- Höchster Punkt: 1.775 m an der Westflanke der Făgăraș auf der Schlussetappe zwischen Câinenii Mici und Turnu Roșu; tiefster Punkt 135 m in Potlogi
- Etappen: 11 — Camino-Ninja-Systematik; der Träger veröffentlicht für diesen Weg weder Etappen noch GPX
- Landschaft: Walachische Ebene, Pflaumengärten von Topoloveni, Argeș-Tal, Hügelkamm zur Țara Loviștei, Westflanke der Făgăraș (1.775 m) bis Turnu Roșu
- Markierung: auf diesem Weg nicht dokumentiert — die Einsätze des Vereins 2023–2025 lagen auf anderen Routen; GPS-Pflicht
- Jakobus-Spuren: Glasfenster mit Jakobus in der Kirche Sf. Petru și Pavel, Pitești (aus der Bărăția Câmpulung, Vereinsangabe) — sonst keine am Weg; davor die Bărăția in Câmpulung (Camino de România 2), dahinter die Muschelfunde von Sibiu (Camino de România 1); 40 km abseits die orthodoxe Jakobuskirche von Râmnicu Vâlcea (2025)
- Unterkunft: keine Pilgerherberge; Pensionen und Hotels in Găești, Pitești, Curtea de Argeș, Tălmaciu; dünn zwischen Șuici und Câinenii Mici
- Anschlusswege: Camino de România 2 in Potlogi, Camino de România 1 in Tălmaciu
- Anschluss Santiago: keiner — hinter Borș fehlen die Wege durch Ungarn, Serbien und Bulgarien
- Beste Zeit: Mai bis Oktober; der Bergabschnitt braucht schneefreie Wochen, die Ebene verträgt keinen Hochsommer
Überblick
Dieser Weg ist ein einziger Satz, der zu Fuß nachgeprüft wird. „De la Curtea de Argeș pelerinii urmau vechiul drum comercial către Sibiu prin depresiunea Loviștei, pe valea Oltului" — von Curtea de Argeș folgten die Pilger dem alten Handelsweg nach Sibiu, durch die Senke der Loviște, im Olt-Tal — schrieb Ion Nicolae, Geographieprofessor, sechzehnfacher Santiago-Pilger und Präsident des Trägervereins, 2024 in seine Begründung für einen rumänischen Camino. Der Camino de România 2 bildet die belegte Route von 1385 über Câmpulung und Bran ab; der Camino de România 4 ist die westliche Variante desselben Korridors. Er beginnt in Potlogi an einem Palast, den Woiwode Constantin Brâncoveanu 1699 für seinen Sohn einweihte, läuft 121 flache Kilometer durch Maisfelder und Pflaumengärten — in Topoloveni kocht man seit 1914 das Pflaumenmus, das seit 2011 als erstes rumänisches Produkt EU-Schutz trägt — und erreicht in Curtea de Argeș die erste Hauptstadt der Walachei: die Biserica Domnească von 1365–1369, die Reliquien der 1219 erschlagenen hl. Philothea, das Kloster Neagoe Basarabs von 1517 und die Gräber von Carol I., Ferdinand, Mihai und ihren Königinnen.
Dann kippt er. Hinter Sălătrucu steigt der Track über einen Hügelkamm auf gut 800 Meter und fällt in die Țara Loviștei, wo Perișani jedes Jahr die Schlacht von Posada (9.–12. November 1330) feiert, deren Ort die Historiker bis heute nicht kennen. In Câinenii Mici triffst du den Olt — und verlässt ihn gleich wieder: Die Schlussetappe steigt auf touristisch markierten Pfaden über die Westflanke der Făgăraș auf 1.775 Meter, den höchsten Punkt des Weges, und kommt erst in Turnu Roșu zurück ins Tal, dort, wo der Defileul Turnu Roșu endet — die Schlucht selbst gehst du nicht. Am Bahnhof Podu Olt bei Tălmaciu, der „Olt-Brücke“, an der 1901 Österreich-Ungarn und das Königreich Rumänien ihre Gleise zusammenlegten, übernimmt der Camino de România 1. Ehrlich gesagt ist das der am wenigsten erschlossene der sieben rumänischen Caminos: keine dokumentierte Markierung, keine Herberge, ein Zehn-Stunden-Bergtag ohne Hütte zum Schluss, und hinter Oradea kein Weg nach Santiago. Was es gibt, ist ein Satz aus einer Fußnote — und 215,5 Kilometer, die ihn prüfen.
Andere Namen
Der Weg heißt Camino de România 4 — die Nummerierung der sieben rumänischen Caminos ist mit dem Trägerverein vereinbart, mit dem wir diese Seiten in Kooperation zeigen. Auf seiner Website gliedert der Verein nach Landkreisen und veröffentlicht sechs Kreis-GPX-Tracks; für diesen Weg wären das Camino Dâmbovița, Camino Argeș, Camino Vâlcea und Camino Sibiu — publiziert ist davon nur „Camino Argeș" mit 37,37 Kilometern, und Höhenprofil und Markierungsberichte sprechen dafür, dass dieser Track auf dem Camino de România 2 zwischen Câmpulung und Rucăr liegt, nicht hier. Für den Camino de România 4 gibt es beim Träger weder GPX noch Etappen. Das Gesamtprojekt nennt er Camino de România.
Erklärungsbedürftig ist die zweite Hälfte des Namens: Podu Olt ist kein Dorf, sondern ein Bahnhof — wörtlich „Olt-Brücke", die Station am Ausgang des Durchbruchs auf dem Gebiet der Gemeinde Turnu Roșu, zweieinhalb Kilometer östlich von Tălmaciu, wo die Olt-Tal-Bahn nach Süden von der Magistrale Sibiu–Brașov abzweigt. Der Weg endet in der Stadt Tălmaciu, deutsch Talmesch; unsere Streckendaten nennen als Ziel Tălmaciu (Podu Olt), die Stadt und in Klammern den Verkehrsknoten, der ihm den Namen gibt. Der Pass selbst trägt vier Namen mit einem Sinn: Pasul Turnu Roșu, Roter-Turm-Pass, Vöröstoronyi-szoros, Kızılkule Geçidi. Und Turnu Roșu, deutsch Rothenturm, hieß früher Porcești.
Für wen ideal – und für wen eher nicht
Ideal, wenn du rumänische Geschichte zu Fuß lesen willst: Ein Woiwodenpalast von 1699 am Start, die erste Hauptstadt der Walachei in der Mitte, das Schlachtfeld eines Staatsgründungsmythos auf dem Kamm, ein Römerkastell und ein k.u.k.-Grenzbahnhof am Ziel — auf 215 Kilometern. Ideal, wenn du gemischtes Gelände magst: 121 Kilometer Ebene als Anlauf, fünf Hügel- und Bergetappen mit fast 3.000 Höhenmetern, und zum Schluss die Făgăraș-Flanke auf 1.775 Meter an einem Tag. Ideal für alle, die den Camino de România 2 von der Donau heraufkommen und in Potlogi lieber nach Westen abbiegen als nach Bran — und für alle, die vom Flughafen Sibiu aus in zehn Tagen rückwärts in die Walachei wollen.
Ehrlich gesagt ist er aber nichts für dich, wenn du Camino-Infrastruktur erwartest: Auf diesem Weg ist keine Markierung dokumentiert — die Einsätze des Vereins 2023 bis 2025 lagen in Bacău, Iași, Neamț, Harghita, Covasna, Brașov, Bihor und im Argeș-Abschnitt des Camino de România 2 —, und die beiden Herbergen des Netzes, Casa Genoveva in Câmpulung und Casa Mărioara in Șirnea, stehen ebenfalls auf dem Camino de România 2. Nichts für dich, wenn du Verkehr nicht erträgst: Die Flachetappen laufen streckenweise an Nationalstraßen. Nichts für dich, wenn du keinen langen Bergtag willst: Die Schlussetappe von Câinenii Mici nach Tălmaciu misst 29,2 Kilometer über die Westflanke der Făgăraș auf 1.775 Meter, rund zehn Stunden, ohne Hütte, mit Wasser nur aus Quellen — der Verein sagt es selbst. Nichts für dich zwischen Șuici und Câinenii Mici, wenn du nicht vorbuchst — drei Betten, an denen der ganze Weg planerisch hängt. Und nichts für dich, wenn du in Santiago ankommen willst: Der Verein selbst nennt den Osten Europas „o pată albă în partea răsăriteană a continentului“, einen weißen Fleck. Solche Lücken plant man vorher weg, nicht unterwegs.
Streckenverlauf & Landschaft
Du startest auf 135 Metern in Potlogi, vor dem Palatul Brâncovenesc — 1698 begonnen, im Oktober 1699 zum Dimitri-Fest eingeweiht, der erste von vier Palästen, die Constantin Brâncoveanu für seine Söhne baute. Die ersten 121 Kilometer bis Curtea de Argeș sind Walachische Ebene und Hügelland: Maisfelder, Pappelreihen, Dorfstraßen. Über Crovu, Tomșani und Mogoșani nach Găești, über Voia und Leordeni nach Topoloveni, wo auf rund 17.000 Hektar die Pflaumen für das Magiun wachsen, durch Călinești und Ștefănești nach Pitești, das eine Urkunde vom 20. Mai 1386 zum ersten Mal nennt — Woiwode Mircea cel Bătrân schenkt darin eine Mühle dem Kloster Cozia, das im Olt-Durchbruch liegt, den du 105 Kilometer später erreichst. Ab Pitești folgt der Weg dem Argeș aufwärts über Bascov, Vâlcelele und Băiculești nach Curtea de Argeș, wo er seine Mitte hat.
Danach wird es ernst. Hinter Șuici und Sălătrucu verlässt der Track das Argeș-Tal und steigt über Poiana, Surdoiu und Pripoare einen Hügelkamm hinauf — gut 800 Meter, Wald und Weide — und hinunter in die Țara Loviștei, das Gebirgsbecken zwischen Făgăraș und Cozia, mit Perișani, Boișoara und Greblești. In Câinenii Mici triffst du den Olt — hier lag bis 1918 die Grenze zwischen dem Königreich Rumänien und Österreich-Ungarn — und hier beginnt der eigentliche Berg: Statt in den Defileul Turnu Roșu zu gehen, dessen Talboden Fluss, Bahn, DN 7 und Autobahnbaustelle gehört, steigt der Weg östlich des Olt über die Westflanke der Făgăraș, auf touristisch markierten Wanderwegen (rotes Kreuz und andere Zeichen) bis auf 1.775 Meter, den höchsten Punkt des Weges, und fällt dann über Wald und Almen nach Turnu Roșu hinunter, wo die Schlucht endet — 29 Kilometer, rund zehn Stunden, keine Hütte, Wasser aus Quellen. Die letzten drei Kilometer führen nach Tălmaciu auf rund 365 Metern, am Zusammenfluss von Sadu und Cibin. Untergrund: Feldwege und Dorfasphalt in der Ebene, Forst- und Waldwege in der Loviște, Bergpfade an der Făgăraș-Flanke. Ausgesetzt ist nichts — die Schwierigkeit heißt Länge, Höhe an einem Tag, Einsamkeit und Navigation.
Etappen, Gelände & Schwierigkeit
Wir teilen den Weg in 11 Etappen mit einem Schnitt von 19,6 Kilometern — Camino-Ninja-Systematik, denn der Träger veröffentlicht für den Camino de România 4 weder Etappen noch GPX; extern belegt sind nur die vier Landkreise, in denen er arbeitet: Dâmbovița, Argeș, Vâlcea und Sibiu. Die Kilometer stammen aus der Camino-Ninja-Karte, exakt auf die 215,5 Kilometer unserer Streckendaten kalibriert; den Verlauf der Schlussetappe hat der Verein im September 2026 bestätigt. Schwierigkeit: die Etappen 1 bis 7 flach bis hügelig, Etappe 9 ein Hügelkamm auf gut 800 Meter, und dann die Schlussetappe — 29,2 Kilometer, 1.775 Meter, der ganze Berg an einem Tag.
- Potlogi – Costeștii din Vale (17,0 km) — Palatul Brâncovenesc; Crovu, Miulești, Mărunțișu, Tomșani. Komplett flach.
- Costeștii din Vale – Găești (18,7 km) — Puțu cu Salcie, Mogoșani, Merii; Maisfelder.
- Găești – Leordeni (19,8 km) — Potlogeni Vale, Pătroaia Vale, Voia; Kreisgrenze Dâmbovița/Argeș.
- Leordeni – Pitești (24,2 km) — Cârciumărești, Topoloveni mit den Magiun-Pflaumengärten, Călinești, Vrănești, Viișoara, Ștefănești; Biserica Sf. Gheorghe (1656), Jakobus-Glasfenster in Sf. Petru și Pavel.
- Pitești – Vâlcelele (25,4 km) — Uiasca, Bascov, Dobrogostea, Malu Vânăt; Argeș-Tal aufwärts.
- Vâlcelele – Curtea de Argeș (15,8 km) — Crâmpotani, Băiculești; Biserica Domnească, Kloster, Königsgräber.
- Curtea de Argeș – Șuici (21,2 km) — Borobănești, Bănicești, Ceparii Pământeni, Rudeni; erste Anstiege.
- Șuici – Sălătrucu (8,5 km) — Kürzeste Etappe, Vorbereitungstag vor dem Berg.
- Sălătrucu – Perișani (15,9 km) — Poiana, Surdoiu, Pripoare; Hügelkamm auf gut 800 m, hinunter in die Țara Loviștei; keine Versorgung.
- Perișani – Câinenii Mici (19,8 km) — Cucoiu, Boișoara, Găujani, Greblești; Abstieg zum Olt, Kastell Pons Vetus. Letzte Betten und letzte Wasserstelle vor dem Berg.
- Câinenii Mici – Tălmaciu (Podu Olt) (29,2 km) — Über die Westflanke der Făgăraș auf touristisch markierten Wegen (rotes Kreuz u. a.), Höchstpunkt 1.775 m, keine Hütte, Wasser aus Quellen; Abstieg nach Turnu Roșu, Bahnhof Podu Olt, Anschluss Camino de România 1. Rund zehn Stunden. Schwierigste Etappe.
Der schwierigste Tag ist die letzte Etappe: Câinenii Mici–Tălmaciu, 29,2 Kilometer, der Höchstpunkt auf 1.775 Metern, keine Hütte, kein Laden, kein Pfeil außer den touristischen Markierungen — der Verein rechnet mit rund zehn Stunden. Nimm in Câinenii Mici Wasser für den ganzen Tag mit und fülle an den Quellen am Weg nach; GPS mit Reserveakku, früh los, im Zweifel ein Tag Puffer. Etappe 9 über den Hügelkamm der Loviște ist die zweite ohne Versorgung. Nimm Etappe 8 nicht als Ruhetag, sondern als Vorbereitungstag, und leg die Nächte in Sălătrucu, Perișani und Câinenii Mici fest, bevor du in Curtea de Argeș aufbrichst — dazwischen gibt es nichts, was du spontan findest.
Ein Weg, der aus einem Satz besteht
Prof. Ion Nicolae hat sechzehnmal Santiago erreicht und 2014 auf 700 Seiten aufgeschrieben, warum der Camino „drumul care a făurit Europa" ist, der Weg, der Europa gemacht hat. Am 17. Februar 2024 veröffentlichte er die Begründung für einen rumänischen Camino, und darin steht der Satz, aus dem dieser Weg besteht: „De la Curtea de Argeș pelerinii urmau vechiul drum comercial către Sibiu prin depresiunea Loviștei, pe valea Oltului." Belegt ist eine andere Route: Peter Sparnau und Ulrich von Tennstädt, zwei Deutsche auf dem Rückweg von Jerusalem, zogen 1385 über Târgoviște, Câmpulung, Brașov, Sibiu, Cluj und Oradea — das sind heute der Camino de România 2 und der Camino de România 1. Der Camino de România 4 ist die Variante, von der der Historiker sagt, dass sie ebenso gegangen wurde: gleiches Ziel Sibiu, aber über den Olt-Pass statt über Bran. Ehrlich gesagt hat er dafür keine Urkunde, sondern die Logik des Geländes — der Roter-Turm-Pass liegt auf 352 Metern, weil er kein Sattel ist, sondern ein Durchbruchstal, und wer von Curtea de Argeș nach Sibiu wollte, ist seit den Römern hier durch. Trajan setzte am Talausgang das Kastell Caput Stenarum und ließ 60 Kilometer Pflasterstraße durch die Schlucht legen; zwei Kilometer südlich von Boița liegen ihre Reste noch. Die Sachsen begannen 1360 einen Wehrbau, ab dem 15. Jahrhundert kassierte der Rote Turm Zoll, 1442 und 1493 scheiterten hier osmanische Einfälle, 1901 kam die Bahn, und heute bohrt man sieben Tunnel für die A1. Zweitausend Jahre lang haben alle dasselbe getan: das eine Loch im Gebirge benutzt. Du nicht — der Camino de România 4 steigt hinter Câinenii Mici über die Făgăraș-Flanke auf 1.775 Meter und kommt erst in Turnu Roșu wieder herunter, dort, wo das Loch aufhört. Zweitausend Jahre Durchgangsverkehr siehst du dir von oben an.
Was der Satz nicht liefert, liefert die Mitte des Weges. Curtea de Argeș, „der Hof am Argeș", war die erste Hauptstadt der Walachei; Basarab I., der vom 9. bis 12. November 1330 in einer Karpatenschlucht das Heer Karls I. Robert von Anjou vernichtete und damit das erste unabhängige rumänische Fürstentum begründete, begann hier die Fürstenkirche — vollendet hat sie 1365–1369 Vladislav I. Vlaicu, denn Basarab starb 1352 und liegt in Câmpulung. Die Wiener Bilderchronik bewahrt den Satz des Königs über ihn: „He is the shepherd of my sheep, and I will take him out of his mountains, dragging him by his beard." Wo die Schlacht stattfand, ist umstritten; Perișani in der Țara Loviștei beansprucht den Ort und feiert ihn jährlich als „Serbările Perișaniului – Posada 1330". Zwischen der Kirche und der Schlucht liegen auf diesem Weg 51 Kilometer und ein Bergkamm. In derselben Kirche lagen 500 Jahre lang die Reliquien der hl. Philothea, um 1206 in Tarnovo geboren, am 7. Dezember 1219 vom eigenen Vater erschlagen, weil sie das Essen des Hauses an Arme verteilte; 1393 vor den Osmanen nach Vidin gerettet, von Mircea cel Bătrân in die Walachei geholt, „ocrotitoarea Țării Românești", Schutzpatronin des Landes. Gegenüber steht das Kloster Neagoe Basarabs von 1512–1517 mit seinen zwei gedrehten Kuppeln — das der Legende nach nur stand, weil Meșterul Manole seine Frau Ana in die Mauer baute, und vor dem die Fântâna lui Manole „curge neîntrerupt de secole" fließt —, seit 1886 Königsnekropole: Carol I. und Elisabeth, Ferdinand und Maria in der alten Kirche; Königin Ana, König Mihai I. und der umgebettete Carol II. in der neuen Kathedrale, geweiht am 7. Dezember 2018, dem Fest der Philothea. Die Könige und die Heilige liegen im selben Hof.
Und Jakobus? Auf dem Camino de România 4 selbst ist die Bilanz dünn — aber nicht null. In Pitești hängt in der Kirche Sfinții Petru și Pavel ein Glasfenster mit dem Apostel Jakobus, vor Jahrzehnten aus der Bărăția in Câmpulung hierhergebracht (Vereinsangabe) — ein Stück Camino de România 2, das auf den Camino de România 4 gewandert ist. Sonst kein Patrozinium, kein Fresko, kein Pilgerzeichen zwischen Potlogi und Tălmaciu — genau das ehrlich zu sagen ist stärker, als etwas hinzubiegen. Die Spuren liegen davor und dahinter: die Bărăția in Câmpulung, laut Nicolae die älteste urkundlich bezeugte Kirche der Walachei, auf dem Camino de România 2; und 20 Kilometer hinter dem Ziel Sibiu, wo die Grabungsmonografie zur Piața Huet (Crîngaci-Țiplic, 2007) laut Nicolae „cele patru pandantive tip scoică (a Sf.Iacob)“ verzeichnet, vier muschelförmige Anhänger aus Gräbern um die Stadtpfarrkirche, zwei aus dem 12.–13., zwei aus dem 13.–15. Jahrhundert. Die jüngste Spur ist zwei Jahre alt und orthodox: Am 13. September 2025 weihte Erzbischof Varsanufie in Râmnicu Vâlcea, 40 Kilometer flussabwärts von Câineni, eine Holzkirche mit dem Doppelpatrozinium „Acoperământul Maicii Domnului“ und „Sfântul Apostol Iacob“ — Jakobus der Ältere, Fest am 30. April, im Inneren als Lehrer dargestellt; ihr Stifter ist Mitglied des Trägervereins und selbst mehrmals nach Santiago gepilgert. Der Verein nennt sie die erste orthodoxe Jakobuskirche Rumäniens, die Erzdiözese selbst erhebt diesen Anspruch nicht. So geht der Camino de România 4: von einer Kirche ohne Jakobus über ein gewandertes Fenster zu einer Stadt mit vier Muscheln, entlang eines Satzes, den noch niemand markiert hat.
Highlights am Weg
- Palatul Brâncovenesc, Potlogi — Gut 1689 gekauft, Bau ab Frühjahr 1698 unter Mihai Corbeanu, Einweihung Oktober 1699 zum Dimitri-Fest; erster von vier Söhne-Palästen Constantin Brâncoveanus, bestimmt für Constantin beizadea, 1714 mit dem Vater in Konstantinopel hingerichtet; 1907 vor dem Abriss gerettet, mit EU-Mitteln restauriert.
- Topoloveni — Magiun de Topoloveni, zuckerfreies Pflaumenmus, erste Fabrik 1914 (Familie Maximilian Popovici), zehn Stunden eingekocht, mindestens 55 Prozent Trockenmasse; seit 2009 auf NATO-Basen, seit 2010 Lieferant des Königshauses, seit 2011 g.g.A. per Verordnung (EU) Nr. 338/2011 — das erste geschützte Produkt Rumäniens.
- Pitești — erste Urkunde 20. Mai 1386, Mircea cel Bătrân schenkt eine Mühle dem Kloster Cozia; Biserica Sf. Gheorghe (1656, Fürst Constantin Șerban); Trivale-Wald; Bahnhof Regio nach Curtea de Argeș mit Halten in Bascov und Băiculești, zwei Wegpunkten. In der Kirche Sfinții Petru și Pavel ein Glasfenster mit dem Apostel Jakobus, vor Jahrzehnten aus der Bărăția in Câmpulung hierhergebracht (Vereinsangabe).
- Biserica Domnească „Sf. Nicolae", Curtea de Argeș — begonnen unter Basarab I., gebaut 1365–1369 von Vladislav I. Vlaicu, 1369 ausgemalt; Übermalungen 1748–1752, 1829, 1916; fürstliche Nekropole; 500 Jahre Aufbewahrungsort der Philothea-Reliquien; geöffnet Mo–Do 9–17, Fr ab 9:30, So ab 8:30 (Stand: September 2026).
- Mănăstirea Curtea de Argeș — 1512–1517 von Neagoe Basarab, rund 30 m lang und 30 m hoch, Kalkstein, zwei gedrehte Nebenkuppeln; 1875–1885 rekonstruiert von André Lecomte du Noüy und Nicolae Gabrielescu, 1886 Königsnekropole; Reliquien der hl. Philothea seit 1893; Fântâna lui Manole; Eintritt 5–10 RON (ca. 1–2 €), Foto 10–15 RON (Stand: September 2026).
- Neue Erzbischöfliche und Königliche Kathedrale — Grundstein 10. Mai 2009, Weihe 7. Dezember 2018; Gräber von Königin Ana (2016), König Mihai I. (2017), König Carol II. (umgebettet 2019); dem Basarab-Bau nachempfunden, ohne dessen Maße zu überschreiten.
- Bahnhof Curtea de Argeș — 1898, entworfen von André Lecomte du Noüy, demselben Architekten, der die Klosterkirche rekonstruierte.
- Perișani und „Posada 1330" — beansprucht den Schauplatz der Schlacht vom 9.–12. November 1330 (Basarab I. gegen Karl I. Robert, 7.000–10.000 gegen rund 30.000 Mann); Ort wissenschaftlich umstritten; jährlich „Serbările Perișaniului – Posada 1330".
- Limes Alutanus — die römische Olt-Grenze im Bergabschnitt: Kastell „Pons Vetus" bei Câinenii Mici, Praetorium II bei Racovița, Kastell bei Titești.
- Câineni — Câinenii Mari und Câinenii Mici beiderseits des Olt, Ort der alten Grenze zwischen Königreich Rumänien und Österreich-Ungarn; Station der Olt-Tal-Bahn von 1901. In Câinenii Mici beginnt die Schlussetappe über den Berg — letzte Wasserstelle vor den Quellen am Weg.
- Defileul Turnu Roșu — 19 km Nordsektor des 47 km langen Olt-Durchbruchs zwischen Câineni und Boița, „cel mai lung și variat defileu din țara noastră"; römische Salzstraße, Via Carolina Karls VI. im 18. Jahrhundert; heute DN 7 / E 81 und A1-Baustelle. Der Camino de România 4 geht nicht hindurch — er überquert die Făgăraș-Flanke östlich davon und sieht die Schlucht erst am Ausgang in Turnu Roșu.
- Turnu Roșu (Rothenturm) — Roter Turm ab 15. Jh. Zollstation; Kirche 1653 unter Matei Basarab, Fresken innen und außen, Glockenturm 1750; Nachbardorf Sebeșu de Jos mit dem „boștinărit" (Bienenwachs) und der „Hora de la Rusca" seit 1784.
- Boița (Oschendorf) — Kastell Caput Stenarum Trajans, „Drumul lui Traian" mit sichtbaren Resten 2 km südlich; sächsischer Wehrbau ab 1360, 1370 vollendet; Burg Landskron / Cetatea Tălmaciului mit drei Türmen. Liegt westlich des Olt, einige Kilometer neben dem Track — Abstecher.
- Bahnhof Podu Olt — der Namensgeber: Olt-Tal-Bahn 1896–1901, eröffnet 1. August 1901, 40 km, 10 Tunnel, 18 Eisenbrücken (Mihail Râmniceanu, Gheorghe Panait), gekrümmte Brücke bei Proieni 1899 in Paris gefertigt; Trennungsbahnhof Sibiu–Brașov / Piatra Olt.
- Tălmaciu (Talmesch) — erste Urkunde 1318, Stadt seit 1989, 6.711 Einwohner (2021), am Zusammenfluss von Sadu und Cibin; Ziel des Weges und Anschluss an den Camino de România 1.
Wie Pilger auf diesen Weg gelangen
Zu Fuß gibt es genau einen Zubringer, und er ist eindeutig: Der Camino de România 4 zweigt in Potlogi vom Camino de România 2 ab. Wer von der Donau bei Giurgiu über București heraufkommt, steht nach rund 150 Kilometern in Potlogi vor der Wahl: nach Nordosten über Târgoviște, Câmpulung und Bran nach Brașov — die Route von 1385 — oder nach Nordwesten über Curtea de Argeș und den Olt-Pass. Beides ist derselbe historische Korridor in zwei Varianten; der Camino de România 4 ist die westliche.
Wer den Weg umgekehrt denkt, kommt über den Camino de România 1 nach Tălmaciu — von Sibiu sind es 20 Kilometer — und geht über die Făgăraș-Flanke hinauf in die Loviște und hinunter in die Walachei; die Höhenmeter werden dann härter, 2.709 statt 2.939 im Aufstieg klingt nach weniger, aber der Kamm bleibt der Kamm. Von Sibiu führt auch der Camino de România 7 durch die Mărginimea Sibiului nach Westen. Ohne Camino: Potlogi liegt 50 Kilometer westlich von Bukarest, Bahnhof Titu wenige Kilometer nördlich; Găești, Pitești und Curtea de Argeș haben Bahnhöfe direkt am Weg.
Weiterpilgern?
Ja — und der Anschluss ist der Grund, warum es diesen Weg gibt. In Tălmaciu trifft der Camino de România 4 auf den Camino de România 1, die 1.226,8 Kilometer lange Hauptachse von Iași bis Borș an der ungarischen Grenze, und du hast zwei Richtungen: nordwestwärts über Sibiu — mit den vier Muscheln der Piața Huet —, Sebeș mit der Jakobskapelle von um 1420, Alba Iulia und Cluj-Napoca nach Oradea; oder ostwärts über Avrig, Șoarș und Brașov in die Moldau. Ab Sibiu zweigt der Camino de România 7 ab, zwischen Hălchiu und Șoarș läuft der Camino de România 6 parallel, bei Valea Crișului mündet der Camino de România 5 aus der Moldau, und in Oradea kommt der Camino de România 3 aus dem Banat an.
Nach Santiago führt derzeit nichts. Hinter Borș, 15 Kilometer nach Oradea, endet das rumänische Netz; durch Ungarn, Serbien und Bulgarien gibt es keinen markierten Anschluss, der nächste Jakobsweg beginnt in Budapest, 250 Kilometer weiter. Der Verein nennt das „o pată albă în partea răsăriteană a continentului" — und arbeitet daran, seit Juni 2024 als Mitglied der Föderation Camino Europa Compostela. Wer die Compostela will, fliegt: Der Camino Francés ist von Sibiu oder Bukarest mit einem Flug nach Spanien erreichbar. Die Borne in Iași nennt 4.500 Kilometer; der Camino de România 4 liefert davon 215,5 und den Anschluss an die Achse.
Vorbereitung & Praktisches
Beste Zeit: Mai bis Oktober. Die Ebene geht fast das ganze Jahr, aber ohne Schatten und im Hochsommer bei 35 Grad; die Etappen 9 bis 11 mit dem Höchstpunkt bei 1.775 Metern brauchen schneefreie Wochen und Tageslicht. September und Anfang Oktober sind die klügsten Wochen — dann ist auch Pflaumenzeit in Topoloveni. Markierung und Navigation: auf diesem Weg nicht dokumentiert; der Träger markiert „kilometru cu kilometru", aber 2023 bis 2025 auf anderen Routen. Du gehst mit den Wegpunkten unserer Streckendaten und Offline-Karten; am einfachsten planst du das direkt in der Camino Ninja App zusammen mit deinen Etappen und Unterkünften. Frag den Verein (office@caminoromania.org) vor dem Start nach dem Stand. Credencial: seit 2018 vom Verein ausgegeben, 10 RON (ca. 2 €), per E-Mail bestellen; Stempelstellen sind nicht veröffentlicht — Stempel in Klöstern und Pfarrämtern sind Verhandlungssache. Sprache: Rumänisch; Englisch in Pitești und Curtea de Argeș, in den Bergdörfern oft nicht; in Tălmaciu bei Älteren auch Deutsch. Notruf: 112. Der Verein bestätigt: Stempel kannst du überall erfragen, wo du einkehrst — eigens gestaltete Pilgerstempel wie in Spanien oder Portugal gibt es aber nicht; den einzigen speziell für Pilger gemachten Stempel führt die Herberge Casa Genoveva in Câmpulung Muscel (Camino de România 2). Kontakt: Wer den Weg gehen will, schreibt dem Verein an office@caminoromania.org — er stellt den Kontakt zu seinen lokalen Vertretern her, die zu Unterkunft, Route und allem Weiteren Auskunft geben; ihre Kontakte stehen auch auf caminodesantiago.ro/contact/.
Unterkunft: Keine Pilgerherberge. Pensionen (pensiuni) und Hotels in Găești, Topoloveni, Pitești, Curtea de Argeș und Tălmaciu; dünn zwischen Șuici und Câinenii Mici — Sălătrucu, Perișani und Câinenii Mici vorab reservieren, das sind die drei Betten, an denen der Weg hängt. Verpflegung: Läden in fast jedem Dorf der Ebene; auf Etappe 9 zwischen Sălătrucu und Perișani und erst recht auf der Schlussetappe zwischen Câinenii Mici und Turnu Roșu (keine Hütte, Wasser nur aus Quellen) nichts — Wasser und Essen für den ganzen Tag. Packliste: Warnweste für Nationalstraßen, Stirnlampe (die Waldwege der Loviște sind früh dunkel), Powerbank, Offline-Karten, Wasserkapazität zwei bis drei Liter, Regenschutz für den Kamm, Bargeld in Lei — Kartenzahlung ist in den Dörfern nicht selbstverständlich. Ein Datum: Am 7. Dezember feiert Curtea de Argeș die hl. Philothea mit Pilgerandrang — kein Wandermonat, aber eine eigene Reise wert. Mitgliedschaft: APCS-Jahresbeitrag 50 RON (ca. 10 €), Studierende und Rentner 25 RON (ca. 5 €), Stand: September 2026.
Was dich der Weg kostet
Ehrlich gesagt ist das ein günstiger Weg, auf dem du nur eines nicht sparen kannst: die vorgebuchten Bergnächte. Alle Beträge Stand: September 2026, Rechenkurs 1 EUR ≈ 5,0 RON. Belegt sind: Kloster Curtea de Argeș Eintritt 5–10 RON (ca. 1–2 €), Fotoerlaubnis 10–15 RON (ca. 2–3 €), Muzeul Municipal 5 RON (ca. 1 €); Pension in Curtea de Argeș ab 150 RON (ca. 30 €), typisches Doppelzimmer 200–320 RON (ca. 40–64 €); Sitzplatzreservierung Regio 4,50 RON (ca. 0,90 €); Vereinsbeitrag APCS 50 RON (ca. 10 €). Richtwerte: Hotel in Pitești 200–350 RON (ca. 40–70 €), Dorfzimmer in Perișani, Câineni oder Turnu Roșu 120–200 RON (ca. 24–40 €); Tagesmenü 30–50 RON (ca. 6–10 €), Abendessen 60–100 RON (ca. 12–20 €), Tageseinkauf 40–70 RON (ca. 8–14 €), Kaffee 8–15 RON (ca. 1,60–3 €). Bahnpreise Pitești–Curtea de Argeș und Sibiu–Podu Olt nennen wir nicht — die CFR-Portale waren zum Redaktionsschluss nicht erreichbar.
Realistisches Tagesbudget: sparsam mit Dorfzimmer und Selbstversorgung 150–220 RON (ca. 30–44 €), mittel mit Pension, einem warmen Essen und Eintritten 250–380 RON (ca. 50–76 €), komfortabel mit Hotel und Restaurant in den Städten 450–650 RON (ca. 90–130 €). Für 11 Etappen rechne grob 2.000–3.500 RON (ca. 400–700 €) vor Ort; An- und Abreise über Bukarest oder Sibiu kommen dazu.
Anreise
Zum Start (Potlogi): Potlogi liegt rund 50 Kilometer westlich von Bukarest an der Achse Bukarest–Pitești. Bahn ab București Nord auf der Linie 901 nach Titu oder Găești, von dort Bus oder Taxi nach Potlogi; die A1 führt direkt vorbei. Flughafen Bukarest-Otopeni (OTP) mit Bahn- und Busanschluss zum Nordbahnhof. Wer den Camino de România 2 von Bukarest heraufkommt, geht ohnehin durch Potlogi.
Unterwegs und vom Ziel (Tălmaciu / Podu Olt): Bahnhöfe in Găești, Pitești, Curtea de Argeș (1898) und Podu Olt; der Regio Pitești–Curtea de Argeș hält in Bascov und Băiculești direkt am Weg. Tălmaciu liegt 20 Kilometer südlich von Sibiu an der DN 7 / E 81, die A1 ist zwischen Sibiu und Boița auf 13,2 Kilometern offen; Bahnhof Podu Olt an der Magistrale Sibiu–Brașov. Von Sibiu fliegst du ab Sibiu (SBZ) oder fährst mit Bahn und Fernbus nach Cluj, Brașov, București und Budapest.
- Bahn Rumänien: bilete.cfrcalatori.ro — CFR Călători, București – Titu – Găești – Pitești, Sibiu – Podu Olt
- Fahrplanauskunft: mersultrenurilor.infofer.ro — alle Züge, auch Regio Pitești – Curtea de Argeș
- Infos: caminodesantiago.ro — Chronik, Credencial
- Kloster und Königsgräber: biserica-domneasca.ro — Biserica Domnească, Öffnungszeiten
- Flughafen Sibiu: sibiuairport.ro — Abreise vom Ziel
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