Jakobsweg Osttirol
47,6 Kilometer in zwei bis drei Tagen von Lienz zur Staatsgrenze bei Winnebach — nicht unten am Fluss, sondern oben auf der Höhenterrasse des Pustertals, vorbei an Anras, das in derselben Urkunde von 769 steht wie Innichen, und durch Strassen, den einzigen Ort am Weg mit einer Jakobskirche. Am Ende wechselst du das Land, aber nicht den Dialekt.
- 01Auf einen Blick
- 02Überblick
- 03Andere Namen
- 04Für wen ideal – und für wen eher nicht
- 05Streckenverlauf & Landschaft
- 06Etappen, Gelände & Schwierigkeit
- 07Eine Urkunde von 769 nennt zwei Orte an diesem Weg
- 08Highlights am Weg
- 09Wie Pilger auf diesen Weg gelangen
- 10Weiterpilgern?
- 11Vorbereitung & Praktisches
- 12Was dich der Weg kostet
- 13Anreise
Auf einen Blick
- Start / Ziel: Lienz (Osttirol) / Staatsgrenze Arnbach–Winnebach (Prato alla Drava, Südtirol)
- Länge: 47,6 km
- Dauer: 2–3 Tage
- Höhenmeter: ↗ 1.391 m / ↘ 950 m
- Höchster Punkt: rund 1.310 m (Tessenberg oberhalb von Strassen)
- Schwierigkeit: technisch leicht, aber mit ordentlichen Anstiegen für ein Tal
- Markierung: Wegweiser „Jakobsweg Tirol", teils doppelt beschildert
- Träger: Tourismusverband Osttirol (Wegbetreuung), Jakobsgemeinschaft Tirol (Pilgerpass, Diözese Innsbruck)
- Anschluss Osten: Jakobsweg Kärnten (kommt in Lienz an)
- Anschluss Westen: Jakobsweg Südtirol (beginnt exakt an der Grenze bei Winnebach)
- Beste Zeit: Mai bis Oktober
Überblick
Der Jakobsweg Osttirol ist das Scharnier zwischen zwei langen Wegen — und er benimmt sich nicht wie eines. Statt die 47,6 Kilometer von Lienz zur Grenze flach am Drauradweg abzuspulen, steigt er hinter der Lienzer Klause auf die Höhenterrasse über dem Tal und bleibt dort: Assling, St. Justina, Anras, Strassen, Tessenberg. Das kostet 1.391 Aufstiegsmeter in einem Tal, das selbst nie über 1.100 Meter kommt, und es bringt dir dafür das, was unten am Fluss fehlt — Weiler mit Kirchen, die älter sind als die meisten Städte, und den Blick hinüber zu den Villgratner Bergen und den Sextner Dolomiten.
Die Pointe dieses Wegs ist ein einziges Pergament: 769 schenkt Herzog Tassilo III. dem Abt Atto den Ort „India" — Innichen — und nennt in derselben Urkunde den „rivolum montis Anarasi", den Bach am Berg von Anras. Du gehst also auf halber Strecke durch ein Dorf, das mit deinem Zielort dieselbe Geburtsurkunde teilt. Am dritten Tag überschreitest du bei Arnbach eine Staatsgrenze, die niemand hört: Italien beginnt, der Pustertaler Dialekt bleibt.
Andere Namen
Der Tourismusverband Osttirol nennt den Weg Osttiroler Jakobsweg oder Jakobsweg Osttirol und rechnet ihn in fünf Etappen ab Nikolsdorf an der Kärntner Grenze. Auf den Wegweisern steht Jakobsweg Tirol, weil dieses Stück formal zum Tiroler Netz gehört; historisch ist es der Osttiroler Abschnitt des Südösterreichischen Jakobswegs, der von Thal bei Graz über Slowenien, Kärnten und Osttirol nach Südtirol führt. Auf italienischer Seite heißt der Grenzort Prato alla Drava, das nächste Dorf San Candido.
Bei Camino Ninja beginnt der Weg in Lienz, weil das Stück Nikolsdorf–Lienz bei uns zum Jakobsweg Kärnten gehört — die Kilometer zählen wir nur einmal. Und er endet an der Grenze, weil dort der offizielle Südtiroler Jakobsweg beginnt, exakt bei Winnebach. Das ist unsere Systematik, nicht die des Tourismusverbands, aber sie hat einen Vorteil: Jeder Weg auf unserer Karte hat genau einen Anfang und ein Ende, und die Übergabe liegt dort, wo auch die Betreiber sie ziehen.
Für wen ideal – und für wen eher nicht
Ideal ist dieser Weg, wenn du wenig Zeit und Lust auf Dichte hast. In zwei bis drei Tagen bekommst du eine römische Stadt vor der Haustür, eine Urkunde von 769, ein Fresko von 1513, eine Jakobuskirche, eine restaurierte Burg mit Museum und eine Staatsgrenze — auf nicht einmal fünfzig Kilometern. Er taugt als Wochenendstück mit Bahnanreise in Lienz, als erste Probe fürs Pilgern und als Übergang für alle, die aus Kärnten kommen und nach Südtirol weiterwollen.
Ehrlich gesagt ist er aber nichts für dich, wenn du Herbergen wie in Spanien erwartest: Pilgerherbergen im engeren Sinn gibt es hier nicht, du schläfst im Gasthof oder in der Pension und zahlst normale Zimmerpreise. Nichts für dich ist er auch, wenn „Talwanderung" für dich „eben" heißt — der Weg klettert bewusst hinauf und wieder hinunter. Und wer Einsamkeit sucht, sollte wissen: Das Pustertal ist bewohnt, bewirtschaftet und hat Bundesstraße und Bahn im Talboden. Still ist es oben in den Weilern, nicht überall.
Streckenverlauf & Landschaft
Du startest in Lienz auf 673 Metern, im Becken, in dem die Isel in die Drau mündet und vier Kilometer östlich die Ruinen von Aguntum liegen, der einzigen römischen Stadt Tirols. Über Amlach erreichst du die Lienzer Klause, die Engstelle, an der Drau, Straße und Bahn sich das Tal teilen müssen, und steigst dann steil hinauf nach Thal und Assling. Ab hier bleibt der Weg oben: über St. Justina, wo ein riesiger Christophorus von 1513 außen am Turm dafür gemalt wurde, dass Reisende ihn vom Tal aus sehen, weiter über Anras mit seinem Pfleghaus, in dem einst die Brixner Bischöfe ihr Osttiroler Gebiet verwalteten, und durch die Weiler von Abfaltersbach nach Strassen. Links unten das Tal, rechts oben die Villgratner Berge.
Der zweite Teil öffnet sich nach Süden. Bei Strassen — der Ortsname meint schlicht „an der Straße", und vor dem Gemeindeamt steht ein römischer Meilenstein — führt der Weg über Tessenberg, den höchsten Punkt der Strecke, und unter Burg Heinfels hindurch nach Sillian, dem Hauptort des Hochpustertals. Die letzten Kilometer über Arnbach sind das flachste Stück des ganzen Wegs. An der Staatsgrenze vor Winnebach ist er zu Ende; die Sextner Dolomiten stehen jetzt im Süden, und die Drau, der du zwei Tage entgegengegangen bist, entspringt nur noch wenige Kilometer weiter westlich am Toblacher Feld.
Etappen, Gelände & Schwierigkeit
Technisch ist der Weg leicht: Güterwege, Forststraßen, Feldwege, kurze Asphaltstücke, nirgends brauchst du die Hände. Anspruchsvoll sind die Höhenmeter der ersten beiden Tage — 1.391 Meter Aufstieg auf 47,6 Kilometer sind für ein Tal ordentlich, und der Anstieg von der Klause nach Assling zieht sich. Der Tourismusverband teilt den Weg ab Nikolsdorf in fünf Etappen; wir rechnen ab Lienz bis zur Grenze und kalibrieren die Kilometer exakt auf die Routenlänge von 47,6 km.
- Lienz – Lienzer Klause – Assling (14,4 km) — flach an der Drau, dann der steile Anstieg auf die Höhenterrasse.
- Assling – St. Justina – Anras – Strassen (18,7 km) — der Höhenwegtag mit den meisten Kirchen und dem Meilenstein am Ziel.
- Strassen – Tessenberg – Heinfels – Sillian – Arnbach – Winnebach (14,5 km) — über den höchsten Punkt, unter der Burg durch, fast eben zur Grenze.
Wer nur zwei Tage hat, teilt in Lienz–Abfaltersbach (26,2 km) und Abfaltersbach–Winnebach (21,4 km). Und ein Wort zum Ende: An der Grenze selbst übernachtet niemand — entweder du bleibst in Sillian oder Winnebach, oder du gehst die fünf Kilometer weiter nach Innichen, die bereits zur ersten Etappe des Jakobswegs Südtirol gehören. Die Drautalbahn hält in Thal, Abfaltersbach, Sillian und Innichen; du kannst jeden Tag abkürzen oder verlängern.
Eine Urkunde von 769 nennt zwei Orte an diesem Weg
Am 769 datierten Anfang dieses Wegs steht keine Kirche, sondern eine Schenkung. Herzog Tassilo III. von Baiern überträgt dem Abt Atto von Scharnitz den Ort „India" samt dem „Campo Gelau", dem Toblacher Feld, begrenzt vom Bach bei Taisten im Westen „bis zur Slawengrenze" im Osten — als Stützpunkt für die Slawenmission. Aus „India" wurde Innichen, das erste Dorf hinter deinem Ziel. Und in derselben Urkunde steht der „rivolum montis Anarasi", der Bach am Berg von Anras, mitten auf deiner zweiten Etappe. Ein Pergament, zwei Wegpunkte: Anras hat 2019 seinen 1250. Geburtstag gefeiert, Innichen im selben Jahr auch.
Die Grenze, die Tassilo meinte, war eine Sprachgrenze: Nach der Schlacht von Aguntum 610 waren Slawen ins Lienzer Becken vorgedrungen, Innichen wurde als Missionsposten gegen Osten gegründet. Du gehst diese alte Grenzlinie in Gegenrichtung ab — vom einst slawischen Osten in den bairischen Westen. Was blieb, sind keine Pilgernamen: Kein Osttiroler Santiago-Pilger des Mittelalters ist namentlich überliefert, kein Hospiz im Hochpustertal dokumentiert, und die Stiftskirche von Innichen ist Candidus und Korbinian geweiht, nicht Jakobus. Was blieb, sind Steine und Patrozinien. Der Ortsname Strassen, der römische Meilenstein davor, die Ersterwähnung des Dorfes am 6. Februar 1453 als „Kapelle zum hl. Jakobus in Messensee" und die Pfarrkirche St. Jakobus der Ältere, die bis heute dort steht — vier Schichten desselben Verkehrswegs auf fünfhundert Metern.
Highlights am Weg
- Aguntum bei Dölsach — das Municipium Claudium Aguntum, einzige Römerstadt Tirols, 610 zerstört; 30.000 m² Grabungsfläche und Museum, vier Kilometer östlich von Lienz. Lohnt einen Vortag.
- St. Andrä in Lienz — 1204 geweiht, ab 1430 von der Görzer Bauhütte gotisiert; Grabplatten für Graf Leonhard von Görz († 1500) und die Egger-Lienz-Gedächtniskapelle von Clemens Holzmeister (1924/25).
- Lienzer Klause — die Engstelle, an der sich seit den Römern alles durchzwängt: Fluss, Straße, Bahn und du.
- St. Justina oberhalb von Assling — Kirche auf dem Felsbuckel, Flügelaltar von Friedrich Pacher, außen am Turm der Christophorus von 1513 mit einer arabischen Schriftzeile, die als „Glück Glück Glück" gelesen wird.
- Anras — 769 als „rivolum montis Anarasi" beurkundet, 1250-Jahr-Feier 2019; das Pfleghaus war Verwaltungssitz der Brixner Bischöfe.
- Strassen — römischer Meilenstein vor dem Gemeindeamt und gleich daneben die Pfarrkirche St. Jakobus der Ältere, das einzige Jakobus-Patrozinium direkt am Weg.
- Burg Heinfels — 1243 erstmals urkundlich, ab etwa 1275 Görzer Feste, 2016–2020 für rund acht Millionen Euro restauriert, seit 2020 Museum.
- Sillian — Marktrecht seit dem 29. Juni 1469 von Graf Leonhard von Görz, Pfarrkirche von 1431, am Marktplatz die einzige erhaltene Prangersäule Osttirols.
- Die Staatsgrenze bei Arnbach/Winnebach — seit 1920 Staatsgrenze, seit Schengen ein Strich auf der Karte. Der Dialekt wechselt nicht.
Wie Pilger auf diesen Weg gelangen
Die naheliegende Zuwanderung kommt aus dem Osten: Der Jakobsweg Kärnten führt in 260,5 Kilometern von Dravograd an der slowenischen Grenze durch Jauntal, Rosental und Drautal über Villach und Spittal nach Oberdrauburg und weiter bis Lienz — die letzten vierzehn Kilometer davon liegen bereits in Osttirol. Wer so ankommt, geht in Lienz ohne Bruch weiter: derselbe Fluss, dasselbe Tal, nur die Wegweiser wechseln von der gelben Kärntner Muschel auf „Jakobsweg Tirol".
Wer nicht zu Fuß anreist, kommt mit dem Zug. Lienz liegt an der Drautalbahn und ist von Villach und Spittal-Millstättersee direkt, aus dem Norden über Salzburg und Schwarzach erreichbar. Weil die Bahn auch in Thal, Abfaltersbach und Sillian hält, lässt sich der Weg von einem Standquartier in Lienz oder Innichen aus in Tagesstücken gehen.
Weiterpilgern?
An der Grenze bei Winnebach endet dieser Weg nicht, er wird übergeben — auf den Meter genau: Dort beginnt der offizielle Jakobsweg Südtirol, 295,4 Kilometer über Innichen, Toblach, Bruneck und Kloster Neustift, dann durchs Eisacktal, über den Ritten nach Bozen, über Eppan und Tisens nach Algund und durch den Vinschgau bis zum Kloster St. Johann in Müstair in der Schweiz. Dort übernimmt der Jakobsweg Graubünden und führt über den Ofenpass und Chur zum Oberalppass.
Wer stattdessen nach Norden will, zweigt bei Kloster Neustift auf den Jakobsweg Brenner ab: 94,8 Kilometer über Sterzing und den Brennerpass nach Innsbruck, wo der Jakobsweg Österreich Richtung Arlberg und Rankweil weiterführt. So oder so: Ab Winnebach bist du auf dem europäischen Netz, das ohne Unterbrechung bis Santiago de Compostela reicht.
Vorbereitung & Praktisches
Die Saison läuft von Mai bis Oktober; auf den Höhenwegen über Assling und Tessenberg kann bis in den Mai Schnee liegen. Im Hochsommer sind die Weiler klein und Brunnen nicht garantiert — nimm Wasser mit. Übernachtet wird in Gasthöfen, Pensionen und Privatzimmern; klassische Pilgerherbergen mit Matratzenlager gibt es auf diesem Abschnitt nicht. In der Hauptsaison solltest du vorbuchen, besonders in Sillian und Innichen. Solche Lücken plant man vorher weg, nicht unterwegs — am einfachsten gelingt das direkt in der Camino Ninja App, in der du deine Etappen zusammenstellst und passende Unterkünfte gleich mit einplanst.
Wie auf allen österreichischen Jakobswegen brauchst du einen Pilgerausweis (Credencial), um am Ende in Santiago die Compostela zu erhalten. Für Tirol stellt ihn die Jakobsgemeinschaft Tirol aus, Domplatz 7 in Innsbruck — Mitgliedsbeitrag 16 € im Jahr, Büro mittwochs von 10:00 bis 11:30 Uhr (Stand: September 2026); bestell ihn vorab, damit er rechtzeitig zum Start bei dir ist. Stempel bekommst du in Pfarrämtern, Gasthöfen und Tourismusbüros, verlass dich aber nicht darauf, dass jede Kirche offen ist.
Du querst eine Staatsgrenze: Ausweis ins Gepäck, auch wenn bei Arnbach niemand steht. Zwischen Sillian und Winnebach wechselt dein Handy gern von selbst ins italienische Netz — bei EU-Roaming kein Problem, aber gut zu wissen, wenn du Karten offline brauchst.
Was dich der Weg kostet
Rechne mit 70 bis 100 Euro pro Tag, wenn du im Gasthof schläfst und einmal warm isst (Stand: September 2026). Ein Zimmer mit Frühstück in Pension oder Gasthof im Pustertal liegt meist bei 45 bis 70 Euro pro Person, Hotels eher bei 80 bis 120 Euro; in Innichen auf der italienischen Seite zahlst du in der Hochsaison spürbar mehr als in Sillian oder Abfaltersbach. Mittagessen im Gasthaus 12 bis 20 Euro, Abendessen 18 bis 30 Euro.
Dazu kleine Posten: 16 Euro Jahresbeitrag für den Pilgerausweis der Jakobsgemeinschaft Tirol, die Bahnfahrt Innichen–Lienz zurück mit rund 13 bis 18 Euro, Eintritte in Museum Aguntum und Burg Heinfels im üblichen Rahmen regionaler Museen. Beide Länder haben den Euro; Kartenzahlung ist verbreitet, in kleinen Gasthöfen aber nicht überall — etwas Bargeld schadet nicht.
Anreise
Zum Start (Lienz): Lienz hat einen Bahnhof an der Drautalbahn. Aus Österreich kommst du über Spittal-Millstättersee und Villach, aus Deutschland über Salzburg und den Tauern. Mit dem Auto führt die B100 durchs Drautal; wer den Wagen stehen lässt, holt ihn am Ende mit dem Zug zurück.
Vom Ziel (Winnebach/Innichen): Die Grenze hat keinen Bahnhof, aber Sillian (7 km zurück) und Innichen (5 km weiter) haben einen — beide an der Pustertalbahn, die seit dem 1. Februar 2020 wieder durchgehend zwischen Lienz und Innichen fährt. Nach Westen geht es über Bruneck nach Franzensfeste und dort auf die Brennerbahn Richtung Bozen oder Innsbruck.
- Bahn Österreich: oebb.at — Drautalbahn Villach – Spittal – Lienz – Sillian – Innichen
- Bahn Südtirol: suedtirolmobil.info — Pustertalbahn Innichen – Bruneck – Franzensfeste
- Bahnhöfe am Weg: Lienz, Thal-Assling, Abfaltersbach, Sillian, Innichen — jede Etappe lässt sich abkürzen oder verlängern
- Nächste Flughäfen: Innsbruck, Salzburg, Venedig/Treviso (über Franzensfeste)
Hol dir deinen Pilgerausweis und die Muschel
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