Rhein-Camino
Der Rhein-Camino führt in drei Etappen und 52,5 Kilometern am rechten Rheinufer von der Hospitalkapelle St. Jakobus in Lahnstein über Braubach, Kamp-Bornhofen, St. Goarshausen und die Loreley nach Kaub – mitten durch das UNESCO-Welterbe Oberes Mittelrheintal, mit 1.466 Höhenmetern, die man einem Flussweg nicht zutraut.
- 01Auf einen Blick
- 02Überblick
- 03Andere Namen
- 04Für wen ideal – und für wen eher nicht
- 05Streckenverlauf & Landschaft
- 06Etappen, Gelände & Schwierigkeit
- 07Echte Muschel, erfundene Nixe
- 08Highlights am Weg
- 09Wie Pilger auf diesen Weg gelangen
- 10Weiterpilgern?
- 11Vorbereitung & Praktisches
- 12Was dich der Weg kostet
- 13Anreise
Auf einen Blick
- Start / Ziel: Lahnstein (Hospitalkapelle St. Jakobus, Oberlahnstein) → Kaub am Rhein
- Länge: 52,5 km
- Höhenmeter: 1.466 m im Aufstieg, 1.376 m im Abstieg
- Höchster Punkt: 361 m auf der Höhe zwischen Kamp-Bornhofen und Prath (km 24,1)
- Etappen: 3
- Dauer: 3 Tage
- Schwierigkeit: mittel – kurz, aber mit ständigem Wechsel zwischen Ufer und Hangkante
- Markierung: gelbe Jakobsmuschel auf blauem Grund (2001 vom Taunusklub markiert), abschnittsweise gemeinsam mit dem Europäischen Fernwanderweg E3
- Beste Zeit: April bis Oktober; 2026 rechte Rheinstrecke vom 10. Juli bis 12. Dezember gesperrt, Ersatzbusse
Überblick
Dieser Weg beginnt nicht mit einer Legende, sondern mit einem Fund. In der Hospitalkapelle St. Jakobus in Oberlahnstein, einem gotischen Bau von etwa 1330, kam bei der Renovierung ein mittelalterliches Pilgergrab ans Licht, dem zwei Jakobsmuscheln beilagen – eine davon steckt heute im Sockel der Jakobusfigur, die Johannes Hillebrand 1989 schuf. Die Kathedrale von Santiago ist über dem Portal ins Relief gehauen. Von hier aus läuft der Rhein-Camino 52,5 Kilometer am rechten Rheinufer nach Kaub, wo die Zollburg Pfalzgrafenstein wie ein steinernes Schiff im Strom liegt. Der Weg fängt mit dem Beweis an, dass hier gepilgert wurde, und endet an einer Kasse.
Er ist einer der kürzesten Caminos im deutschen Netz und steigt trotzdem fast 28 Höhenmeter pro Kilometer: Unten die Weinorte und Fähranleger, oben Buchenwald, Rebhänge und Aussichtskanzeln, dazwischen kurze, ernst gemeinte Rampen. Der Träger, die St. Jakobus-Gesellschaft Rheinland-Pfalz-Saarland, definiert ihn genau so wie wir – Lahnstein bis Kaub –, und in Lahnstein übernimmt er dort, wo der Lahn-Camino aus Wetzlar nach 139 Kilometern endet. Wer beide hintereinander geht, hat gut 190 Kilometer am Stück.
Andere Namen
Der Träger schreibt Rhein-Camino und führt ihn im Doppelpack mit dem Lahn-Camino als Jakobswege Rhein-Lahn. Manche Karten sagen Rechtsrheinischer Jakobsweg – praktisch, aber leicht zu verwechseln mit dem Linksrheinischen Jakobsweg auf der anderen Flussseite, der von Köln nach Bingen läuft. Eines musst du wissen: Die Wegseite des Trägers hat inzwischen eine vierte Etappe von Kaub nach Rüdesheim angehängt, rund 31 Kilometer. Der offizielle Rhein-Camino und die Camino-Ninja-Karte enden in Kaub; wer weiter will, findet unten die bessere Fortsetzung.
Für wen ideal – und für wen eher nicht
Der Rhein-Camino ist für dich, wenn du ein langes Wochenende hast und trotzdem das Gefühl eines richtigen Weges willst: drei Tage, ein klarer Anfang an einer Jakobuskapelle, ein klares Ende an einer Burg im Fluss, und in jedem Etappenort Bahnhof, Bäcker und Bett. Er ist der natürliche Anschluss für alle, die den Lahn-Camino gegangen sind, und ein ehrlicher Test für alle, die erst herausfinden wollen, ob Pilgern etwas für sie ist. Burgenfreunde kommen ohnehin nicht an ihm vorbei: Lahneck, Marksburg, Sterrenberg, Liebenstein, Maus, Katz, Pfalzgrafenstein, Gutenfels – acht auf 52 Kilometern.
Ehrlich gesagt ist er aber nichts für dich, wenn du Herbergsromantik und ein Pilgerbett für zwölf Euro suchst: Am Rhein-Camino gibt es keine einzige Pilgerherberge, du schläfst in Gasthöfen, Pensionen und Weingut-Zimmern zu Mittelrhein-Preisen. Nichts für dich ist er auch, wenn du Stille brauchst – Bundesstraße, Bahn und Frachtschiffe sind im Tal immer zu hören. Und wer „am Rhein entlang“ hört und flach denkt, wird am zweiten Tag zwischen Bornhofen und Prath eines Besseren belehrt.
Streckenverlauf & Landschaft
Du startest in Lahnstein, wo Lahn und Rhein zusammenkommen und wo sich vier Caminos die Klinke in die Hand geben. Von der Hospitalkapelle geht es am Wasser entlang nach Braubach unter die Marksburg, dann hinauf auf die Hangkante über Osterspai mit seiner Jakobuskapelle aus dem 12. Jahrhundert und Filsen bis zum Wallfahrtskloster Bornhofen. Ab hier macht der Weg, was fast alle rechtsrheinischen Wege machen: Er wechselt ständig die Etage.
Der zweite Teil ist der spektakulärere. Zwischen den Burgen Sterrenberg und Liebenstein steigt der Weg auf seinen höchsten Punkt, 361 Meter bei Kilometer 24,1, läuft über Prath und Wellmich unter Burg Maus hindurch und an Burg Katz vorbei nach St. Goarshausen. Von dort geht es über Patersberg hinauf auf den Loreley-Felsen, 132 Meter über dem Wasser an der engsten und tiefsten Stelle des Rheins – und danach wird es überraschend ruhig: Über die Hochfläche durch Bornich und Dörscheid läufst du durch Felder und Obstwiesen, bis der Weg zum Schluss steil nach Kaub hinunterfällt.
Etappen, Gelände & Schwierigkeit
Drei Tage, 52,5 Kilometer, 1.466 Höhenmeter – das ergibt gut 17 Kilometer am Tag, aber eben nie flach. Der Untergrund ist überwiegend Waldweg und schmaler Hangpfad, in den Orten Asphalt; die Abstiege ins Tal sind kurz und steil, und der Schiefer wird bei Nässe rutschig. Jede Etappe lässt sich an einem Bahnhof abbrechen, alle Orte liegen an der rechten Rheinstrecke. Kilometer aus der Camino-Ninja-Karte, exakt auf 52,5 km kalibriert.
- Lahnstein → Kamp-Bornhofen (20,5 km) – Von der Hospitalkapelle St. Jakobus am Rhein entlang nach Braubach unter die Marksburg, dann auf die Höhe über Osterspai und Filsen bis zum Wallfahrtskloster.
- Kamp-Bornhofen → St. Goarshausen (15,9 km) – Der Tag mit dem meisten Auf und Ab: hinauf zwischen Sterrenberg und Liebenstein, über den höchsten Punkt des Weges (361 m) und Prath, dann hinunter nach Wellmich und unter Burg Katz weiter.
- St. Goarshausen → Kaub (16,1 km) – Aufstieg über Patersberg auf den Loreley-Felsen, danach über die Hochfläche durch Bornich und Dörscheid hinab nach Kaub.
Echte Muschel, erfundene Nixe
Der berühmteste Fels dieses Weges hat keine mittelalterliche Sage. Die Loreley als Zauberin erfand Clemens Brentano um 1800, gedruckt 1801 im zweiten Teil seines Romans „Godwi“ – „Zu Bacharach am Rheine / Wohnt eine Zauberin“ –, und Heinrich Heine machte 1824 daraus „Ich weiß nicht, was soll es bedeuten“. Vor Brentano gibt es keine Loreley-Sage. Die Jakobuskapelle in Oberlahnstein stand da schon fast fünfhundert Jahre, die Muschel im Pilgergrab noch länger. Auch die „Feindlichen Brüder“ über Kamp-Bornhofen sind Rheinromantik: Die Schildmauer zwischen Sterrenberg und Liebenstein entstand, weil Sterrenberg 1320 kurtrierisch wurde und gegen den Nachbarn befestigt werden musste – Territorialpolitik, kein Bruderzwist. Gekämpft haben die Burgen nie, die Sage ist erst 1587 bezeugt. Das echte Pilgerziel liegt direkt darunter: Die Marienkapelle von Bornhofen ist 1224 erstmals urkundlich, das Gnadenbild 1289, Papst Bonifatius IX. gewährte 1389 einen Ablass, 1435 wurde die Kirche geweiht, und seit 1890 dienen dort die Franziskaner.
Zweimal Weltpolitik am Wegrand, vierhundert Jahre auseinander. Am 20. August 1400 erklärten vier rheinische Kurfürsten auf Burg Lahneck, direkt über dem Kilometer null dieses Weges, König Wenzel für abgesetzt – obwohl die Goldene Bulle von 1356 gar kein Absetzungsverfahren kannte; am Tag darauf wählten sie in Rhens Ruprecht III. zum König. Und zum Jahreswechsel 1813/14 setzte der preußische Feldmarschall Blücher bei Kaub mit 60.000 Soldaten, 20.000 Pferden und 200 Kanonen über den Rhein, um Napoleon nachzusetzen. Der Weg beginnt an einem Staatsstreich und endet an einem Feldzug. Die Zollburg Pfalzgrafenstein, Turm 1326/27 unter Ludwig dem Bayern, hat beides überstanden und bis 1866 kassiert.
Highlights am Weg
- Hospitalkapelle St. Jakobus, Oberlahnstein (km 0) – gotische Kapelle um 1330, Jakobus-Relief mit Boot und Kathedrale über dem Portal; im Sockel der Figur von 1989 steckt eine Muschel aus dem mittelalterlichen Pilgergrab. Ein Rundfenster erlaubt den Blick hinein, auch wenn die Tür zu ist.
- Burg Lahneck – ab 1226 von Erzbischof Siegfried III. von Eppstein gebaut, 1400 Tagungsort der Kurfürsten; 1850 kaufte der schottische Eisenbahnunternehmer Edward A. Moriarty die Ruine und baute sie neugotisch wieder auf.
- Marksburg, Braubach (km 4,4) – „die einzige nie zerstörte Höhenburg am Mittelrhein“, seit über hundert Jahren Sitz der Deutschen Burgenvereinigung; Besichtigung nur mit Führung, rund 50 Minuten, Eintritt 12 Euro (Stand: September 2026).
- Jakobuskapelle Osterspai (km 15,0) – Kapelle aus dem 12. Jahrhundert im Burggarten der Wasserburg, seltene romanische Wandmalereien, darin eine Jakobus-Skulptur des Spaniers Bernal Redondo.
- Wallfahrtskloster Bornhofen (km 20,5) – einer der ältesten Marienwallfahrtsorte Deutschlands, Kirche 1435 geweiht, Franziskaner seit 1890; seit 1917 kommt die Niederrheinische Schiffsprozession.
- Sterrenberg und Liebenstein – die „Feindlichen Brüder“, deren Trennmauer aus der Territorialpolitik von 1320 stammt; nie hat es einen Kampf zwischen den Burgen gegeben.
- Burg Maus, Wellmich (km 31,2) – ab 1353 als St. Peterseck für Erzbischof Boemund II. von Trier erbaut; den Spottnamen verdankt sie den Grafen von Katzenelnbogen nebenan, belegt ist er erst seit 1744. In St. Martin darunter ein „Jüngstes Gericht“ von 1380–1390.
- Loreley-Felsen (km 40,9) – 132 Meter über dem Rhein bei Stromkilometer 555, Freilichtbühne von 1939.
- Burg Pfalzgrafenstein, Kaub (km 52,5) – Zollburg mitten im Strom, bis in die 1960er Signalstation für die Schifffahrt; erreichbar nur mit der Personenfähre, 8 Euro inklusive Fähre (Stand: September 2026).
- Blüchermuseum Kaub – zum Rheinübergang 1813/14, Metzgergasse 6, April bis Oktober Mi–So 11–17 Uhr, 6,50 Euro (Stand: September 2026).
Wie Pilger auf diesen Weg gelangen
Die meisten kommen zu Fuß: Der Lahn-Camino endet nach 139,0 Kilometern von Wetzlar her genau dort, wo der Rhein-Camino beginnt – an der Hospitalkapelle St. Jakobus. Beide Wege gehören demselben Träger, teilen sich Website und Pilgerausweis, und die Pilgerurkunde gibt es für die letzten 100 Kilometer bis Kaub, also praktisch für die Schlussetappen der Lahn plus den kompletten Rhein. Gegenüber, in Koblenz-Stolzenfels, startet der Mosel-Camino nach Trier, und etwas rheinabwärts bei Andernach der Eifel-Camino – auf dem Vorplatz der Lahnsteiner Johanniskirche steht dafür ein Jakobsstein mit der Entfernung nach Santiago. Wer einfach anreist: Lahnstein hat einen Bahnhof direkt an Rhein und Lahn.
Weiterpilgern?
In Kaub ist der Weg zu Ende, das Pilgern nicht. Von der Anlegestelle unterhalb des Pegelturms bringt dich die Fähre Kaub – Engelsburg ans linke Ufer zwischen Bacharach und Oberwesel – und damit direkt auf den Linksrheinischen Jakobsweg, der bei Bacharach an seinem Kilometer 208,7 vorbeikommt und weiter nach Bingen führt. Ab Bingen öffnet sich das Netz: rheinaufwärts über Mainz nach Süden, über den Hunsrücker Jakobsweg nach Trier. Wer stattdessen rechtsrheinisch bleiben will, folgt der Träger-Verlängerung nach Rüdesheim und setzt dort nach Bingen über. Bis Santiago sind es ab Kaub laut Wegbroschüre noch rund 2.600 Kilometer.
Vorbereitung & Praktisches
Beste Zeit ist April bis Oktober; im Hochsommer wird es in den Südhängen über dem Rhein richtig heiß, Schatten gibt es nur im Wald. Nimm Wasser mit – zwischen Prath und Bornich liegen längere Abschnitte ohne Einkehr –, und feste Schuhe sind Pflicht, weil die Schieferpfade bei Regen rutschen. Reserviere vor, gerade an Wochenenden und in der Weinlese: Es gibt keine Pilgerherberge, und die Loreley-Jugendherberge liegt in St. Goar am linken Ufer, eine Fährfahrt entfernt.
Einen Pilgerausweis (Credencial) brauchst du hier nicht für ein Bett, aber du willst einen haben: Stempelstellen gibt es in fast jedem Ort – meist die katholischen Pfarrkirchen, dazu Tourist-Infos, eine Galerie und ein paar Läden, in Lahnstein zusätzlich das Stadtarchiv nach Voranmeldung. Die Betreiber schreiben ausdrücklich, dass die Stempelstellen „nicht Tag und Nacht zur Verfügung stehen“ können – Stempeln ist Ehrenamt. Den Ausweis gibt die St. Jakobus-Gesellschaft Rheinland-Pfalz-Saarland heraus; bestell ihn vorab.
Etappen, Höhenprofile und passende Unterkünfte stellst du dir am einfachsten direkt in der Camino Ninja App zusammen, in der du deine Etappen planst und Unterkünfte gleich mit einplanst.
Was dich der Weg kostet
Rechne mit Mittelrhein-Preisen: Ein Doppelzimmer mit Frühstück in Gasthof, Pension oder Weingut liegt erfahrungsgemäß zwischen 60 und 100 Euro, mit Essen und Getränken kommst du auf 60 bis 90 Euro am Tag (Stand: September 2026). Für die Fähren planst du Bargeld ein: Die Loreley-Fähre St. Goarshausen – St. Goar fährt im Schnitt alle 20 Minuten, nimmt aber keine VRM-Verbundtickets, und für die Fähre Kaub – Engelsburg ist kein Fußgängertarif online veröffentlicht.
Die kleinen Posten: Pilgerausweis 5 Euro als empfohlene Spende inklusive Versand (für Mitglieder kostenlos), Pilgerurkunde 3 Euro; Marksburg 12 Euro nur mit Führung, Pfalzgrafenstein 8 Euro inklusive Fähre, Blüchermuseum 6,50 Euro, mit Pfalzgrafenstein-Ticket 5 Euro. Kirchen und das Wallfahrtskloster Bornhofen kosten nichts (alle Preise Stand: September 2026).
Anreise
Zum Start: Lahnstein liegt an der rechten Rheinstrecke, normalerweise bedient von der RheingauLinie RB 10 / RE 9 der VIAS zwischen Neuwied, Koblenz, Kaub, Wiesbaden und Frankfurt, im Stundentakt; von Koblenz Hauptbahnhof bist du in wenigen Minuten da, und jeder Etappenort hat seinen eigenen Bahnhof.
Vom Ziel: Kaub liegt an derselben Strecke, Richtung Wiesbaden und Frankfurt oder zurück nach Koblenz. Wichtig für 2026: Die rechte Rheinstrecke ist zwischen Troisdorf, Koblenz und Wiesbaden vom 10. Juli bis 12. Dezember komplett gesperrt; Ersatzbusse bedienen alle Stationen, inklusive Expresslinien Wiesbaden–Rüdesheim–Koblenz. Alternativ nimmst du die linksrheinische Strecke und setzt mit der Fähre über – Boppard – Filsen, St. Goar – St. Goarshausen oder Engelsburg – Kaub.
- Bahn Start und Ziel: Deutsche Bahn – Bahnhöfe Lahnstein, Kamp-Bornhofen, St. Goarshausen, Kaub; Fernverkehr über Koblenz Hbf
- Fähren: Loreley-Fähre St. Goarshausen – St. Goar (etwa alle 20 Minuten), Fähre Kaub – Engelsburg, Fähre Boppard – Filsen
- Wegeinfos, Stempelstellen, GPS-Tracks: lahn-rhein-camino.de der St. Jakobus-Gesellschaft Rheinland-Pfalz-Saarland
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