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Beliebte Orte am Jakobsweg

Orte am Jakobsweg, an denen sich ein Halt lohnt. Öffne einen Ort, um zu sehen, was er bietet und wo du übernachten kannst.

58 Orte

  • Muxía

    Muxía ist das stillere Ende des Weges, ein Fischerort auf einer Landzunge an der Costa da Morte. An ihrer Spitze stehen die Wallfahrtskirche der Virxe da Barca, die Felsen aus der Legende vom Steinschiff und A Ferida, das Denkmal für die Helfer nach der Ölpest von 2002. Nach Fisterra sind es 27,8 Kilometer.

  • Oia

    Oia ist ein Fischerdorf an der wilden Küste zwischen A Guarda und Baiona, und über ihm steht das einzige Zisterzienserkloster direkt am Meer. 1624 schossen seine Mönche mit Kanonen auf Piratenschiffe. Eine öffentliche Herberge gibt es nicht, im Winter wird das Bett knapp. Ein Nachmittag reicht.

  • O Porriño

    O Porriño ist eine Stadt aus Granit: Hier wurde 1874 Antonio Palacios geboren, der Architekt des Palacio de Cibeles in Madrid, und sein Rathaus steht wie eine kleine Burg am Weg. Laut Camino Ninja sind es noch rund 102 Kilometer bis Santiago. Ein Nachmittag reicht, aber nimm am Morgen die Variante am Fluss.

  • Padrón

    In Padrón beginnt die Geschichte des Jakobswegs: Hier soll das Boot mit dem Leichnam des Apostels angelegt haben, und der Stein, an dem es festgemacht wurde, liegt unter dem Altar der Iglesia de Santiago. Bis zur Kathedrale sind es laut Camino Ninja noch 25,3 Kilometer. Ein Nachmittag reicht.

  • Pamplona

    Pamplona ist die erste große Stadt am Camino Francés: Über eine Brücke aus dem 12. Jahrhundert und durch das Portal de Francia gehst du in eine Altstadt, die 1423 aus drei verfeindeten Vierteln zu einer Stadt wurde. Bis Santiago sind es noch 710 Kilometer. Ein Pausentag lohnt sich, nur nicht am Sonntag.

  • Ponferrada

    Ponferrada verdankt Pilgern seinen Namen: Um 1082 ließ ein Bischof für sie eine mit Eisen verstärkte Brücke über den Sil bauen. Später schützten Templer den Weg von ihrer Burg aus. Heute ist die Stadt Etappenziel nach dem Abstieg vom Cruz de Ferro und Startpunkt des Camino de Invierno. Ein Nachmittag reicht, nur nicht am Montag.

  • Ponte de Lima

    Ponte de Lima ist der Ort, an dem man nicht vergessen soll: An dieser Brücke über den Lima, den die Römer für den Fluss des Vergessens hielten, rief der Legende nach ein Feldherr seine Soldaten beim Namen. 1125 bekam der Ort sein Stadtrecht. Die Pilgerherberge kostet 5 €, und morgen wartet der Anstieg zur Labruja.

  • Pontevedra

    Pontevedra ist die letzte große Stadt am Camino Portugués vor Santiago, und sie hat das Gehen zurückerobert: Die Altstadt gehört den Fußgängern. Mitten darin steht die Kirche der Pilgermadonna, gebaut in Form einer Jakobsmuschel. Hier wählst du zwischen Hauptweg und Variante Espiritual. Ein Pausentag lohnt sich.

  • Porto

    In Porto beginnen jedes Jahr über 50.000 Pilger den Camino Portugués, und wer aus Lissabon kommt, macht hier die erste große Pause. Die Altstadt an den Hängen über dem Douro ist steil, schön und voll. Von der Kathedrale aus gehst du an der Küste oder im Binnenland nach Santiago, 244 bis 283 Kilometer weit.

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