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Beliebte Orte am Jakobsweg

Orte am Jakobsweg, an denen sich ein Halt lohnt. Öffne einen Ort, um zu sehen, was er bietet und wo du übernachten kannst.

58 Orte

  • Tobel-Tägerschen

    Tobel ist ein Ort der Verwandlungen: Die Johanniter versorgten hier ab dem 13. Jahrhundert Pilger auf dem Weg nach Einsiedeln, danach war ihre Komturei 162 Jahre lang ein Gefängnis, heute ist sie ein Kulturort. Hier endet der Thurgauer Klosterweg. Betten gibt es wenige, also reservieren.

  • Traben-Trarbach

    Traben-Trarbach sind zwei Städte und eine Brücke: Von der Grevenburg steigst du ins alte Trarbach hinab, wo neben der Kirche eine von nur zwei Pilgerherbergen des Mosel-Camino steht. Um 1900 war die Stadt nach Bordeaux der wichtigste Weinhandelsplatz Europas. Bis Trier sind es laut Camino Ninja 73,5 Kilometer.

  • Treis

    Treis-Karden ist ein Ort mit zwei Ufern: Links der Mosel steht in Karden die Stiftskirche St. Castor, der „Moseldom“, wo der Überlieferung nach um 350 der Einsiedler Kastor lebte. Rechts liegt Treis unter seinen zwei Burgen. Eine 195 Meter lange Brücke verbindet beide, und bis Trier sind es noch 120,8 Kilometer.

  • Trier

    Trier ist ein Tor: Vier Jakobswege enden hier, und an derselben Kirchentür von St. Matthias, am einzigen Apostelgrab nördlich der Alpen, beginnen die Wege nach Le Puy und Vézelay. Im Dom liegt der Heilige Rock, und die Porta Nigra steht seit dem Jahr 170. Bleib mindestens zwei Nächte.

  • Tui

    Tui ist das Tor nach Galicien: Über die Brücke aus Portugal kommst du in eine Bischofsstadt, deren Kathedrale von 1225 wie eine Burg über dem Miño steht. 2025 begannen hier 41.645 Pilger ihre letzten 118 Kilometer nach Santiago. Ab hier brauchst du zwei Stempel am Tag, und der Weg wird voller.

  • Valença

    Valença ist dein letzter Abend in Portugal: eine Festungsstadt mit zwölf Bastionen hoch über dem Minho, gegenüber der Kathedrale von Tui. Tagsüber füllen Wäscheläden und Tagesgäste die Gassen, am Abend gehören die Mauern den Pilgern. Morgen gehst du über die Brücke von 1886 nach Spanien und verlierst eine Stunde.

  • Viana do Castelo

    Viana do Castelo ist die Seefahrerstadt am Küstenweg: Über Eiffels Brücke von 1878 gehst du an der Mündung des Lima in eine Altstadt, deren Kathedrale einen Jakobus als Pilger am Portal trägt. Darüber thront der Monte de Santa Luzia, auf dem Pilger den Sonnenuntergang feiern. Bis Santiago sind es noch knapp 200 Kilometer.

  • Vigo

    Vigo ist die größte Stadt Galiciens und lebt vom Meer: Hafen, Austern aus der Ría und ein Schatz, der seit 1702 im Wasser liegen soll. Von hier sind es laut Camino Ninja 103 Kilometer bis Santiago, genug für die Compostela. Nur gelbe Pfeile gibt es in der Stadt keine, du brauchst also eine Karte.

  • Vila do Conde

    Vila do Conde ist die Stadt der Schiffbauer und eines Königs, der als Pilger kam: 1502 machte Manuel I. hier auf dem Weg nach Santiago Station, und sein Besuch gab den Anstoß zur Hauptkirche. Am Ave liegen ein Nachbau eines Entdeckerschiffs und ein Kloster mit 999 Bögen Aquädukt. Die öffentliche Herberge ist geschlossen.

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