Rund 113 Kilometer von der Pilgerstadt Basel durch den Jura nach Bern – ein klassischer Schweizer Zubringer, der dich von der Rheinstadt über die Jurahöhen bis an die Aare führt.
Der Baslerweg führt von Basel, der traditionsreichen Pilgerstadt am Rheinknie, durch den Jura bis nach Bern. Von Basel geht es über Aesch und das Birstal in die Jurahöhen, vorbei am Kloster Beinwil und über Welschenrohr hinunter nach Solothurn. Von dort führt der Weg durch das Mittelland über Fraubrunnen in die Bundesstadt Bern.
Mit gut 3.400 Höhenmetern auf rund 113 Kilometern ist es ein abwechslungsreicher Weg mit echten Jura-Anstiegen – aber durchwegs gut machbar.
Ideal, wenn du in Basel startest und einen gut erreichbaren, landschaftlich abwechslungsreichen Einstieg in die Schweizer Jakobswege suchst – mit Stadtkultur, Jura-Natur und der Bundesstadt Bern am Ende.
Weniger geeignet, wenn du einen völlig flachen Weg erwartest: Über die Jurahöhen sammeln sich spürbare Höhenmeter, der höchste Punkt liegt bei rund 1.280 Metern.
Von Basel folgt der Weg dem Birstal über Aesch in den Jura. Über das Kloster Beinwil und Welschenrohr geht es über die Jurahöhen hinunter in die Barockstadt Solothurn an der Aare.
Anschließend führt der Weg durch das hügelige Mittelland über Fraubrunnen bis in die Bundesstadt Bern.
Auf rund 113 Kilometern verteilt sich der Weg gut auf etwa 5–6 Tagesetappen. Der anspruchsvollere Teil liegt im Jura zwischen Basel und Solothurn mit den Anstiegen über die Höhen; der Abschnitt durch das Mittelland nach Bern verläuft sanfter. Wie überall in der Schweiz ist der Weg als Via Jacobi (Wanderweg Nr. 4) gelb markiert.
Der Baslerweg endet in Bern und ist ein Zubringer zur Schweizer Hauptachse, der Via Jacobi (Konstanz–Genf). Von Bern bzw. dem Mittelland aus führt der weitere Weg Richtung Romont und Westschweiz nach Genf, wo die Via Gebennensis Richtung Le Puy-en-Velay und letztlich Santiago anschließt.
Die beste Zeit ist Frühling bis Herbst. Übernachtet wird in Pensionen, Gasthöfen und Pilgerquartieren – ein Pilgerausweis ist für Stempel und Quartiere sinnvoll. Für die Jura-Etappen lohnen sich trittsicheres Schuhwerk und etwas Kondition.
Die Schweiz ist teuer. Rechne pro Tag grob mit 60–100 € für Unterkunft und Verpflegung; einfache Quartiere und Selbstversorgung senken die Kosten.
Start ist Basel, ein internationaler Bahnknoten und gut erreichbar.
Die Schweizer Jakobswege werden vom Verein Jakobsweg Schweiz – Compostelle Suisse betreut (bis 2026 „jakobsweg.ch“, nach der Fusion mit „Les Amis“ umbenannt). Der Verein markiert und pflegt die Wege, bildet Pilgerbegleiter aus und gibt Wegbroschüren sowie den Pilgerausweis heraus.

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