Die wilde Küstenverbindung am Ende der Welt: knapp 29 Kilometer entlang der Costa da Morte von Kap Fisterra zum Marienheiligtum von Muxía – der Atlantik-Epilog des Jakobswegs.
Der Camiño a Fisterra-Muxía ist die Verbindung zwischen den beiden „Enden“ des Jakobswegs am Atlantik. Während die Hauptwege in Santiago de Compostela enden, gehen viele Pilger noch weiter ans Meer – nach Fisterra, dem sagenhaften „Ende der Welt“, und nach Muxía, zum Heiligtum der Virxe da Barca. Dieser knapp 29 Kilometer lange Weg verbindet die beiden Orte entlang der rauen Costa da Morte, der „Küste des Todes“.
Es ist ein kurzer, aber intensiver Weg: zwischen Kiefern- und Eukalyptuswäldern, einsamen Stränden und Klippen, über die der Wind vom offenen Atlantik fegt. In beide Richtungen begehbar – von Fisterra nach Muxía oder umgekehrt.
Er ist die Querverbindung zwischen den eigenständigen Wegen Camiño a Fisterra (Santiago → Fisterra) und Camiño a Muxía (Santiago → Muxía) und macht aus beiden eine Rundreise.
Ideal als krönender Abschluss, wenn du nach Santiago noch ans Meer gehst und beide Kaps sehen willst. In einer Tagesetappe gut machbar, landschaftlich grandios.
Weniger geeignet als eigenständiges Ziel: Der Weg ergibt vor allem im Zusammenhang mit den Wegen ab Santiago Sinn. Bei Sturm und Regen kann die Küste ungemütlich werden.
Von Fisterra führt der Weg landeinwärts durch Wälder und kleine Dörfer wie Lires, das etwa auf halber Strecke zum Übernachten einlädt. Immer wieder öffnet sich der Blick auf einsame Strände und die Klippen der Costa da Morte.
Im letzten Teil senkt sich der Weg nach Muxía hinab, dessen Heiligtum direkt am Meer auf den Felsen thront. Wer umgekehrt geht, beendet die Etappe am Leuchtturm von Fisterra.
Mit rund 29 Kilometern ist der Weg an einem Tag machbar, aber durch das ständige Auf und Ab (über 900 Höhenmeter) anstrengender, als die kurze Distanz vermuten lässt. Wer es ruhiger mag, teilt in Lires.
Die Markierung ist gut, aber prüfe vorher die wenigen Unterkünfte – besonders in Lires und außerhalb der Saison.
Zwei Orte machen diesen Weg besonders. Kap Fisterra galt den Römern als das Ende der bekannten Welt („Finis Terrae“); am Leuchtturm steht der Meilenstein km 0,0 des Jakobswegs. Traditionell verbrennen Pilger hier ein Kleidungsstück und blicken in den Sonnenuntergang über dem Atlantik.
In Muxía steht das Heiligtum Virxe da Barca auf nackten Felsen direkt am Meer – der Legende nach landete hier die Jungfrau Maria in einem steinernen Boot, um den heiligen Jakobus zu ermutigen.
Die beste Zeit ist Frühling bis Herbst; an der Costa da Morte ist es oft windig und feucht, gute Wetterkleidung ist Pflicht. Übernachtet wird in Fisterra, Lires und Muxía in Albergues und Pensionen. Wie auf den anderen Wegen brauchst du einen Pilgerausweis (Credencial); für den Weg ans Meer gibt es eigene Urkunden (Fisterrana, Muxiana).
Für die kurze Etappe fällt kaum ins Gewicht: Albergues kosten meist 8–15 €, dazu Verpflegung. Wer in Pensionen oder am Meer übernachtet, zahlt mehr.
Start und Ziel sind Fisterra und Muxía an der galicischen Atlantikküste; die meisten kommen zu Fuß von Santiago (über den Camiño a Fisterra bzw. a Muxía) oder per Bus.

A de Loló - Four Rooms
Saison unbekannt
Albergue @ Muxia
Saison unbekannt

Albergue Arasolis
Saison unbekannt
Albergue As Eiras
Saison unbekannt
Albergue Bela Muxía
Saison unbekanntAlles, was du für den Camiño a Fisterra-Muxía brauchst, direkt zu dir nach Hause.
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