Drei-Seen-Weg
Der Drei-Seen-Weg führt in 188,3 Kilometern von Basel über das Felsenkloster Mariastein, den Jura und das Seeland bis zur Abteikirche von Payerne. Unterwegs überquerst du am Raimeux mit 1.288 Metern den höchsten Punkt, gehst durch das römische Felsentor Pierre Pertuis, an den Rebbergen des Bielersees entlang und durch Murten und das alte Aventicum. Acht Etappen, 5.158 Höhenmeter bergauf, acht Kantone und eine Sprachgrenze, die du mehr als einmal überquerst.
- 01Auf einen Blick
- 02Überblick
- 03Andere Namen
- 04Für wen ideal – und für wen eher nicht
- 05Streckenverlauf & Landschaft
- 06Etappen, Gelände & Schwierigkeit
- 07Zweimal Paternus: ein Römer hat diesen Weg signiert
- 08Highlights am Weg
- 09Wie Pilger auf diesen Weg gelangen
- 10Weiterpilgern?
- 11Vorbereitung & Praktisches
- 12Was dich der Weg kostet
- 13Anreise
Auf einen Blick
- Start / Ziel: Basel, Münster / Payerne, Abteikirche; die Camino-Ninja-Karte endet bei km 188,3 am Ortsrand
- Länge: 188,3 km
- Dauer: 8 Etappen, Ø gut 23 km; gemütlich in 9 bis 10 Tagen
- Höhenmeter: ↗ 5.158 m / ↘ 4.954 m
- Höchster Punkt: 1.288 m bei km 63,6 am Raimeux, zwischen Rebeuvelier und Moutier
- Landschaft: Leimental und Birstal, Jurafalten mit Klusen und Weiden, das Hochplateau von Bellelay, Rebberge am Bielersee, das flache Gemüseland des Grossen Mooses, zuletzt die Broye-Ebene
- Markierung: gelbe Rauten und Wegweiser, zwischen Basel und Biel zusätzlich das grüne Feld mit der weißen 80 der Via Jura
- Jakobus-Spuren: Kirche von Péry, 884 als Jakobuskirche bezeugt; laut Verein seit dem 14. Jahrhundert belegter Pilgerpfad am Bielersee; am Ziel die frühere Cluniazenserkirche von Payerne
- Unterkunft: Kloster und Jugendherberge Burg Rotberg bei Mariastein, Centre Saint-François und Jugendherberge in Delémont, B&B und Hotels im Jura und Seeland, Jugendherberge Avenches, Maison des Cadets in Payerne
- Anschlusswege: Baslerweg und Lindau – Héricourt in Basel, Himmelreich Jakobsweg mit Endpunkt am Rhein bei Basel, Verbindungsweg Mariastein – Willisau ab Flüh und Mariastein
- Beste Zeit: Mai bis Oktober; am Raimeux und auf dem Plateau von Bellelay liegt im Winter oft Schnee
Überblick
Der Drei-Seen-Weg ist der westliche der beiden Jakobswege, die in Basel beginnen. Während der Baslerweg geradewegs nach Bern zieht, macht dieser Weg einen Bogen durch den französischsprachigen Jura und an Bieler-, Neuenburger- und Murtensee vorbei. Unterwegs wechselst du achtmal den Kanton: Basel-Stadt, Basel-Landschaft, Solothurn, Jura, Bern, Neuenburg, Freiburg und Waadt. Acht Kantone, zwei Sprachen und eine Stadt, die erst seit dem 1. Januar 2026 zum Kanton Jura gehört – Moutier hatte 2021 mit 54,9 Prozent für den Wechsel gestimmt.
Der Weg ist älter als der Jakobuskult. Er folgt über weite Strecken der Römerstraße, die Augusta Raurica bei Basel mit Aventicum verband, dem heutigen Avenches, und führt durch das Felsentor Pierre Pertuis, über dem eine römische Bauinschrift steht. Ehrlich gesagt verlangt er dir im ersten Drittel einiges ab: Zwischen Basel und Biel liegen gut drei Viertel der Höhenmeter. Danach wird er flach, weinselig und an manchen Tagen fast zu kurz.
Andere Namen
Der Verein führt den Weg als Drei Seen Weg und als Route Basel – Jura – Drei Seen, in älteren Unterlagen auch Basel–Payerne. Auf Englisch liest man Three Lakes Way, auf Französisch Chemin des Trois-Lacs. Weil der Weg zwischen Basel und Biel weitgehend der nationalen Wanderroute Via Jura folgt, steht dort oft deren Nummer 80 auf den Schildern. Die meisten Orte haben zwei Namen: Delémont ist Delsberg, Moutier Münster, Biel Bienne, Murten Morat, Avenches Wiflisburg, Payerne Peterlingen.
Für wen ideal – und für wen eher nicht
Ideal, wenn du in einer guten Woche von der Großstadt am Rhein in die Westschweiz gehen willst und Abwechslung schätzt: Kloster in der Felsgrotte, einsame Jurahöhen, Weinterrassen, eine mittelalterliche Ringmauer und ein römisches Amphitheater. Ideal auch, wenn du dein Schulfranzösisch auffrischen möchtest – ab Soyhières grüßt man mit „Bonjour“.
Ehrlich gesagt ist er aber nichts für dich, wenn du günstige Pilgerherbergen im Tagesabstand erwartest: Echte Pilgerbetten gibt es nur in wenigen Orten, sonst sind es B&B, Gasthöfe und Hotels zu Schweizer Preisen. Nichts für dich, wenn dir lange Bergetappen schwerfallen – der Tag über den Raimeux hat fast 30 Kilometer und mehr als 1.000 Meter Anstieg. Und nichts für dich, wenn du Einsamkeit am Wasser suchst: Am Bielersee teilst du den Weg an Sommerwochenenden mit Ausflüglern und Weinwanderern.
Streckenverlauf & Landschaft
Basel bis Biel (km 0–119,5): Vom Münster geht es durch Birsfelden (km 3,2) und das Leimental über Therwil (km 12,9) und Flüh (km 18,6) hinauf nach Mariastein (km 19,5); Münchenstein und Oberwil liegen neben dem Weg. Über Kleinlützel (km 31,5) und Soyhières (km 39,7) kommst du an der Birs nach Delémont (km 44,5). Dann der große Aufstieg: über Courroux, Vicques und Rebeuvelier (km 57,4) auf den Rücken des Raimeux mit 1.288 Metern bei km 63,6 und hinunter nach Moutier (km 73,0). Über Perrefitte und Les Ecorcheresses erreichst du das Hochplateau mit dem früheren Kloster Bellelay (km 91,1), dann Tavannes (km 99,0), den Pass Pierre Pertuis, Sonceboz-Sombeval (km 102,7), Péry (km 110,3) und durch die Taubenlochschlucht-Gegend bei Frinvillier nach Biel/Bienne (km 119,5).
Biel bis Payerne (km 119,5–188,3): Am Nordufer des Bielersees läufst du durch die Reben über Twann (km 128,7) und Ligerz (km 130,8) nach La Neuveville (km 134,6); die St. Petersinsel liegt gegenüber im See und ist ein Abstecher per Schiff oder über den Heidenweg ab Erlach. Über Le Landeron (km 138,1) und Erlach (km 143,0) geht es ins Grosse Moos, die flache Gemüsekammer der Schweiz, nach Ins (km 149,2), über den Broyekanal bei Sugiez (km 156,4) und nach Murten/Morat (km 162,1) am Murtensee. Die letzten Kilometer führen über Villarepos (km 171,5) nach Avenches (km 174,9) und durch die Broye-Ebene nach Payerne (km 187,4); Faoug und Domdidier liegen knapp neben dem Weg.
Etappen, Gelände & Schwierigkeit
Wir zeigen den Weg in 8 Etappen; Kilometer aus der Camino-Ninja-Karte, exakt auf 188,3 km kalibriert. Der Verein teilt die Strecke feiner in 14 Abschnitte zwischen 10 und 21 Kilometern, etwa mit einem Halt am Raimeux und in Kleinlützel – das ist sinnvoll, wenn du kürzere Tage willst und die Betten dafür findest.
- Basel → Mariastein (19,5 km) — Aus der Stadt hinaus durch Birsfelden und das Leimental, zuletzt steil hinauf zum Wallfahrtskloster.
- Mariastein → Delémont (25,0 km) — Über die Jurahöhen nach Kleinlützel, durch das Birstal an Soyhières vorbei und hinab in den Hauptort des Kantons Jura.
- Delémont → Moutier (28,5 km) — Die Königsetappe: über Vicques und Rebeuvelier auf den Raimeux, 1.288 m, und lang hinunter nach Moutier.
- Moutier → Tavannes (26,0 km) — Durch Perrefitte und Les Ecorcheresses auf das Plateau von Bellelay, über Juraweiden nach Tavannes.
- Tavannes → Biel/Bienne (20,5 km) — Durch das Felsentor Pierre Pertuis, über Sonceboz und Péry das Tal der Schüss hinunter nach Biel.
- Biel/Bienne → La Neuveville (15,1 km) — Rebberge, Twann, die Kirche von Ligerz; kurz genug für einen Abstecher auf die St. Petersinsel.
- La Neuveville → Murten/Morat (27,5 km) — Le Landeron, Erlach, das schnurgerade Grosse Moos mit Ins und Sugiez bis an den Murtensee.
- Murten/Morat → Payerne (26,2 km) — Über Villarepos ins römische Avenches und durch die Broye-Ebene zur Abteikirche; wer teilt, schläft in Avenches.
Die Schwierigkeit liegt in den ersten fünf Tagen. Der Abstieg vom Raimeux ist lang und bei Nässe rutschig, die Jurapfade sind oft Wurzel- und Kalkwege, im Seeland dagegen läufst du viel auf Feldwegen und Asphalt. Trittsicherheit genügt, Kletterstellen gibt es keine.
Zweimal Paternus: ein Römer hat diesen Weg signiert
Zwischen Tavannes und Sonceboz, 827 Meter hoch, gehst du durch einen Felsen. Pierre Pertuis, „der durchbohrte Stein“, ist ein natürliches Felsentor, das die Römer erweiterten, weil hier die Straße von Augusta Raurica nach Aventicum die Wasserscheide zwischen Birs und Schüss überquerte. Über dem Nordeingang steht bis heute die Bauinschrift aus dem 3. Jahrhundert, aufgelöst: „NUMINIBUS AUGUSTORUM VIA DUCTA PER MARCUM DUNIUM PATERNUM IIVIRUM COLONIAE HELVETIORUM“ – „Den Gottheiten der Kaiser: Die Straße wurde angelegt durch Marcus Dunius Paternus, Duumvir der Kolonie der Helvetier“. Mit der Kolonie ist Aventicum gemeint, das heutige Avenches, an dem du am letzten Tag vorbeikommst.
Bis Anfang des 20. Jahrhunderts fuhr hier der ganze Verkehr durch das Loch. Zwischen 1914 und 1918 bauten Genietruppen eine neue Passstraße, 1932 wurde sie eingeweiht, und seit November 1997 rollt die Autobahn A16 in einem 2.100 Meter langen Tunnel unter dir durch. Du hast das Felsentor also wieder für dich.
Am Ziel wartet der zweite Paternus. Payerne geht auf die Villa Paternia zurück, den Gutshof des Publius Graccius Paternus aus dem 3. Jahrhundert; 961 taucht der Ort als Paterniacum in den Urkunden auf. Der Drei-Seen-Weg beginnt also nicht als Pilgerpfad, sondern als römische Hauptstraße – mit der Signatur eines Paternus in der Mitte und dem Namen eines Paternus am Ende. Praktisch heißt das: Plane am Pierre Pertuis zehn Minuten ein, die Inschrift ist vom Weg aus lesbar.
Highlights am Weg
- Basler Münster (km 0) — 1019 in Gegenwart Kaiser Heinrichs II. geweiht, 1356 im Erdbeben schwer beschädigt, seit 1529 reformiert; die Galluspforte von etwa 1150/1170 zeigt das Jüngste Gericht, im Münster liegt Erasmus von Rotterdam, gestorben 1536.
- Mariastein (km 19,5) — Gnadenkapelle in der Felsgrotte, 59 Stufen unter der Klosterkirche; die Legende vom geretteten Hirtenkind ist 1442 schriftlich bezeugt, 1541 überlebte Junker Hans Thüring Reich von Reichenstein hier einen Sturz. Benediktiner seit 1648, 1874 vertrieben, 1971 wiedererrichtet, seit 1926 Basilika.
- Notre-Dame du Vorbourg bei Delémont (km 44,5) — Wallfahrtskapelle auf dem Felssporn, die der Überlieferung nach 1049 Papst Leo IX. weihte, ein Spross der Burgherren von Egisheim; knapp 2 Kilometer vom Zentrum.
- Moutier (km 73,0) — um 640 als Kloster im „großen Tal“ gegründet, Abt Germanus starb 675 als Märtyrer; die in Tours um 840 geschriebene Bibel von Moutier-Grandval liegt seit 1836 in der British Library in London.
- Bellelay (km 91,1) — Prämonstratenserabtei, 1136 gegründet, nach der Legende benannt nach der Wildsau, die Propst Siginand jagte: „belle laie“, schöne Sau. Barockkirche von Franz Beer 1708–1714, Käse schon 1192 belegt – der Tête de Moine stammt von hier.
- Pierre Pertuis (zwischen km 99,0 und 102,7) — das römische Felsentor mit der Inschrift des Paternus.
- Péry (km 110,3) — 884 erstmals genannt, mit einer Kirche des heiligen Jakobus; seit der Reformation von 1530 reformiert, der heutige Bau stammt von 1706 mit gotischem Kern.
- Twann und Ligerz (km 128,7 und 130,8) — Winzerdörfer, 1185 und 1178 erstmals erwähnt; die reformierte Kirchgemeinde heißt seit 2010 offiziell „Pilgerweg Bielersee“. Friedrich Dürrenmatt ließ 1950 „Der Richter und sein Henker“ an der Straße oberhalb von Twann beginnen.
- St. Petersinsel (gegenüber km 131,3, Abstecher) — 1107 an Cluny geschenkt, Priorat bis 1484; Jean-Jacques Rousseau lebte 1765 sechs Wochen hier und schrieb später: „De toutes les habitations où j'ai demeuré, aucune ne m'a rendu si véritablement heureux … que l'île de Saint-Pierre au milieu du lac de Bienne.“
- Murten/Morat (km 162,1) — begehbare Ringmauer; vor der Stadt besiegten die Eidgenossen am 22. Juni 1476 Karl den Kühnen, rund 10.000 Burgunder fielen; der Obelisk steht seit 1822.
- Avenches (km 174,9) — Aventicum, um 70 n. Chr. unter Vespasian Kolonie, zeitweise über 20.000 Einwohner, 5,2 Kilometer Stadtmauer, Amphitheater für bis zu 16.000 Zuschauer; 1939 fand man hier die goldene Büste Mark Aurels.
- Abteikirche Payerne (km 187,4) — um 961–965 auf Betreiben der Kaiserin Adelheid als Cluniazenserpriorat gegründet, Kirche des 11. Jahrhunderts; nach der Reformation 1536 Kornspeicher, Glockengießerei, Kaserne und Gefängnis, ab 2007 für rund 20 Millionen Franken saniert.
Wie Pilger auf diesen Weg gelangen
Basel ist ein Knoten. Am Rhein endet von Norden her der Himmelreich Jakobsweg aus dem Schwarzwald, und durch die Stadt zieht der Lindau – Héricourt vom Bodensee nach Westen. Wer in Basel startet, hat zwei Schweizer Fortsetzungen:
- Baslerweg — der direkte Weg über das Mittelland nach Bern
- Drei-Seen-Weg — der Umweg über Jura, Bielersee und Murten nach Payerne
Bei Flüh und Mariastein zweigt außerdem der Verbindungsweg Mariastein – Willisau nach Osten ab; wer von dort kommt, steigt hier in den Drei-Seen-Weg ein oder verlässt ihn Richtung Innerschweiz.
Weiterpilgern?
Ja, aber mit einer Lücke in der Karte. In der Camino-Ninja-Karte endet der Drei-Seen-Weg in Payerne, ohne dass dort ein weiterer Weg anschließt: Die Hauptlinie der Via Jacobi läuft weiter östlich über Fribourg, Romont und Moudon. Der Verein führt jedoch eine Variante der Via Jacobi von Fribourg über Payerne nach Moudon; auf ihr gehst du von Payerne in einem Tag nach Moudon und bist wieder auf der Hauptlinie, die über Lausanne nach Genf führt. Von Genf aus geht es auf den französischen Wegen weiter Richtung Le Puy-en-Velay und Santiago.
Wer in Payerne aufhört, fährt mit der Bahn über Fribourg oder Lausanne zurück.
Vorbereitung & Praktisches
Pilgerausweis und App. Wie auf allen Schweizer Jakobswegen brauchst du einen Pilgerausweis (Credencial), um in Pilgerquartieren und Klöstern zu übernachten und deinen Weg zu dokumentieren; gehst du später weiter bis Santiago, sammelst du damit ab Basel deine Stempel für die Compostela. Am besten bestellst du ihn schon vorab online, damit er rechtzeitig zum Start deiner Reise bei dir ist – beim Verein Jakobsweg Schweiz – Compostelle Suisse kostet er 12 CHF (ca. 13 €) (Stand: Oktober 2026). Stempel bekommst du in Klöstern, Pfarrämtern und vielen Unterkünften. Mit der Camino Ninja App hast du Karte und Track offline dabei; am einfachsten planst du den Weg direkt in der App, in der du deine Etappen zusammenstellst und passende Unterkünfte gleich mit einplanst.
Unterkünfte. Die Vereinsliste nennt Betten in Mariastein, Kleinlützel, Delémont, Perrefitte, Sonceboz, Biel, La Neuveville, Ins, Münchenwiler bei Murten, Avenches und Payerne. Für Moutier, Tavannes und Murten findest du Hotels, aber keine Pilgerquartiere – reserviere dort vorab. Die Jugendherbergen in Mariastein und Avenches haben Saisonzeiten; prüfe sie vor der Abreise.
Sprache und Jahreszeit. Zwischen Soyhières und Biel sowie ab Murten ist Französisch die Umgangssprache, Biel ist offiziell zweisprachig. Mai bis Oktober ist die beste Zeit; im Frühjahr hält sich auf dem Raimeux und rund um Bellelay der Schnee, im Hochsommer sind das Grosse Moos und die Broye-Ebene schattenarm. Seit Dezember 2024 hält in Ligerz kein Zug mehr, dort fahren Ersatzbusse.
Was dich der Weg kostet
Die Schweiz ist teuer, und günstige Pilgerbetten sind selten. Laut Unterkunftsliste des Vereins kostet das Kloster Mariastein 30–50 CHF (ca. 32–53 €), das Centre Saint-François in Delémont 50–80 CHF (ca. 53–84 €), ein B&B in Kleinlützel 90 CHF (ca. 95 €), B&B in Biel und La Neuveville 50–80 CHF (ca. 53–84 €), ein Privatzimmer in Ins 55 CHF (ca. 58 €), Schloss Münchenwiler 50–80 CHF (ca. 53–84 €); Hotels in Perrefitte und Sonceboz liegen über 80 CHF (über 84 €), Hotels in La Neuveville bei 80–150 CHF (ca. 84–160 €) (alle Stand: Oktober 2026, Liste ohne Datum).
Rechne mit 90–150 CHF (ca. 95–160 €) pro Tag für Bett, Frühstück und Abendessen; mit Jugendherbergen und Picknick aus dem Dorfladen geht es günstiger. Dazu kommen Pilgerausweis und Wegbroschüre des Vereins zu je 12 CHF (ca. 13 €).
Anreise
Zum Start. Basel SBB ist einer der größten Bahnhöfe der Schweiz, mit direkten Zügen aus Deutschland und Frankreich; vom Badischen Bahnhof und vom Bahnhof SBB fährt die Tram in wenigen Minuten zum Münster. Der Flughafen Basel-Mulhouse liegt auf französischem Boden, mit Bus nach Basel SBB.
Vom Ziel. Payerne liegt an den Bahnstrecken Richtung Fribourg, Yverdon und Lausanne; zurück nach Basel bist du mit einmal Umsteigen in gut zwei Stunden. Auch Murten, Avenches, Biel und Delémont haben Bahnhöfe, falls du früher aufhören oder einzelne Etappen auslassen willst.
- Bahn: sbb.ch — Verbindungen nach Basel und ab Payerne
- Weg und Unterkünfte: jakobswegschweiz-compostellesuisse.ch — Verein, Pilgerausweis, Wegbroschüre
- Schiff: bielersee.ch — Bielersee-Schifffahrt, auch zur St. Petersinsel
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