Die Bergbrücke zwischen zwei Wegen: rund 121 Kilometer von León über das Kantabrische Gebirge nach Oviedo – zum Salvador-Dom und zum Beginn des Camino Primitivo.
Der Camino San Salvador ist der historische Abstecher vom Camino Francés zum Salvador-Dom in Oviedo. Ein altes Sprichwort sagt: „Wer nach Santiago geht und nicht zum Salvador, besucht den Diener und lässt den Herrn aus.“ Über Jahrhunderte zweigten Pilger deshalb in León ab, querten das Kantabrische Gebirge und besuchten die Reliquien in Oviedo, bevor sie auf dem Camino Primitivo nach Santiago weiterzogen.
Heute ist er ein kurzer, aber fordernder Bergweg: einsame Pässe, grüne Täler Asturiens und ein großartiger Abschluss in der Kathedrale von Oviedo.
Der Name verweist auf den San Salvador (den Erlöser), dem der Dom von Oviedo geweiht ist und der dem Weg sein Ziel gibt.
Ideal, wenn du Berge liebst und den Camino Primitivo nicht in Oviedo, sondern „richtig“ in León beginnen willst. Wer Höhenmeter und Stille schätzt, ist hier genau richtig.
Weniger geeignet bei Höhenangst vor langen Anstiegen oder wenn du dichte Infrastruktur brauchst: Die Bergetappen sind hart und teils einsam, oben kann es früh und spät im Jahr Schnee geben.
Von León steigt der Weg allmählich ins Bergland von León, über Bergbaudörfer und stille Täler. Der Höhepunkt ist die Überquerung des Kantabrischen Gebirges nahe dem Puerto de Pajares.
Auf der asturischen Seite geht es durch grüne, steile Täler hinab nach Oviedo, wo der Dom San Salvador und der Beginn des Camino Primitivo warten.
Auf nur 121 Kilometern sammelst du über 3.600 Aufstiegs- und mehr als 4.200 Abstiegsmeter – das macht den San Salvador zu einem der bergigsten Wege gemessen an der Länge. Trittsicherheit und Kondition sind nötig; technisch bleibt er aber ein Wanderweg.
Die meisten Pilger brauchen rund 5 bis 7 Tage. Die Versorgung ist dünn – plane Etappen, Wasser und Unterkünfte voraus.
Ziel und Sinn des Weges ist der Dom San Salvador in Oviedo mit seiner Cámara Santa, einer der ältesten und bedeutendsten Reliquienkammern Europas (UNESCO-Welterbe). Hier liegt der Ursprung der ganzen Pilgerbewegung Asturiens.
Der landschaftliche Höhepunkt ist die einsame Überquerung des Kantabrischen Gebirges – weite Bergweiden, alte Hirtenwege und Fernblicke.
Der Camino San Salvador endet nicht in Santiago, sondern in Oviedo – dort, wo der Camino Primitivo beginnt. Von hier sind es rund 310 Kilometer auf dem ältesten Jakobsweg überhaupt bis Santiago de Compostela. Viele kombinieren beide Wege: erst über die Berge zum Salvador, dann auf dem Primitivo zum Apostel. Wer in León gestartet ist, kommt vom Camino Francés.
Die beste Zeit ist später Frühling bis Frühherbst; im Winter sind die Pässe schneebedeckt. Übernachtet wird in Albergues und Pensionen, das Netz ist dünn. Wie auf allen spanischen Wegen brauchst du einen Pilgerausweis (Credencial).
Rechne pro Tag grob mit 25–40 €. Albergues kosten meist 8–15 €, dazu Verpflegung.
Startpunkt ist León, gut mit Bahn und Bus erreichbar (und am Camino Francés gelegen).

AC Hotel Oviedo Fórum by Marriott
Saison unbekannt
Albergue & Hostel Gascona
Saison unbekannt


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Saison unbekannt
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