Camino San Salvador auf der Karte

Camino San Salvador

Der Camino San Salvador führt in 121,4 Kilometern von der Kathedrale in León über das Kantabrische Gebirge zur Kathedrale San Salvador in Oviedo. Er verlässt den Camino Francés gleich hinter San Marcos, folgt dem Bernesga nach Norden, steigt hinter Buiza auf den Kamm von La Tercia und kreuzt bei Arbas den Pajares, bevor er durch die Täler von Lena und Mieres nach Asturien hinabläuft. Sechs Etappen, 3.556 Höhenmeter bergauf, 4.161 bergab, höchster Punkt 1.565 Meter. Am Ziel warten die Cámara Santa, eine eigene Urkunde und der Camino Primitivo nach Santiago.

1. Juli 202614 Min. Lesezeit
Inhalt

Auf einen Blick

  • Start / Ziel: Kathedrale von León / Kathedrale San Salvador in Oviedo
  • Länge: 121,4 km; die ersten rund 1,3 km bis San Marcos auf der Trasse des Camino Francés
  • Dauer: 6 Etappen, Ø rund 20 km; sportlich in 5 Tagen, mit Ruhetag in Oviedo eine gute Woche
  • Höhenmeter: ↗ 3.556 m / ↘ 4.161 m, rund 29 Höhenmeter pro Kilometer
  • Höchster Punkt: 1.565 m bei km 54,8 auf dem Kamm zwischen Poladura de la Tercia und Arbas del Puerto
  • Landschaft: Bernesga-Tal und Kalkschluchten im Norden Leóns, Hochweiden und Heide auf den Pässen, Buchen- und Kastanienwald im Abstieg, zuletzt das alte Kohlerevier von Lena und Mieres
  • Träger / Markierung: gelbe Pfeile und Muschelsteine, betreut von den Jakobusvereinen in León und Asturien; laut Xacopedia meist gut, aber nicht einheitlich markiert
  • Jakobus-Spuren: Hospiz und Stiftskirche Santa María de Arbas am Pass seit dem 12. Jahrhundert, die Pilgerherberge San Marcos in León, ein frühes Pilgerhospital in Puente de los Fierros, die Apostelsäulen der Cámara Santa
  • Unterkunft: Pilgerherbergen in La Robla, Buiza, Poladura de la Tercia, Pajares, Pola de Lena und Oviedo, dazu Pensionen und kleine Hotels; in Mieres keine klassische Pilgerherberge
  • Anschlusswege: Camino Francés in León, Camino Olvidado in La Robla, in Oviedo Camino Primitivo, Camino del Norte via Oviedo und Camino de las Asturias
  • Beste Zeit / Urkunde: Mitte Mai bis Mitte Oktober; am Ziel die Salvadorana, kostenlos in der Kathedrale von Oviedo

Überblick

In León stellt sich auf dem Camino Francés eine Frage, die sich Pilger seit dem Mittelalter stellen: weiter nach Westen zum Apostel – oder nach Norden zum Erlöser? Die Kathedrale von Oviedo ist San Salvador geweiht, und in ihrer Cámara Santa liegen Reliquien, die man auf Christus selbst bezog. Daraus entstand der Spruch, den die Kathedrale bis heute zitiert: „Quien va a Santiago y no al Salvador, visita al criado y olvida al Señor“ – wer nach Santiago geht und nicht zum Salvador, besucht den Diener und vergisst den Herrn. Hübsch daran ist, dass ihn niemand gleich überliefert: Bei der Xacopedia „dient“ man dem Diener und „lässt“ den Herrn, bei Gronze „ehrt“ man ihn. Über die Rangordnung waren sich alle einig.

Der Weg dazwischen ist kurz und steil. Auf 121,4 Kilometern sammelst du 3.556 Höhenmeter, mehr als mancher doppelt so lange Camino, und der Großteil davon steckt in drei Tagen zwischen Buiza und Pola de Lena. Dort oben stand schon um 1116 ein Pilgerhospiz, in Arbas am Pass, und der italienische Pilger Bartolomeo Fontana schrieb 1539, er habe im Sturm „weder Weg noch Berg“ gesehen. Ehrlich gesagt gilt beides bis heute: Bei gutem Wetter ist die Kammetappe eine der schönsten des ganzen Camino-Netzes, bei Nebel ein Navigationstag. Dazwischen liegt viel Stille – und unten am Ende Oviedo, wo der Camino Primitivo beginnt.

Andere Namen

Auf Spanisch heißt der Weg Camino de San Salvador oder Camino del Salvador, nach dem Patrozinium der Kathedrale von Oviedo; in Asturien liest man auch Camín de San Salvador. Englische Führer sprechen vom Camino del Salvador oder San Salvador Way, deutsche vom Salvador-Weg. Die Urkunde am Ziel heißt Salvadorana. Nicht verwechseln mit der Norte-Variante über Oviedo: Die kommt von der Küste, der Salvador von Süden aus León.

Für wen ideal – und für wen eher nicht

Ideal, wenn du auf dem Camino Francés unterwegs bist und dir in León die Meseta für immer reicht: Der Salvador bringt dich in sechs Tagen in die Berge und in Oviedo direkt auf den Camino Primitivo – eine Route nach Santiago, die das volle Finale ab Sarria auslässt. Ideal, wenn du eine knappe Woche hast und einen eigenständigen Weg mit Anfang, Ende und Urkunde suchst. Und ideal, wenn du Bergwandern magst, aber keine Hochtour willst: Technisch schwierig ist hier nichts.

Ehrlich gesagt ist er aber nichts für dich, wenn du dich auf täglich drei Bars und volle Herbergen verlässt: Hinter Carbajal de la Legua gibt es bis La Robla keine Einkehr, zwischen Poladura und Pajares über 13 Kilometer keinen Ort. Nichts für dich, wenn du bei schlechtem Wetter keinen Plan B gehen willst – auf dem Kamm gibt es keinen Schutz, und die Ausweichstraße N-630 über den Pass nennt Gronze „una de las más peligrosas de España“, für Fußgänger keine Option. Und nichts für dich im Winter, wenn du keine Erfahrung mit Schnee hast.

Streckenverlauf & Landschaft

León bis Poladura de la Tercia (km 0–51,4): Von der Kathedrale gehst du mit dem Francés bis zur Plaza de San Marcos und biegst dort nach Norden ab – der Moment, in dem du aufpassen musst. Über Carbajal de la Legua (km 8,0) geht es durch hügeliges Land ohne Einkehr nach Cabanillas und Cascantes de Alba, dann in die Industriestadt La Robla (km 27,3). Das Bernesga-Tal wird eng: Kohle, Bahn und Straße teilen sich die Schlucht. Über Puente de Alba, die Barockkapelle von Buen Suceso (km 32,1) und La Pola de Gordón (km 36,0) erreichst du Buiza (km 41,4). Ab hier beginnt der schönste Teil: ein Pfad durch die Hoces de Buiza hinauf in die Hochweiden von La Tercia nach San Martín und Poladura de la Tercia (km 51,4).

Poladura bis Oviedo (km 51,4–121,4): Hinter Poladura steigst du auf den Kamm, bei km 54,8 auf 1.565 Meter, und läufst in weitem Bogen nach Arbas del Puerto (km 59,1) und zum Puerto de Pajares (km 60,4), der Grenze zwischen León und Asturien. Steil fällt der Weg nach Pajares (km 65,0), dann geht es in ständigem Auf und Ab über San Miguel del Río, Santa Marina und Llanos de Somerón hinab nach Puente de los Fierros (km 74,8) und weiter über Herías nach Campomanes (km 82,2). Am Fluss entlang erreichst du Pola de Lena (km 89,2), dann durchs Tal des Caudal über Villallana und Ujo das alte Kohlerevier von Mieres (km 102,2). Der Schlusstag steigt über den El Padrún (km 109,0) und hinunter nach Olloniego (km 112,0) am Nalón, bevor gepflasterte Wege dich in die Altstadt von Oviedo bringen.

Etappen, Gelände & Schwierigkeit

Wir zeigen den Weg in 6 Etappen, wie die Kathedrale von Oviedo ihn einteilt; Kilometer aus der Camino-Ninja-Karte, exakt auf 121,4 km kalibriert. Wer in 5 Tagen geht, legt die beiden letzten Etappen zusammen – Pola de Lena bis Oviedo sind dann 32,2 Kilometer mit zwei Anstiegen. Wer die Bergtage entzerren will, schläft schon in Buiza.

  1. León → La Robla (27,3 km) — Einlaufen nach Norden, hügelig, ab Carbajal de la Legua ohne Bar und Laden.
  2. La Robla → Poladura de la Tercia (24,1 km) — erst im engen Bernesga-Tal auf Asphalt, ab Buiza auf Pfaden durch die Schlucht in die Hochweiden.
  3. Poladura de la Tercia → Pajares (13,6 km) — die Königsetappe: Kamm auf 1.565 m, Arbas, Pass, steiler Abstieg; unterwegs kein Ort mit Service.
  4. Pajares → Pola de Lena (24,2 km) — lang und zäh, ein ständiges Auf und Ab über alte Dorfwege, Wald und Weiden bis Campomanes, dann flach am Fluss.
  5. Pola de Lena → Mieres (13,0 km) — kurz und flach durch das Tal des Caudal, Zeit für Santa Cristina de Lena.
  6. Mieres → Oviedo (19,2 km) — drei Anstiege, über El Padrún und Olloniego ins Zentrum.

Der Untergrund mischt Asphalt in den Tälern, Schotter und Pfade in den Bergen; nach Regen sind die Wege im Abstieg nach Asturien schlammig und rutschig. Gronze stuft die Etappen drei und vier mit 4 von 5 ein – nicht wegen Kletterei, sondern wegen der Höhenmeter und des Wetters. Rechne für die Königsetappe mit gut fünf Stunden reiner Gehzeit, obwohl sie die kürzeste ist.

Weder Weg noch Berg: das Hospiz von Arbas und der Pass darüber

Um 1116 wollten Graf Fruela Díaz und seine Frau Estefanía am Pajares eine Herberge gründen, „un albergue u hospital de peregrinos“. Schon ein Jahr später, 1117, machte Königin Urraca ihr eine Schenkung, und die Urkunde nennt sie beim Namen: „ad illa albergaria quae sunt constructa in illo porticu de Arbas“ – an die Herberge, die am Pass von Arbas gebaut ist. Daraus wurde ein Kloster mit Kanonikern, das 1216 von Alfons IX. sogar den Brückenzoll von Puente de los Fierros bekam, auf der asturischen Seite. Wer den Pass hütete, kassierte also auch unten. Die Stiftskirche Santa María, die du heute siehst, ist spätromanisch, an ihrem Portal tragen ein Bär und ein Ochse den Türsturz.

Wozu man die Herberge brauchte, erzählt Bartolomeo Fontana. Der Italiener kam im August 1539 über den Pass und „anduvo errante ante una oscuridad tan grande que no veía sendero ni monte“ – er irrte in einer Dunkelheit umher, in der er weder Weg noch Berg sah, bei schrecklichem Wind und Regen, als hätten sich „las cataratas del cielo“ geöffnet, die Schleusen des Himmels. Er kam, so überliefert es Gronze, „sano y salvo“ beim Hospital von Arbas an. Im August. Antoine de Lalaing, der Begleiter Philipps des Schönen, hatte es im März 1501 leichter: Er zog laut Xacopedia von León über den Pajares nach Puente de los Fierros und weiter nach Oviedo, wo er „como todos los peregrinos“ die Reliquien sah.

Fünfhundert Jahre später hat sich am Pass manches geändert und das Wetter nicht. 1884 eröffnete Alfons XII. die Rampa de Pajares, eine Bahnstrecke mit 61 Tunneln auf 42 Kilometern; seit dem 29. November 2023 unterfährt der Schnellzug das Gebirge im 24,6 Kilometer langen Pajares-Tunnel. Du gehst oben drüber, wie Fontana. Praktisch heißt das: Schau am Abend in Poladura auf die Wettervorhersage, geh bei Nebel nicht allein los und lass die N-630 links liegen. Wenn der Kamm frei ist, siehst du hinter dir die Hochfläche Leóns und vor dir das grüne Asturien.

Highlights am Weg

  • Kathedrale von León (km 0) — gotischer Bau des 13. Jahrhunderts mit seinen berühmten Glasfenstern; gleich danach San Marcos, das 1152 als Pilgerhospital vor der Stadtmauer gegründet wurde, wo der Salvador vom Francés abzweigt.
  • Buen Suceso (km 32,1) — Wallfahrtskirche bei La Pola de Gordón, laut Xacopedia ein Barockbau des 18. Jahrhunderts.
  • Hoces de Buiza (ab km 41,4) — die Schlucht hinter Buiza, wo der Weg vom Tal in die Berge wechselt; in Buiza eröffnete 2008 die erste Pilgerherberge des Weges.
  • Kamm von La Tercia (km 54,8) — 1.565 m, der höchste Punkt, Heide, Weiden und Weite.
  • Santa María de Arbas (km 59,1) — Stiftskirche und ehemaliges Pilgerhospiz am Pass, Turm von 1693, seit 1931 Kulturdenkmal.
  • Puente de los Fierros (km 74,8) — Bahn- und Straßenort mit Kirche und Brücke; hier stand laut Wikipedia ein frühes Pilgerhospital am Camín Real de la Mesa.
  • Santa Cristina de Lena (zwischen Campomanes und Pola de Lena) — präromanische Kirche von 852 aus der Zeit Ramiros I., mit steinernem Lettner; seit 1985 Welterbe, laut Xacopedia nur rund 70 Meter vom Weg.
  • Mieres (km 102,2) — einst „Mieres del Camino“, weil hier die Pilger durchkamen; im 20. Jahrhundert Kohlestadt mit 70.871 Einwohnern im Jahr 1960.
  • Olloniego (km 112,0) — Torre de los Muñiz aus dem 13. und 14. Jahrhundert, Palacio de los Quirós und die alte Brücke über den Nalón, die seit dem 17. Jahrhundert trocken steht, weil der Fluss sein Bett verlegt hat.
  • Oviedo (km 121,4) — Kathedrale San Salvador mit der Cámara Santa, Cruz de los Ángeles und Cruz de la Victoria; die Monumente von Oviedo sind seit 1985 Welterbe, die Cámara Santa seit 1998.

Diener oder Herr: was dich in Oviedo erwartet

Der Grund für den Umweg liegt in der Cámara Santa. Alfons II., König von 791 bis 842, ließ die Reliquien im 9. Jahrhundert in die Michaelskapelle neben seiner Salvador-Kirche bringen; am 14. März 1075 ließ Alfons VI. die Arca Santa öffnen und mit Silber beschlagen. Das Schweißtuch, das Sudarium, wird nur an drei Tagen im Jahr gezeigt, am Karfreitag, am 14. und am 21. September – wer mehr darüber wissen will, findet es auf der Seite zum Camino Primitivo. Seit dem 11. Jahrhundert gab es eine Reliquienliste in französischer Sprache, ein Hinweis darauf, wie früh Pilger von jenseits der Pyrenäen hierher kamen.

Die Cámara Santa hat ihre eigene Geschichte überlebt: 1934 wurde sie im asturischen Aufstand gesprengt, 1942 neu geweiht, 1977 wurden die Reliquiare gestohlen und bis 1981 zurückgeholt. Seit 1990 kümmert sich die in Oviedo gegründete Asociación Astur-Leonesa de Amigos del Camino de Santiago um die Pilger, seit 2010 führt sie die städtische Herberge El Salvador. Mit gestempelter Credencial bekommst du in der Kathedrale die Salvadorana, vom Domdechanten unterschrieben – und dazu den Eintritt in Kathedrale, Cámara Santa, Museum und Kreuzgang.

Wie Pilger auf diesen Weg gelangen

Fast alle kommen zu Fuß auf dem Camino Francés nach León und biegen an San Marcos nach Norden ab. Der Salvador ist das Verbindungsstück, das zwei große Wege zu einer Route macht: Francés bis León, Salvador nach Oviedo, Primitivo nach Santiago.

Ein zweiter Zugang liegt unterwegs: In La Robla kreuzt der Camino Olvidado, der vergessene Bergweg von Bilbao nach Cacabelos. Wer ihn bis La Robla gegangen ist, kann hier nach Norden abbiegen und über Oviedo auf den Primitivo wechseln. Wer den Salvador einzeln geht, reist mit dem Zug nach León.

Weiterpilgern?

In Oviedo endet der Salvador, und drei Wege beginnen oder kreuzen an derselben Kathedrale:

  • Camino Primitivo — der klassische Anschluss, rund 310 km über die Berge Westasturiens und Lugo nach Santiago; in Melide mündet er in den Francés
  • Camino del Norte via Oviedo — über Llanera und Corvera nach Avilés zurück an die Küste und auf den Camino del Norte
  • Camino de las Asturias — endet ebenfalls in Oviedo, der alte Binnenweg von Pamplona; für dich eher eine Idee für den nächsten Weg

Die meisten nehmen am Morgen nach dem Ruhetag den Primitivo. Mit derselben Credencial zählt der Weg dann ganz normal für die Compostela in Santiago; der Camino-Ninja-Planer kombiniert die Strecken automatisch, so wie sie im Gelände ausgeschildert sind.

Vorbereitung & Praktisches

Pilgerausweis und App. Wie auf allen spanischen Wegen brauchst du einen Pilgerausweis (Credencial), um in den Herbergen zu übernachten und am Ende die Compostela zu erhalten – hier zusätzlich die Salvadorana, für die die Kathedrale mindestens einen Stempel pro Etappe verlangt. Am besten bestellst du ihn schon vorab online, damit er rechtzeitig zum Start deiner Reise bei dir ist. Mit der Camino Ninja App hast du Karte und Track offline dabei, was auf dem Kamm im Nebel zählt; am einfachsten planst du den Weg direkt in der App, in der du deine Etappen zusammenstellst und passende Unterkünfte gleich mit einplanst.

Jahreszeit und Wetter. Gut gehbar ist der Salvador von Mitte Mai bis Mitte Oktober. Auf den Pässen kann bis in den Mai Schnee liegen, und auch im Sommer ziehen Nebel und Gewitter schnell auf. Gronze rät, die Bergetappen bei Regen, Nebel, Schnee oder Eis nicht zu gehen. Pack Regen- und Windschutz, warme Schicht, Proviant und genug Wasser für einen Tag ohne Bar.

Herbergen. Das Netz ist klein: La Robla, Buiza mit wenigen Plätzen, Poladura de la Tercia, Pajares mit 65 Plätzen ohne Küche, Pola de Lena von Ende März bis Ende Oktober, dann Oviedo. In Pajares kannst du in der Pension El Mirador nach Voranmeldung essen; die Pfarrherberge von Bendueños liegt gut einen Kilometer abseits.

Was dich der Weg kostet

Die Pilgerherbergen sind günstig: Buiza 5 €, Pajares und Pola de Lena 8 €, La Robla und Poladura de la Tercia 10 €, El Salvador in Oviedo 7,50 €. Wo keine Herberge ist, zahlst du in Mieres in der Residencia Universitaria rund 25 €, in Pensionen in La Pola de Gordón 29 bis 47 €, in Pajares 30 bis 60 € (Stand: Oktober 2026). Die Salvadorana ist kostenlos und schließt den Eintritt in die Kathedrale ein; sonst zahlen Pilger mit Credencial 4 € statt 8 €, der Turm kostet 10 € extra (Stand: Oktober 2026).

Rechne mit 30 bis 40 € pro Tag mit Herberge, Bar-Frühstück und Menú del día, mit Pensionen 50 bis 70 €. Ehrlich gesagt sparst du in den Bergen oft unfreiwillig, weil es nichts zu kaufen gibt – und gibst es in Oviedo in den Sidrerías wieder aus.

Anreise

Zum Start. León erreichst du mit dem Schnellzug ab Madrid in gut zwei Stunden; wer auf dem Francés kommt, ist schon da. Der Weg beginnt vor der Kathedrale.

Vom Ziel. Oviedo hat Fernzüge nach Madrid, seit Ende 2023 durch die neuen Pajares-Tunnel in rund drei Stunden, dazu ALSA-Busse und den Flughafen Asturias bei Avilés. Nahverkehrszüge verbinden Oviedo mit Mieres und Pola de Lena – praktisch, wenn du nur die Bergetappen gehen oder unterwegs aussteigen willst.

  • Bahn: renfe.com — Madrid–León, León–Oviedo, Nahverkehr Oviedo–Mieres–Pola de Lena
  • Bus: alsa.es — León, Oviedo, Flughafen Asturias
  • Salvadorana: catedraldeoviedo.com — Kathedrale von Oviedo, Urkunde und Eintritt
Camino Shop

Hol dir deinen Pilgerausweis und die Muschel

Alles, was du für den Camino San Salvador brauchst, direkt zu dir nach Hause.

Camino Shop besuchen