Vom Schwarzwald an den Zürichsee: rund 112 Kilometer von Blumberg über Schaffhausen, den Rheinfall und Winterthur ins Zürcher Oberland nach Rapperswil – wo der Weg auf die Via Jacobi trifft.
Der Schaffhauser-Zürcher-Weg beginnt in Blumberg im deutschen Schwarzwald, überquert bei Schaffhausen den Rhein und führt – vorbei am Rheinfall und der Klosterinsel Rheinau – durch Winterthur ins Zürcher Oberland. Über das Pfäffiker Gebiet erreicht er schließlich Rapperswil am oberen Zürichsee.
Es ist ein abwechslungsreicher Weg vom deutschen Mittelgebirge über den Rhein bis an den See – sanft bis mittelschwer und in etwa 5–6 Tagen machbar.
Ideal, wenn du einen abwechslungsreichen Auftakt von Deutschland in die Schweiz suchst – mit Rhein, Rheinfall, Stadt Winterthur und dem grünen Zürcher Oberland, in überschaubarer Länge.
Weniger geeignet, wenn du reine Bergetappen und Hochgebirge erwartest: Der Weg führt durch Hügelland, Flusslandschaft und Siedlungsgebiet.
Von Blumberg im Schwarzwald führt der Weg über den Hohen Randen zur Grenze und nach Schaffhausen. Entlang des Rheins geht es zur Klosterinsel Rheinau und weiter nach Winterthur.
Vom Winterthurer Raum führt der Weg über Pfäffikon ins Zürcher Oberland – über Wetzikon, Grüningen und Bubikon – bis nach Rapperswil am Zürichsee.
Mit rund 112 Kilometern und etwa 2.080 Höhenmetern im Aufstieg ist der Schaffhauser-Zürcher-Weg sanft bis mittelschwer und in etwa 5–6 Tagen gut machbar. Die Etappen laut Wegbeschreibung: Blumberg–Schaffhausen (rund 27 km), Schaffhausen–Rheinau (rund 12 km), Rheinau–Winterthur (rund 28 km), Winterthur–Pfäffikon (rund 23 km) und Pfäffikon–Rapperswil (rund 24 km). Der höchste Punkt liegt bei etwa 919 Metern.
Der Weg verbindet markante Stationen: am Anfang den Rheinfall und die malerische Klosterinsel Rheinau im Rhein, am Ende das Ritterhaus Bubikon im Zürcher Oberland – eine ehemalige Johanniter-Komturei. In Rapperswil locken Altstadt, Schloss mit Burgturm und der Blick über den Seedamm.
Der Schaffhauser-Zürcher-Weg endet in Rapperswil – einem wichtigen Knoten der Schweizer Jakobswege. Hier trifft er auf die Hauptachse Via Jacobi (Konstanz/Rorschach → Genf), die über die Pilger-Drehscheibe Einsiedeln weiter Richtung Genf führt und dort über die Via Gebennensis nach Frankreich anschließt.
Die beste Zeit ist Frühling bis Herbst. Übernachtet wird in Pensionen, Gasthöfen und Pilgerquartieren – ein Pilgerausweis ist für Stempel und Quartiere sinnvoll. Der Weg ist als Via Jacobi in der Schweiz mit der Nummer 4 signalisiert.
Die Schweiz ist teuer. Rechne pro Tag grob mit 60–100 € für Unterkunft und Verpflegung; einfache Quartiere und Selbstversorgung senken die Kosten.
Startpunkt ist Blumberg im Schwarzwald; das Ziel Rapperswil-Jona liegt am Zürichsee und ist über das Schweizer Bahnnetz gut erreichbar.
Die Schweizer Jakobswege werden vom Verein Jakobsweg Schweiz – Compostelle Suisse betreut (bis 2026 „jakobsweg.ch“, nach der Fusion mit „Les Amis“ umbenannt). Der Verein markiert und pflegt die Wege, bildet Pilgerbegleiter aus und gibt Wegbroschüren sowie den Pilgerausweis heraus.

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