Rund 168 Kilometer vom Kölner Dom über das Bergische Land und das Siegerland nach Marburg – zum Grab der heiligen Elisabeth, in Gegenrichtung ein Jakobsweg.
Der Elisabethpfad 3 ist der westliche der drei Elisabethpfade und führt von Köln nach Marburg, zum Grab der heiligen Elisabeth. Er wurde 2007 eingerichtet.
Von Marburg in Richtung Köln ist der Weg zugleich als Weg der Jakobspilger ausgeschildert – er verbindet damit das Rheinland mit dem mitteldeutschen Pilgernetz. Der Weg führt aus der Rheinmetropole hinaus ins Bergische Land und weiter durch das Siegerland bis ins hessische Bergland.
Ideal, wenn du in Köln startest und einen abwechslungsreichen Mittelgebirgsweg durchs Bergische Land und Siegerland suchst – mit dem Kölner Dom als großem Auftakt und dem Elisabethgrab als Ziel. Gut in rund einer Woche zu gehen.
Weniger geeignet, wenn du flaches Gelände bevorzugst: Bergisches Land und Siegerland bedeuten stetiges Auf und Ab. Wie bei allen Elisabethpfaden gilt: Pilgerführer oder Karte mitnehmen.
Vom Kölner Dom führt der Weg über Köln-Brück aus der Stadt hinaus ins Bergische Land, über Marialinden und Denklingen. Weiter über Oberfischbach erreicht der Weg das Siegerland mit Siegen.
Über Niederdielfen, Hainchen und Ewersbach geht es ins hessische Hinterland und über Dilschhausen schließlich nach Marburg zur Elisabethkirche.
Der Weg gliedert sich in rund acht Wegabschnitte (Köln–Köln-Brück–Marialinden–Denklingen–Oberfischbach–Siegen/Niederdielfen–Ewersbach–Dilschhausen–Marburg). Das Gelände ist mittelgebirgig: Bergisches Land und Siegerland bringen stetige, moderate Anstiege. Markiert ist der Weg mit dem roten Elisabeth-Zeichen, Richtung Köln zusätzlich mit der Jakobsmuschel.
Wie alle Elisabethpfade hat auch dieser Weg das Grab der heiligen Elisabeth in Marburg zum Ziel. Sein Auftakt aber ist großstädtisch und großartig: der Kölner Dom, eine der bedeutendsten Kirchen Europas. Vom Rheinland aus tastet sich der Weg über die Höhen des Bergischen Landes und des Siegerlands ins stille hessische Bergland vor.
In Marburg treffen alle drei Elisabethpfade zusammen, und das Ziel ist erreicht. Da der Weg Richtung Köln zugleich als Jakobsweg ausgeschildert ist, verbindet er das Elisabethgrab mit dem rheinischen und europäischen Jakobswegenetz; von Marburg führen der Elisabethpfad 1 (Richtung Frankfurt) und der Elisabethpfad 2 (Richtung Eisenach) weiter.
Die beste Zeit ist Frühling bis Herbst. Übernachtet wird in Pensionen, Gasthöfen und bei Privatleuten – ein Pilgerausweis ist für Stempel sinnvoll. Für diesen Weg gibt es einen neu aufgelegten Pilgerführer (mit QR-Codes) und Unterkunftslisten des Vereins.
Deutschland ist teurer als Spanien. Rechne pro Tag grob mit 45–75 € für Unterkunft und Verpflegung; einfache Quartiere und Selbstversorgung senken die Kosten.
Startpunkt ist Köln, ein internationaler Verkehrsknoten.

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Saison unbekanntAlles, was du für den Elisabethpfad 3 (Köln – Marburg) brauchst, direkt zu dir nach Hause.
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