Sanabrés via Verín
Der Sanabrés via Verín ist die südliche Variante des Camino Sanabrés zwischen A Gudiña und Pereiras vor Ourense: 109,1 Kilometer durch das Tal des Támega, über den Grund der trockengelegten Lagoa de Antela und durch die Altstadt von Allariz. Er beginnt an seinem höchsten Punkt auf 971 Metern und verliert bis zum Ziel netto über 600 Höhenmeter. Unterwegs liegen die Festung Monterrei mit dem Pilgerhospital von 1391, die Wasserstadt Verín und das Heiligtum Santa Mariña de Augas Santas. In Verín münden die Pilger des Camino Portugués Interior ein, in Pereiras geht es auf dem Sanabrés weiter nach Santiago.
- 01Auf einen Blick
- 02Überblick
- 03Andere Namen
- 04Für wen ideal – und für wen eher nicht
- 05Streckenverlauf & Landschaft
- 06Etappen, Gelände & Schwierigkeit
- 07Unter den Kartoffeln liegt ein See
- 08Monterrei: Burg, Hospital und das erste gedruckte Buch Galiciens
- 09Highlights am Weg
- 10Wie Pilger auf diesen Weg gelangen
- 11Weiterpilgern?
- 12Vorbereitung & Praktisches
- 13Was dich der Weg kostet
- 14Anreise
Auf einen Blick
- Start / Ziel: A Gudiña (Abzweig vom Camino Sanabrés) / Pereiras, gut 10 km vor Ourense, wo die Variante wieder in den Sanabrés mündet
- Länge: 109,1 km; ab Verín, dem Einmündungspunkt des Camino Portugués Interior, noch 68,4 km
- Dauer: 6 Etappen; viele gehen die beiden letzten als einen Tag von Xinzo oder Allariz bis Ourense
- Höhenmeter: ↗ 1.608 m / ↘ 2.234 m
- Höchster Punkt: 971 m bei km 0,0 in A Gudiña; die nächsten Höhen sind A Trepa (937 m, km 27,3) und Penaverde (830 m, km 57,5)
- Landschaft: Kiefern- und Kastanienhänge in Riós, das Weinbautal des Támega, die schnurgerade Kartoffelebene von A Limia, Eichenwald im Tal des Arnoia
- Träger / Markierung: galicische Wegsteine und gelbe Pfeile, Herbergen der Xunta de Galicia; laut Pilgerberichten weniger dicht markiert als die Route über Laza
- Jakobus-Spuren: Pilgerhospitäler in Verín, Monterrei und Allariz, die Jakobuskirche von Allariz, eine Muschel am Portal der alten Kirche von Xinzo, das Märtyrerheiligtum von Augas Santas
- Unterkunft: Xunta-Herbergen in A Gudiña, Verín, Vila de Rei, Xinzo de Limia und Sandiás; in As Vendas da Barreira und Allariz nur Hostales und Pensionen
- Anschlusswege: Camino Sanabrés in A Gudiña und Pereiras, Camino Portugués Interior in Verín
- Beste Zeit: April bis Juni und September bis Oktober; im Hochsommer heiß und schattenlos in A Limia
Überblick
Der Sanabrés via Verín ist zwei Wege in einem. Für Pilger auf dem Camino Sanabrés ist er die südliche Wahl am Ortsausgang von A Gudiña: statt über die Berge nach Laza hinunter ins Tal des Támega, durch die Weinbauzone von Monterrei, über die Ebene von A Limia und durch Allariz, bis sich beide Routen in Pereiras vor Ourense wieder treffen. Für Pilger auf dem Camino Portugués Interior ist er schlicht der Weg nach Santiago: Sie kommen aus Chaves über die Grenze und übernehmen in Verín die zweite Hälfte dieser Variante.
Kulturell ist die Südvariante die reichere Seite. Über Verín steht die Festung Monterrei, in der 1494 das erste Buch Galiciens gedruckt wurde; hinter Xinzo gehst du über den Grund eines Sees, der 1958 trockengelegt wurde, und Allariz bekam 1994 den Europäischen Städtebaupreis für seine Altstadt. Dafür kostet sie Zeit: Je nach Rechnung ist sie 20 bis 30 Kilometer länger als die Route über Laza. Ehrlich gesagt ist das der Grund, warum die meisten Fußpilger in A Gudiña nach Norden abbiegen – und warum du auf dem Weg nach Verín oft allein bist.
Andere Namen
Spanische Führer schreiben Variante por Verín oder Vía de la Plata por Verín, auf Galicisch heißt sie Variante de Verín des Camiño Sanabrés. Weil der Sanabrés als galicischer Arm der Vía de la Plata gilt, liest man auch Camino del Sudeste oder schlicht Vía de la Plata. In den Gronze-Etappen trägt die Variante ein V hinter der Nummer, von 1V bis 6V. In der Camino-Ninja-Karte heißt sie Sanabrés via Verín.
Für wen ideal – und für wen eher nicht
Ideal, wenn du auf dem Sanabrés lieber Burgen, Kirchen und Altstädte siehst als Bergkämme: Monterrei, Verín, Xinzo und Allariz liegen alle am Weg, und die Orte sind größer und besser versorgt als die Dörfer auf der Laza-Seite. Ideal, wenn du aus Portugal kommst, denn dann stellt sich die Frage gar nicht. Und ideal mit dem Rad, weil viel auf Pisten und Nebenstraßen läuft.
Ehrlich gesagt ist er aber nichts für dich, wenn du wenig Asphalt willst: Zwischen Xinzo und Vilariño das Poldras läufst du neben einer gefährlichen Landstraße, vor Verín lange auf der alten N-525, und die Viadukte der Autobahn und der Schnellbahn begleiten dich die ersten zwei Tage. Nichts für dich, wenn dich Geraden zermürben: Die Ebene von A Limia ist ein Raster aus Kartoffelfeldern, Gronze spricht von „interminables rectas entre sembrados de patatas“, endlosen Geraden zwischen Kartoffeläckern. Und nichts für dich, wenn du jeden Abend eine Herberge brauchst: In As Vendas da Barreira und in Allariz gibt es keine, nur Hostales und Pensionen.
Streckenverlauf & Landschaft
A Gudiña bis Verín (km 0–40,7): Von A Gudiña auf 971 Metern geht es in ständigem Auf und Ab über erodierte Hügel mit Kiefern und Heide nach As Vendas da Barreira (km 18,9), immer wieder unter den Pfeilern der Autobahn und der Schnellbahnstrecke hindurch. Dahinter wird es schöner: durch die Gemeinde Riós und ihre Dörfer Sarreaus, Mirós und A Trepa (937 m, km 27,3), stellenweise auf der Europäischen Kastanienroute, nach Fumaces (km 29,4). Dann folgt der lange Abstieg durch Kiefernwälder, die mehrfach gebrannt haben, über Ábedes (km 38,5) ins Tal des Támega nach Verín (km 40,7); Chaves in Portugal liegt nur rund 15 Kilometer südlich.
Verín bis Pereiras (km 40,7–109,1): Direkt hinter Verín steigst du auf den Burgberg von Monterrei (km 42,4), gehst durch die Weinberge über Albarellos und Infesta und überquerst bei Rebordondo und Penaverde (830 m, km 57,5) die kleine Bergkette am Alto das Estibadas – die Wasserscheide zwischen Támega und Limia, die beide nach Portugal fließen. Hinter Vila de Rei (km 61,6) beginnt die Ebene von A Limia, der einstige Seegrund, über Trasmiras und Zos bis Xinzo de Limia (km 77,1). Über Sandiás (km 85,6) und Torneiros wird es grün: Im Tal des Arnoia laufen alte Wege durch Eichenwald nach Allariz (km 97,7). Die letzten Kilometer führen über Santa Mariña de Augas Santas (km 105,0) und Outeiro de Laxe hinunter nach Pereiras (km 109,1), wo die Laza-Route wieder dazukommt.
Etappen, Gelände & Schwierigkeit
Wir zeigen den Weg in 6 Etappen, angelehnt an die Gronze-Einteilung 1V bis 6V. Kilometer aus der Camino-Ninja-Karte, exakt auf 109,1 km kalibriert. Die Karte endet in Pereiras; die rund 10 Kilometer bis Ourense läufst du auf dem Camino Sanabrés, deshalb verbinden die meisten die letzte Etappe mit dem Weg in die Stadt.
- A Gudiña → As Vendas da Barreira (18,9 km) — hügelig, viel Kiefer und Heide, ständig im Blick der Viadukte; am Ziel nur ein Hostal.
- As Vendas da Barreira → Verín (21,8 km) — erst durch die schönen Waldorte von Riós bis Fumaces, dann lang bergab über die alte N-525 ins Támega-Tal.
- Verín → Vila de Rei (20,9 km) — der anstrengendste Tag: Burgberg von Monterrei, Weinberge, Anstieg auf rund 830 m bei Penaverde, Herberge in Vila de Rei (Viladerrei).
- Vila de Rei → Xinzo de Limia (15,5 km) — flach und gerade über den Grund der Lagoa de Antela, der leichteste Tag.
- Xinzo de Limia → Allariz (20,6 km) — erst Landstraße bis Vilariño das Poldras und Sandiás, dann einer der schönsten Abschnitte im Arnoia-Tal.
- Allariz → Pereiras (11,4 km) — über Augas Santas und Outeiro de Laxe zur Wiedervereinigung mit der Laza-Route; Ourense ist von hier gut zwei Stunden entfernt.
Technisch ist nichts schwierig. Bergauf geht es vor allem auf der dritten Etappe, wo Gronze 585 Meter Aufstieg zählt; sonst überwiegt das Gefälle, insgesamt 2.234 Meter bergab. Anstrengend sind der Asphalt, die Sommerhitze in A Limia, die Gronze mit der von Extremadura vergleicht, und die zum Teil dünne Markierung. Wer die erste Etappe nicht in As Vendas da Barreira beenden will, geht die 40,7 Kilometer bis Verín an einem Tag – das ist lang, aber machbar, weil es überwiegend bergab geht.
Unter den Kartoffeln liegt ein See
Zwischen Vila de Rei und Xinzo gehst du über einen Seeboden. Die Lagoa de Antela war rund sieben Kilometer lang und sechs breit, im Schnitt nur 60 Zentimeter tief und eines der größten Feuchtgebiete der Iberischen Halbinsel. Im Dezember 1956 genehmigte die Regierung Franco ihre Trockenlegung, 1958 begannen die Arbeiten; der Hauptkanal folgt dabei einer Trasse, auf der schon die Römer das Wasser abzuleiten versucht hatten. Heute wachsen hier die Kartoffeln von A Limia, und die Wege laufen im Raster der Flurbereinigung. Aus einem der größten Feuchtgebiete der Halbinsel wurde ein Acker.
Die Legende ist älter als der Kanal. Auf dem Grund des Sees soll die Stadt Antioquía liegen, versunken zur Strafe für Götzendienst; der Ethnograf Vicente Risco notierte, dass die Anwohner in manchen Nächten Glocken läuten und Hähne krähen hörten – unter Wasser. Und der Fluss, der hier entspringt, hat eine eigene Geschichte: Die Römer hielten den Limia für den Lethe, den Strom des Vergessens. Wer ihn überquerte, so glaubten die Soldaten, verlor sein Gedächtnis. 138 v. Chr. ritt der Feldherr Decimus Iunius Brutus als Erster hinüber und rief vom anderen Ufer jeden seiner Männer beim Namen. Seitdem weiß man: Wer den Limia überquert, erinnert sich noch – und genau das ist die Idee einer Pilgerreise.
Praktisch heißt das: Plane den vierten Tag als kurzen Tag und geh früh los, denn auf der Ebene gibt es keinen Schatten. In Xinzo lohnt der Blick auf die alte Pfarrkirche, deren Portal von 1516 eine Muschel im Kapitell trägt; vom Hügel des Franziskanerklosters O Bon Xesús de Trandeiras aus dem 16. Jahrhundert überblickst du die ganze Fläche, unter der Antioquía liegen soll. Im Februar feiert Xinzo seinen Entroido mit den Pantallas, Masken mit Ochsenblasen – das Gegenstück zu den Cigarróns von Verín.
Monterrei: Burg, Hospital und das erste gedruckte Buch Galiciens
Die Festung Monterrei auf ihrem Hügel über Verín war die Grenzburg gegen Portugal. Die Torre das Damas stammt vom Ende des 13. oder Anfang des 14. Jahrhunderts, der 22 Meter hohe Bergfried trägt seine Jahreszahl in galicisch-portugiesischer Schrift: „mil e CCCC e LXXX e II anos“, das Jahr 1482. Seit dem 3. Juni 1931 ist die Anlage Nationaldenkmal. Für Pilger wichtig ist ein anderes Datum: 1391 gründete Abt Vasco Pérez hier das Hospital da Trindade, möglicherweise als Nachfolger eines Hauses von 1327 – nach Xacopedia die bedeutendste Pilgerherberge dieser Route in Galicien. Das Portal mit Christus zwischen den vier Evangelistensymbolen steht noch.
Am 3. Februar 1494 wurde in Monterrei das Missale Auriense gedruckt, das erste Buch, das in Galicien aus einer Druckerpresse kam. Und ein Sohn der Burg trug ihren Namen über den Atlantik: Gaspar de Zúñiga y Acevedo, 1560 in Monterrei geboren, wurde Vizekönig von Neuspanien; nach seinem Grafentitel heißen die 1596 gegründete Stadt Monterrey in Mexiko und die Bucht von Monterey, die Sebastián Vizcaíno 1602 in Kalifornien benannte. Der Plan, in der Burg einen Parador einzurichten, wurde 2014 genehmigt und 2016 vom Obersten Gerichtshof gekippt; der Parador de Verín ist ein eigenes Haus.
Highlights am Weg
- A Gudiña (km 0,0) — Bergort auf 971 Metern und die Gabelung des Sanabrés: nach Norden über Laza, nach Süden über Verín.
- Riós und A Trepa (km 23–27) — Granitdörfer zwischen Kastanien, der schönste Waldabschnitt der ersten beiden Tage.
- Verín (km 40,7) — Wasserstadt mit den Quellen von Cabreiroá, Sousas und Fontenova, Weinbauzone Monterrei und der Entroido mit den Cigarróns; die Herberge liegt in der Casa do Escudo, dem barocken Wappenhaus von 1734, in dem der Verwalter des Pilgerhospitals San Lázaro wohnte. 1506 traf sich hier Philipp der Schöne mit Kardinal Cisneros.
- Monterrei (km 42,4) — Grenzfestung mit Bergfried von 1482, Pilgerhospital von 1391 und der Druckerei des ersten galicischen Buches.
- Lagoa de Antela (km 61–77) — der trockengelegte See unter den Feldern von A Limia, mit der Legende von der versunkenen Stadt Antioquía.
- Xinzo de Limia (km 77,1) — Portal der alten Pfarrkirche von 1516 mit Muschel, Xunta-Herberge seit 2017.
- Allariz (km 97,7) — Altstadt am Arnoia mit der Jakobuskirche, die auf eine Gründung unter Alfons VI. am Ende des 11. Jahrhunderts zurückgeht, dem Klarissenkloster von 1268 der Königin Violante und dem einstigen Judenviertel; der junge Alfons X. lernte hier Galicisch, die Sprache seiner Marienlieder.
- Santa Mariña de Augas Santas (km 105,0) — romanisches Heiligtum des 12. Jahrhunderts über dem Grab der Märtyrerin Marina; daneben der vorrömische Castro von Armeá.
Wie Pilger auf diesen Weg gelangen
Die meisten kommen auf dem Camino Sanabrés und entscheiden sich in A Gudiña für den Süden. Wer die ganze Vía de la Plata ab Sevilla geht, biegt in Granja de Moreruela auf den Sanabrés ab und steht ein paar Tage später vor derselben Wahl. Direktstarter erreichen A Gudiña mit dem Zug: Der Bahnhof A Gudiña-Porta de Galicia liegt an der Schnellfahrstrecke Madrid–Ourense.
Aus dem Süden ist Verín der natürliche Einstieg. Der Camino Portugués Interior führt in 228,3 Kilometern von der Ecopista do Dão vor Viseu über Lamego, den Douro und Chaves bis Verín; seine Pilger gehen von dort die 68,4 Kilometer dieser Variante bis Pereiras und dann auf dem Sanabrés weiter. Nach Xacopedia treffen sich in Verín ohnehin mehrere Jakobswege – hier war Grenzland, und Wege gab es in jede Richtung.
Weiterpilgern?
Ja, und ohne weitere Entscheidung: In Pereiras mündet die Variante zurück in den Camino Sanabrés. Nach gut 10 Kilometern stehst du in Ourense mit den heißen Quellen der As Burgas und der Römerbrücke über den Miño, von dort sind es gut 100 Kilometer über Cea und Lalín nach Santiago. Der Camino-Ninja-Planer kombiniert beide Wege automatisch, so wie es die Wegsteine auch tun.
Rechne damit, dass es ab Ourense voller wird: Die Stadt ist der beliebteste Einstieg für alle, die nur die letzten 100 Kilometer für die Compostela gehen. Wer vom Portugués Interior kommt, hat dann seit Viseu rund zwei Wochen in den Beinen.
Vorbereitung & Praktisches
Pilgerausweis und App. Wie auf allen spanischen Wegen brauchst du einen Pilgerausweis (Credencial), um in den Herbergen zu übernachten und am Ende die Compostela zu erhalten. Am besten bestellst du ihn schon vorab online, damit er rechtzeitig zum Start deiner Reise bei dir ist. Mit der Camino Ninja App hast du Karte und Track offline dabei; am einfachsten planst du den Weg direkt in der App, in der du deine Etappen zusammenstellst und passende Unterkünfte gleich mit einplanst.
Herbergen und Markierung. Die Xunta-Herbergen in A Gudiña, Verín, Vila de Rei, Xinzo und Sandiás nehmen keine Reservierungen an und öffnen am frühen Nachmittag. In As Vendas da Barreira und Allariz schläfst du im Hostal oder in der Pension, für Allariz am Wochenende besser vorher buchen. Pilger berichten, dass die Variante weniger dicht markiert ist als die Route über Laza und dass die Herberge in Sandiás nicht immer gut gepflegt ist; den Track in der App solltest du vor allem auf der Ebene von A Limia griffbereit haben.
Jahreszeit. Im Frühjahr blühen Ginster und Kastanien, im September ist in Monterrei Weinlese. Im Juli und August wird es in A Limia sehr heiß, im Winter ist A Gudiña auf fast 1.000 Metern kalt, und Nebel liegt im Tal. Wer den Entroido in Verín oder Xinzo erleben will, plant den Februar ein – dann sind die Unterkünfte voll.
Was dich der Weg kostet
Die Xunta-Herbergen kosten 10 € pro Nacht, in A Gudiña, Verín, Vila de Rei, Xinzo und Sandiás ebenso wie in Ourense (Stand: Oktober 2026). In Verín gibt es Pensionen ab 29 € und Hostales ab 35 €, in As Vendas da Barreira das Hostal Bayona ab rund 60 € fürs Doppelzimmer, in Allariz Hostales ab 35 € fürs Einzelzimmer und Landpensionen um 70 €, die Casa Rural in Augas Santas 56 bis 70 € (Stand: Oktober 2026). In Ourense kostet ein Hostelbett ab 18 € (Stand: Oktober 2026).
Rechne mit 30 bis 45 € pro Tag mit Herberge, Bar-Frühstück und Menú del día; an den Hostal-Abenden in As Vendas da Barreira und Allariz eher 55 bis 75 €. Ehrlich gesagt ist das Galicien abseits der großen Ströme: Das Mittagsmenü ist günstig, und zum Pilgermenü gehört in Verín fast immer ein Glas Wein aus Monterrei.
Anreise
Zum Start. A Gudiña ist schneller zu erreichen, als der Ort vermuten lässt: Der Bahnhof A Gudiña-Porta de Galicia liegt an der Schnellfahrstrecke Madrid–Ourense, außerdem halten Busse an der N-525. Die nächsten Flughäfen sind Santiago, Vigo und Porto. Wer in Verín einsteigt, kommt mit dem Bus aus Ourense oder über Chaves aus Portugal.
Vom Ziel. Von Pereiras sind es zu Fuß gut 10 Kilometer nach Ourense, dem Bahnknoten mit Schnellzügen nach Santiago, Madrid und A Coruña. Wer in Verín oder Xinzo abbrechen muss, nimmt den Bus nach Ourense.
- Bahn: renfe.com — Züge nach A Gudiña-Porta de Galicia und ab Ourense nach Santiago und Madrid
- Herbergen: caminodesantiago.gal — offizielle Xunta-Seite mit Herbergenliste
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