Železná Way
Die Železná Way führt dich auf 259,2 Kilometern von der Prager Jakobsbasilika westwärts durch den Böhmischen Karst, das Berounka-Tal im Biosphärenreservat Křivoklátsko und das nördliche Pilsner Land bis zum Grenzübergang Železná/Tillyschanz — vorbei an acht Jakobskirchen, vier Bauten Santinis und drei Kreuzungen mit der Goldenen Straße Karls IV. Der Weg beginnt vor der Tür seines Namenspatrons und endet an einem bayerischen Weiler mit dreizehn Einwohnern.
- 01Auf einen Blick
- 02Überblick
- 031232 gestiftet, 1720 auf Wasser gebaut, in den 1960ern abgerissen — acht Jakobskirchen bis zum Schlagbaum
- 04Andere Namen
- 05Für wen ideal – und für wen eher nicht
- 06Streckenverlauf & Landschaft
- 07Etappen, Gelände & Schwierigkeit
- 08Highlights am Weg
- 09Wie Pilger auf diesen Weg gelangen
- 10Weiterpilgern?
- 11Vorbereitung & Praktisches
- 12Was dich der Weg kostet
- 13Anreise
Auf einen Blick
- Start / Ziel: Prag, an der Basilika sv. Jakuba Většího (Altstadt) → Grenzübergang Železná/Tillyschanz bei Eslarn (Bayern)
- Länge: 259,2 km — davon 258,1 km in Tschechien, die letzten 850 Meter in Bayern
- Höhenmeter: ↗ 4.566 m / ↘ 4.254 m — 17,6 m pro Kilometer, der Camino Francés hat 17,9; kein einziger Berg, höchster Punkt 624 m im Český les, größter Einzelanstieg 167 m
- Etappen / Dauer: 11 offizielle Etappen (Varianten: 12, 10 oder 9) — 9 bis 12 Tage
- Einordnung: die Železná trasa, eine der sechs Jakobsrouten Tschechiens; deutscher Pilgerführer-Name: „Tschechische Nordroute“ — der Nordast Richtung Nürnberg
- Träger: ULTREIA z.s., in Zusammenarbeit mit dem Klub českých turistů (KČT)
- Markierung: KEINE eigene durchgehende Beschilderung — der Weg nutzt die Farbbalken des KČT, Jakobsmuscheln nur an den Wegweisern; mit der Camino Ninja App bist du sicher (komplette Route an Bord)
- Unterkünfte: keine einzige Pilgerherberge auf der Strecke — rund ein Dutzend Pensionen, dazwischen Lücken bis 50 km; Vorbuchen ist Voraussetzung, nicht Empfehlung
- Jakobskirchen: acht — Prag, Zbraslav, Beroun, Žebnice, Plasy, Ledce, Kladruby, Hostouň; sie sind zugleich die Stempelstellen
- Pilgerausweis: tschechischer Credencial von Ultreia; rund ein Dutzend Stempelstellen am Weg, eine davon ein Aussichtsturm
- Beste Zeit: April bis Oktober — nicht wegen Schnee, sondern weil im Křivoklátsko und im Grenzland außerhalb der Saison fast alles zu ist
- Bis Santiago: ab Tillyschanz nach Ultreias eigener Rechnung noch 2.589 km — 2.845 km ab der Prager Jakobsbasilika
Überblick
Zwei Zahlen erzählen diesen Weg. Die erste: 17,6 Höhenmeter pro Kilometer — der Camino Francés hat 17,9, und in unserer Routendatenbank stehen die beiden direkt nebeneinander, Rang 120 und 121 von 184 Routen. Pro Kilometer ist dieser Weg also genauso anstrengend wie der berühmteste Jakobsweg der Welt, nur dreimal kürzer — und niemand kennt ihn. Dabei gibt es hier keinen einzigen Berg: Der höchste Punkt liegt auf 624 Metern, der größte Einzelanstieg misst 167. Dieser Weg hat kein Profil, er hat ein Wellblech — die 4.566 Höhenmeter kommen aus der Zahl der Wellen, nicht aus ihrer Höhe. Genau deshalb wird er unterschätzt.
Die zweite Besonderheit: der Startpunkt — er liegt direkt vor der Tür der Basilika sv. Jakuba Většího, der Kirche des Wegpatrons, 1232 gestiftet, mit der größten Orgel Tschechiens. Von dort gehst du 259,2 Kilometer nach Westen: die Vltava hinauf, durch den Böhmischen Karst an Karlštejn vorbei (direkt unter der Burg), fünfundsechzig Kilometer an der Berounka durchs Biosphärenreservat Křivoklátsko, in sechs Kilometern Abstand an Pilsen vorbei, über Stříbro — wo die Goldene Straße Karls IV. kreuzt — und zuletzt durch den Český les an einen Schlagbaum: Železná/Tillyschanz, ein Grenzübergang, hinter dem ein Weiler mit dreizehn Einwohnern liegt. Unterwegs acht Jakobskirchen, vier Bauten Santinis — und null Herbergen. Dieser Weg belohnt Planer und bestraft Improvisierer, und wir sagen dir unten sehr genau, wo.
1232 gestiftet, 1720 auf Wasser gebaut, in den 1960ern abgerissen — acht Jakobskirchen bis zum Schlagbaum
Kaum ein Jakobsweg beginnt vor der Kirche seines Patrons — dieser tut es. Die Basilika sv. Jakuba Většího wurde 1232 von Václav I. gestiftet und 1374 unter Karl IV. vollendet, ihre Orgel von 1705 hat 8.277 Pfeifen, die meisten Tschechiens, und über dem Eingang hängt der Überlieferung nach die mumifizierte Hand eines Diebs, den die Madonna festhielt. Von dieser Tür aus reiht der Weg acht Jakobskirchen auf 259 Kilometern auf — im Schnitt eine alle zweiunddreißig, und sie sind zugleich die Stempelstellen: Der Weg ist entlang seiner eigenen Patrozinien vermessen. Die zweite, in Zbraslav bei Kilometer 15,6, war das Hospital des Königsklosters Aula Regia, in dessen Gruft rund vierzehn Přemysliden und Luxemburger lagen, bis die Hussiten am 30. Juli 1420 die Gräber schändeten. Die letzte steht in Hostouň, direkt am Weg, erstmals 1360 erwähnt — und wurde 2004 offiziell zum „letzten Punkt Tschechiens“ am Nordast der Svatojakubská cesta bestimmt. Das ist zugleich der früheste Beleg für die Wiederbelebung dieser Route; ein Eröffnungsjahr des markierten Weges nennt keine Quelle, und wir erfinden keines.
Die zweite Schicht dieses Weges ist eine Kaiserstraße, die er dreimal berührt — und der er dreimal ausweicht. 1355 erklärte Karl IV. die Strecke Nürnberg–Stříbro–Pilsen–Beroun–Prag zur Reichsstraße und verbot alle anderen Handelswege zwischen Böhmen und Franken; er selbst reiste der Überlieferung nach 52 Mal darauf, und 1513 bekam sie im Bericht eines Bärnauer Pflegers ihren Namen: „gulden straß“. Dein Weg trifft diese Goldene Straße in Prag, bei Karlštejn/Beroun — und nach 146 Kilometern Umweg wieder in Stříbro, auf einer Steinbrücke von 1555–1560, deren Torturm neben dem der Prager Karlsbrücke der einzige seiner Art in Böhmen ist. Dazwischen weicht er nach Norden aus, dorthin, wo die Klöster stehen: vier Bauten von Jan Blažej Santini Aichel liegen an dieser Trasse, und der stärkste steht in Plasy auf 5.100 Eichenpfählen, die dauerhaft unter Wasser gehalten werden, damit sie nicht faulen — kontrolliert bis zu vier Mal täglich, seit über 300 Jahren. Die lateinische Inschrift dort ist Bekenntnis und Datum in einem: „aeDIfICIVM hoC sIne aqVIs rVet“ — „Ohne Wasser stürzt dieses Gebäude ein“; die Großbuchstaben ergeben als römische Zahl 1720.
Und das Ende? Das Ende ist die härteste Zahl des Weges. Die Volkszählung vom 1. Dezember 1930 verzeichnet für Železná — deutsch Eisendorf — „174 Häuser, 1.092 deutsche Einwohner, 35 Tschechen, 11 Ausländer“; 1905 Marktgemeinde, 1927 Strom, 1929 Autobus. Nach 1946 wurde das Grenzland geräumt, in den 1960er Jahren riss man die Kirche sv. Barbory von 1718 ab und baute eine Kaserne an ihre Stelle, 2013 standen noch etwa fünfzehn Häuser. Auf der anderen Seite des Schlagbaums liegt Tillyschanz — benannt nach dem Feldherrn, der hier 1621 Erdschanzen gegen Böhmen umbauen ließ; 1990 wohnten dort dreizehn Menschen. 259 Kilometer von einer Basilika mit 8.277 Orgelpfeifen zu einem Weiler mit dreizehn Einwohnern — das ist keine Schwäche dieses Weges, das ist seine Pointe. Dass sie wieder gegangen wird, ist jung: 2009 startete das Erneuerungsprojekt „Cesta hvězdy“, und seit 2023 gibt es den ersten deutschen Pilgerführer — die „Tschechische Nordroute“, 140 Seiten für einen Weg, den vorher fast niemand beschrieben hat.
Andere Namen
Beim Träger ULTREIA z.s. heißt dieser Weg Železná trasa, auf der englischen Vereinsseite „The Železná Way“ — benannt nach dem letzten tschechischen Dorf Železná, deutsch Eisendorf, dessen Name auf die Eisenerzsuche der Mitte des 14. Jahrhunderts zurückgeht. Eine historische „Eisenstraße“ gibt es dagegen nicht: Der Weg trägt den Namen eines Grenzdorfs mit heute fünfzehn Häusern, nicht den einer Straße. Auf Deutsch läuft er als Tschechische Nordroute — so heißt der einzige deutsche Pilgerführer (Der Jakobsweg von Prag bis Tillyschanz/Eslarn — Tschechische Nordroute, Bahmüller/Kischel/Maier/Podlesný, 2023, 140 Seiten, ISBN 978-3-9812350-3-6); das Gegenstück ist die Südroute nach Všeruby/Eschlkam, bei uns die Všeruby Way. Die Fortsetzung hinter der Grenze heißt Oberpfälzer Jakobsweg, gelegentlich auch Via Carolina. Drei Klarstellungen ersparen dir Verwirrung: Ultreia selbst nennt 257 km — das ist der Zuschnitt bis zum Dorf Železná; unsere 259,2 km sind die Trackmessung bis zum Grenzübergang Tillyschanz. Die Goldene Straße (Zlatá cesta) Karls IV. ist ein anderer Weg — deine Route berührt sie an drei Punkten und verlässt sie dazwischen. Und einen Namen „Norimberská cesta“ gibt es nicht: Nürnberg ist das Ziel hinter der Grenze, nicht der Namensgeber.
Für wen ideal – und für wen eher nicht
Dieser Weg ist etwas für dich, wenn dich unterwegs Baukunst mehr interessiert als Pilgergesellschaft — und wenn du eine Millionenstadt verlassen und zwölf Tage später an einem Schlagbaum ankommen willst. Auf 259 Kilometern liegen acht Jakobskirchen, vier Bauten Santinis, zwei Klöster von 1115 und 1144, eine Königsburg von 1348, die Höhle des ersten böhmischen Eremiten und eine Trilobiten-Fundstelle von 550 Millionen Jahren, direkt neben der Trasse. Dazu eine Ruhe, die belegt ist: Ein Regionalportal nennt ihn „eine der ruhigsten und am wenigsten frequentierten Varianten des Jakobswegs“ in Tschechien — und fünfundsechzig Kilometer davon gehst du an einem Fluss durch ein Biosphärenreservat.
Ehrlich gesagt ist er aber nichts für dich, wenn du dich auf Betten und Schilder verlassen willst. Es gibt keine einzige Pilgerherberge auf der Strecke — unsere Datenbank zählt auf allen 58 Orten null, der Träger nennt für elf Etappen rund ein Dutzend Pensionen. Zwischen Roztoky (km 76) und Kralovice (km 126) liegen fünfzig Kilometer ohne ein belegtes Bett, und Ultreia sagt selbst, im Křivoklátsko sei es „schwerer, eine Unterkunft zu finden“ — solche Lücken plant man vorher weg, nicht unterwegs. Eine eigene Jakobsweg-Beschilderung gibt es auch nicht: Du folgst den Farbbalken des Klub českých turistů, Muscheln findest du nur an den Wegweisern — mit der Camino Ninja App wird daraus kein Suchspiel: Sie hat die komplette Route an Bord. Und wenn du glaubst, 259 Kilometer ohne Berge seien ein Spaziergang: 4.566 Höhenmeter, 17,6 pro Kilometer — so viel wie der Camino Francés. Nur verteilt auf hundert kleine Wellen statt auf zwei Pässe.
Streckenverlauf & Landschaft
Du beginnst direkt vor der Tür der Basilika sv. Jakuba Většího in der Prager Altstadt und gehst als Erstes die Vltava hinauf — am Emauzy-Kloster Karls IV. vorbei und unter Vyšehrad hindurch. Bei Kilometer 15,6 steht in Zbraslav die erste Jakobskirche nach der Startbasilika, einst Hospital des Königsklosters Aula Regia; hier zweigt die Všeruby Way nach Süden ab, du bleibst auf Westkurs. Hinter Radotín (km 19,3) endet Prag — zwanzig der 259 Kilometer liegen in der Stadt — und der Böhmische Karst hebt den Weg auf sein Kalkplateau: Bei Kilometer 36,2 liegt die Burg Karlštejn direkt neben der Trasse, bei 44,1 das Kloster Svatý Jan pod Skalou in seiner Schlucht, direkt am Weg. Ab Beroun (km 49,6) übernimmt die Berounka und lässt dich fünfundsechzig Kilometer nicht mehr los: Der Fluss hat sich ein canyonartiges Tal geschnitten, und der Weg kürzt jede Schleife über die Schulter dazwischen ab — deshalb sind die kurzen Etappen im Křivoklátsko (628 km², 62 Prozent Wald, die Burg Křivoklát 800 Meter neben dem Weg) die steilsten des ganzen Weges.
Hinter Liblín (km 114,3) verlässt du den Fluss und steigst ins offene Hügelland des nördlichen Pilsner Landes: Kralovice, Santinis Wallfahrtskirche Mariánská Týnice, die Jakobskirche Žebnice, das Kloster Plasy — vier Kunstgeschichts-Stationen auf fünfzehn Kilometern. Dann kommt die viertgrößte Stadt Tschechiens in Sichtweite und bleibt es: Pilsen liegt 6,3 Kilometer entfernt, sichtbar vom Aussichtsturm Krkavec, und der Weg geht nicht hinein. Über die Talsperre Hracholusky erreichst du bei Kilometer 196 die alte Silberstadt Stříbro — dort kreuzt die Goldene Straße —, dann das Santini-Kloster Kladruby. Die letzten sechzig Kilometer sind Grenzland: Hostouň mit der letzten Jakobskirche Tschechiens, Bělá nad Radbuzou, und zuletzt der Anstieg in den Český les (Oberpfälzer Wald). Der höchste Punkt des ganzen Weges kommt bei Kilometer 254,6 auf 624 Metern — vier Kilometer vor der Grenze. Danach fällt der Weg nach Železná ab und endet nach 850 bayerischen Metern in Tillyschanz.
Etappen, Gelände & Schwierigkeit
Elf Etappen sind der offizielle Zuschnitt von Ultreia, und der Weg ist auf sie gebaut — die Kilometerangaben unten sind auf die Trackmessung unserer Routendatenbank normiert (Gesamtstrecke 259,2 km) und tragen „ca.“. Technisch ist hier nichts schwierig: Feldwege, befestigte Waldwege, Flussauen, Ortsstraßen. Anspruchsvoll ist die Statistik — und sie ist tückisch verteilt: Die steilste Etappe ist eine der kürzesten (Nižbor → Nezabudice, ca. 20 km, 28,2 Höhenmeter pro Kilometer), die längste eine der flachsten (Kladruby → Hostouň, ca. 33 km) — dafür liegen in ihr 24 Kilometer ohne ein einziges Bett. Wer auf diesem Weg nach Kilometern plant, plant falsch: Die Planungsgröße ist das Bett, nicht die Distanz.
- Prag → Karlštejn — ca. 36 km — die längste Etappe, ihre flachere Hälfte liegt in der Stadt: Vltava-Ufer, bei km 15,6 Zbraslav mit Jakobskirche und Stempel (hier zweigt die Všeruby Way ab), ab Radotín der Böhmische Karst. Teilbar in Zbraslav oder Radotín (Bahn).
- Karlštejn → Nižbor — ca. 25 km — die kunsthistorisch dichteste: Svatý Jan pod Skalou mit Eremitenhöhle und der Glocke von 1401, steiler Ausstieg aus der Kalkschlucht, dann Beroun mit Jakobskirche am Platz (Stempel) und die Berounka aufwärts.
- Nižbor → Nezabudice — ca. 20 km — rechnerisch die härteste Etappe (28,2 m/km): hinein ins Biosphärenreservat Křivoklátsko, der steilste Anstieg des ganzen Weges hinauf zur Burg Křivoklát (gut 800 m ab). Unterkunft zwingend vorbuchen — hier beginnt das 50-km-Bettenloch.
- Nezabudice → Zvíkovec — ca. 18 km — Berounka-Mäander, Ruine Týřov, und bei km 90,8 die Trilobiten-Fundstelle „Pod Hruškou“ direkt am Weg (Kambrium, ~550 Mio. Jahre); in Skryje die Barrande-Gedenkstätte, Eintritt frei.
- Zvíkovec → Kralovice — ca. 26 km — Abschied vom Fluss, über Chlum hinauf ins Hügelland; in Kralovice die Gryspek-Kirche von 1575–1581. Achtung bei km 111,5: Abzweig am Wegweiser „U Rakolusk“ nicht verpassen (Ultreia-Warnung).
- Kralovice → Plasy — ca. 15 km — die kürzeste und flachste Etappe mit dem meisten Programm: Santinis Mariánská Týnice (Stempel), Jakobskirche Žebnice (Stempel), Kloster Plasy auf 5.100 Eichenpfählen (Stempel). Der Tag, an dem man keine Kilometer machen soll.
- Plasy → Ledce — ca. 21 km — Waldwege über Mrtník und Krašovice zur Jakobskirche von Ledce (Stempel); am Ende die Abzweigung links direkt nach Ledce nicht übersehen.
- Ledce → Pňovany — ca. 23 km — die Pilsen-Etappe ohne Pilsen: Aussichtsturm Krkavec (Stempel, einziger Blick auf die 6,3 km entfernte Stadt), Talsperre Hracholusky, Ziel am Bahnknoten Plzeň–Cheb.
- Pňovany → Kladruby — ca. 21 km — Stříbro mit der Steinbrücke von 1555–1560 und der Kreuzung der Goldenen Straße (Stempel), dann Kladruby mit Jakobskirche (Stempel) und Santini-Kloster. Verpflegung erst in Stříbro, in der zweiten Hälfte.
- Kladruby → Hostouň — ca. 33 km — die längste Etappe; Ultreia nennt sie selbst „královská“ (königlich), weil zwischen Start und Ziel dauerhaft keine Unterkünfte angeboten werden — konkret: 24 km nichts zwischen Staré Sedlo (km 210) und Mírkovice (km 235). Ziel: Hostouň, die letzte Jakobskirche Tschechiens (1360, Stempel).
- Hostouň → Železná/Tillyschanz — ca. 20 km — über Bělá nad Radbuzou (letzter Busanschluss) in den Český les: höchster Punkt des ganzen Weges (624 m) vier Kilometer vor der Grenze, dann hinab nach Železná — und die letzten 850 Meter sind bayerisch.
Für 12 Tage teilst du am ehrlichsten die 36er-Auftaktetappe in Zbraslav oder Radotín (beide mit Bahnanschluss und Prager Betten) — die naheliegende Teilung der 33er-Etappe 10 in Darmyšl scheitert daran, dass dort kein Bett belegt ist; praktikabel ist allenfalls Mírkovice (km 235,3, Penzion Starý Mlýn). Für 10 Tage legst du die Kurzetappen im Křivoklátsko zusammen (Nižbor → Skryje, ca. 30 km mit 818 Höhenmetern — die härteste Einzeletappe aller Varianten, ausgerechnet im Abschnitt mit der dünnsten Bettenlage), für 9 Tage brauchst du vier 30er hintereinander und ein Quartier in Prostiboř, das es nicht gibt. Unsere Empfehlung ist deshalb unspektakulär: Geh die elf. Der Weg ist auf elf gebaut, und die Bettenlage rechtfertigt keine Experimente. Abbrechen und einsteigen kannst du unterwegs gut: Karlštejn, Beroun, Nižbor und Roztoky, Plasy, Pňovany und Stříbro haben Bahnanschluss.
Highlights am Weg
- Basilika sv. Jakuba Většího, Prag (km 0) — der Startpunkt, direkt vor der Tür: 1232 von Václav I. gestiftet, 1374 unter Karl IV. vollendet, Gewölbe knapp 30 Meter; 1311 Hochzeitsfest Johanns von Luxemburg, 1378 lag hier Karls IV. Leichnam aufgestellt; die Orgel von Abraham Stark (1705) hat 8.277 Pfeifen, die größte Tschechiens; seit 1974 Basilica minor. Über dem Eingang hängt der Überlieferung nach die Hand eines Diebs. Geöffnet außer montags nur 9.30–12.00 und 14.00–16.00 Uhr — am ersten Morgen früh genug da sein.
- Zbraslav (km 15,6, direkt am Weg) — die Kirche sv. Jakuba Staršího war das Hospital des Königsklosters Aula Regia, das Václav II. 1292 zur Buße für eine Hinrichtung stiftete; in der Gruft lagen rund vierzehn Přemysliden und Luxemburger, bis die Hussiten 1420 die Gräber schändeten. Barockumbau von Santini und Kaňka. Führungen nur am ersten Sonntag im Monat, 14 Uhr.
- Burg Karlštejn (km 36,2, direkt am Weg) — 1348 von Karl IV. als Tresor für die Reichsinsignien gegründet; die Kreuzkapelle (geweiht am 9. Februar 1365) birgt 129 Tafelbilder von Meister Theoderich, die größte Sammlung ihrer Art weltweit. Der Weg läuft nicht „in Sichtweite“ vorbei, sondern direkt darunter.
- Svatý Jan pod Skalou (km 44,1, direkt am Weg) — aus dem Kirchenraum gehst du direkt in die Höhle, in der der Eremit Ivan um 850–900 rund vierzig Jahre lebte (heiliggesprochen wurde er nie — auch das gehört zur Wahrheit). Kirche von 1661, im Turm eine Glocke von 1401 mit der ältesten erhaltenen alttschechischen Inschrift.
- Křivoklátsko mit Burg Křivoklát (km 61–114) — 628 km² Biosphärenreservat, 62 Prozent Wald, rund 1.800 Pflanzenarten; die Berounka hat ein Canyontal geschnitten, und der steilste Abschnitt des ganzen Weges (+167 m auf 2 km) führt hinauf zur Königsburg, in der der junge Karl IV. lebte — gut 800 Meter neben der Trasse.
- Trilobiten von Skryje (km 90,8, direkt am Weg) — die Fundstelle „Pod Hruškou“: Kambrium, rund 550 Millionen Jahre. Der Franzose Joachim Barrande beschrieb von hier aus in 22 Bänden mit 1.160 Tafeln 3.557 Arten; sein Motto steht jedem Pilger gut: „C'est ce que j'ai vu“ — das ist, was ich gesehen habe. Gedenkstätte in Skryje, Eintritt frei.
- Kralovice (km 125,9) — die Kirche sv. Petra a Pavla, 1575–1581 von Florián Gryspek von Griesbach im Renaissancestil umgebaut: unverputzte dunkelrote Ziegel, sein Epitaph von 1593, darunter die Familiengruft.
- Mariánská Týnice (km 127,7, direkt am Weg) — Santinis Wallfahrtskirche: Grundstein 1711, Weihe 1777, 1920 Einsturz der Kuppel, 2018–2021 Vollendung des Ostkreuzgangs. Santinis Plan war fertig — 310 Jahre nach dem Grundstein. Stempelstelle.
- Kloster Plasy (km 140,5) — Zisterzienser seit 1144; Santinis Konvent steht auf 5.100 Eichenpfählen, die dauerhaft unter Wasser gehalten werden, kontrolliert bis zu vier Mal täglich — seit über 300 Jahren. Das Chronogramm „aeDIfICIVM hoC sIne aqVIs rVet“ (Ohne Wasser stürzt dieses Gebäude ein) ergibt die Jahreszahl 1720.
- Rozhledna Krkavec (km 165,5, wenige Minuten abseits) — ein Aussichtsturm als Stempelstelle, nicht Kirche, nicht Pfarrhaus: der einzige Punkt, von dem aus du Pilsen siehst. Die viertgrößte Stadt Tschechiens bleibt 6,3 Kilometer entfernt — der Weg geht nicht hinein.
- Stříbro (km 196) — 1183 als Bergsiedlung „Argentaria“ erwähnt, königliche Bergstadt seit 1240–1250, Silber- und Bleibergbau bis in die 1980er. Die Steinbrücke über die Mže (1555–1560) trägt einen Torturm, der neben dem der Prager Karlsbrücke der einzige seiner Art in Böhmen ist — beide Brückentürme Böhmens liegen an diesem Weg. Hier kreuzt die Goldene Straße.
- Kloster Kladruby (km 206,4, gut 600 m abseits) — 1115 von Vladislav I. gestiftet, 1712–1726 von Santini in Barockgotik umgebaut: Kirche 86 Meter lang, Kuppel 46 Meter. 1785 aufgehoben, danach Lazarett, Kaserne, ab 1825 Brauerei der Windisch-Graetz. In der Stadt die Jakobskirche mit Stempel.
- Hostouň (km 238,5, direkt am Weg) — die letzte Jakobskirche vor der Grenze, erstmals 1360 erwähnt, ist ein Marienwallfahrtsort: Die Gnadenstatue der Schmerzhaften Muttergottes kam 1729 feierlich hierher, rund 200 Heilungen sind dokumentiert. 2004 wurde die Kirche zum „letzten Punkt Tschechiens“ am Nordast der Svatojakubská cesta bestimmt.
- Železná und Tillyschanz (km 258,1–258,9) — das Ziel. Eisendorf zählte 1930 noch 1.092 deutsche Einwohner; in den 1960ern wurde die Kirche von 1718 abgerissen und eine Kaserne gebaut, 2013 standen fünfzehn Häuser. 850 Meter weiter liegt Tillyschanz auf einem Schanzwall des Dreißigjährigen Krieges (1611 angelegt, 1621 von Tilly umgebaut, Reste sichtbar) — 1990: dreizehn Einwohner. Hier endet der Weg, und hier beginnt der nächste.
Wie Pilger auf diesen Weg gelangen
Der direkte Zubringer ist die Zittau Way. Sie kommt in 192 Kilometern von Görlitz über Zittau und Stará Boleslav nach Prag — und endet an derselben Basilika, an der dieser Weg beginnt. Sauberer kann eine Übergabe nicht sein: Du schläfst in Prag, gehst am nächsten Morgen an der Jakobskirche vorbei und bist auf dem nächsten Weg. Wer von noch weiter östlich oder nördlich kommt, läuft über den Vierwege-Knoten Görlitz herein: Dort enden der Camino Dolnosląska aus Glogau und die Via Regia Polska von der ukrainischen Grenze, dort beginnt die Via Regia Deutschland nach Westen — und über Bautzen wechselt man auf den Jakobsweg Sachsen.
Wer nicht zu Fuß anreist, hat es so leicht wie an kaum einem anderen Startpunkt: Prag ist von überall erreichbar, und der Hauptbahnhof liegt gut zehn Gehminuten vom Startpunkt entfernt. Und wenn du vor der Basilika stehst und dich noch nicht entschieden hast: Von derselben Kirche startet auch die Všeruby Way — die Südroute nach Bayern. Die ersten 15,6 Kilometer bis Zbraslav gehen beide Wege gemeinsam; an der ersten Jakobskirche trennen sie sich — die Všeruby Way nach Süden Richtung Eschlkam, die Železná Way nach Westen. Prag ist damit der einzige Ort unseres Netzes, an dem ein Jakobsweg endet und zwei beginnen.
Weiterpilgern?
Dieser Weg endet nicht in Santiago, sondern an einem Schlagbaum — und der ist eine Übergabestelle, keine Endstation. In Železná/Tillyschanz beginnt der Oberpfälzer Jakobsweg, auch Via Carolina genannt: 184 Kilometer über Eslarn, Schwandorf und Kastl nach Nürnberg, betreut von der Fränkischen St. Jakobus-Gesellschaft Würzburg, mit sieben weiteren Jakobskirchen. Sieben in Böhmen, sieben in Bayern: vierzehn Jakobskirchen auf 443 Kilometern von Prag nach Nürnberg — die Übergabe ist so nahtlos, dass beide Wege beide Grenzorte in ihren Ortslisten führen.
Ab Nürnberg öffnet sich das fränkische Netz: der Jakobsweg Nürnberg–Ulm nach Süden, der Fränkisch-Schwäbische Jakobsweg nach Westen, der Jakobsweg Oberfranken nach Norden, und die Via Imperii kreuzt als Nord-Süd-Magistrale. Am Ende jeder dieser Ketten steht derselbe Weg: der Camino Francés ab Saint-Jean-Pied-de-Port. Ultreia rechnet es dir schon am Grenzübergang vor: Ab Tillyschanz sind es noch 2.589 Kilometer bis Santiago — ab der Prager Jakobsbasilika also 2.845. Du hast dann die ersten 259 hinter dir, und pro Kilometer waren sie so anstrengend wie alles, was noch kommt.
Vorbereitung & Praktisches
Navigation zuerst, denn hier entscheidet sie sich. Der Weg hat keine eigene durchgehende Beschilderung — er nutzt „in maximaler Weise“ das Wanderwegenetz des Klub českých turistů: rote, blaue, grüne und gelbe Farbbalken, die unterwegs mehrfach die Farbe wechseln. Jakobsmuscheln findest du nur an den Wegweisern, dafür richtungsgenau — „srdce mušle ukazuje směr do Santiaga a paprsky ukazují směr ze Santiaga“: das Herz der Muschel zeigt nach Santiago, die Strahlen davon weg. Praktisch heißt das: Du navigierst nach Farbbalken, nicht nach Muscheln — und mit der Camino Ninja App hast du die komplette Route dieses Weges immer dabei. Ultreia selbst warnt an drei Stellen ausdrücklich vor falschen Abzweigen (km 111,5 „U Rakolusk“, vor Ledce, hinter Hostouň beim Wechsel von grün auf blau).
Dann die Betten, der ehrlichste Punkt dieses Weges. Es gibt keine Pilgerherbergs-Kette — keine einzige Herberge auf 259 Kilometern. Ultreia nennt rund ein Dutzend Pensionen, ein Kolleg und einen Campingplatz, und dazwischen liegen echte Löcher: fünfzig Kilometer zwischen Roztoky (km 76) und Kralovice (km 126) — genau dort, wo Ultreias Etappenziele Nezabudice und Zvíkovec liegen, für die der Verein selbst keine Unterkunft nennt —, siebenunddreißig zwischen Plasy und Plešnice, fünfundzwanzig zwischen Staré Sedlo und Mírkovice. Buche vor. Nicht als Komfort, sondern damit die Etappe überhaupt funktioniert. In Prag gibt es zwei echte Pilgerquartiere (Kapuzinerkloster an der Loreta, Farnost Kunratice) — beide ausdrücklich nur für Pilger mit Credencial: „Ubytovaní mohou být výhradně poutníci s poutnickým pasem (credenciálem).“
Der Rest ist schnell gesagt. Beste Zeit April bis Oktober — der höchste Punkt liegt auf 624 Metern, Schnee ist selten das Problem, geschlossene Pensionen und Gaststätten außerhalb der Saison sind es; nimm im Křivoklátsko und im Grenzland Wasser und Proviant für den ganzen Tag mit. Den tschechischen Credencial bekommst du bei ULTREIA z.s., den deutschen Pilgerführer („Tschechische Nordroute“, 2023) im Buchhandel. Drei Öffnungszeiten-Fallen: die Prager Basilika (außer montags nur 9.30–12.00 und 14.00–16.00 Uhr), die Jakobskirche Zbraslav (Führungen nur am ersten Sonntag im Monat) und die Saisonzeiten der Klöster. Plane deine Tagesetappen vorher durch, weil die Quartiere klein, ungleich verteilt und oft nur nach Anruf offen sind — am einfachsten gelingt das direkt in der Camino Ninja App, in der du deine Etappen zusammenstellst und passende Unterkünfte gleich mit einplanst.
Was dich der Weg kostet
Tschechien macht diesen Weg günstig — teuer ist hier nichts außer der Fehlplanung. Pensionen an der Strecke liegen typisch bei 500 bis 750 Kronen (20 bis 30 Euro) pro Person und Nacht (Stand: August 2026); die Pilgerunterkunft der Pfarrei Kunratice in Prag kostet 200 Kronen, rund 8 Euro. Ein Mittagessen im Gasthaus bekommst du oft für unter 200 Kronen. Für elf Nächte landest du bei rund 6.000 bis 8.000 Kronen (250 bis 320 Euro) plus Verpflegung — deutlich unter deutschem oder französischem Niveau. Dazu kommen einmalige Posten: der Credencial von Ultreia, der Pilgerführer für 12,40 Euro und die An- und Rückreise. Eintritte sind die Ausnahme, nicht die Regel — die Barrande-Gedenkstätte ist kostenlos, die Führung in Zbraslav gegen Spende —, aber für vier Häuser solltest du bewusst Geld und Zeit einplanen: Karlštejn, Plasy, Kladruby und Mariánská Týnice. Und für Křivoklát, wenn du die achthundert Meter Umweg gehst.
Anreise
Nach Prag kommst du aus jeder Richtung: Fernzüge fahren aus Berlin, Dresden, Wien, München und Nürnberg, der Hauptbahnhof Praha hl. n. liegt gut zehn Gehminuten vom Startpunkt an der Jakobsbasilika, der Fernbusbahnhof Florenc 1,1 Kilometer, und der Flughafen Václav Havel ist mit Bus und Metro eine gute Dreiviertelstunde entfernt. Wer zu Fuß anreisen will, kommt über die Zittau Way aus Görlitz — sie endet direkt am Startpunkt.
Die Rückreise aus Tillyschanz ist der schwierigere Teil, und das gehört gesagt. Der Weiler hat keinen Bahnanschluss. Nächster Ort mit Bus ist Eslarn, 4,6 Kilometer weiter; von dort geht es über Vohenstrauß nach Weiden in der Oberpfalz, wo die Bahn nach Nürnberg und Regensburg fährt. Auf tschechischer Seite ist Bělá nad Radbuzou (km 245,4) der letzte Ort mit Busanbindung Richtung Domažlice und Bahn nach Pilsen und Prag. Oder du löst das Problem, wie es dieser Grenzübergang nahelegt: Du läufst einfach weiter — der Oberpfälzer Jakobsweg beginnt genau hier.
- Anreise zum Start: Prag Hauptbahnhof (gut zehn Gehminuten vom Startpunkt), Fernbus Florenc (1,1 km), Flughafen Václav Havel (Bus + Metro, ca. 45 Min.); Fernzüge aus Berlin, Dresden, Wien, München, Nürnberg.
- Rückreise: ab Eslarn (4,6 km hinter dem Ziel) per Bus über Vohenstrauß nach Weiden i. d. OPf., dort Bahn nach Nürnberg und Regensburg; alternativ ab Bělá nad Radbuzou (km 245,4) per Bus nach Domažlice, dort Bahn nach Pilsen und Prag.
- Zwischeneinstieg: Karlštejn und Beroun (Bahn Prag–Pilsen), Nižbor und Roztoky (Lokalbahn Beroun–Rakovník — damit ist der Křivoklátsko-Abschnitt abbrechbar), Plasy (Bahn Plzeň–Žatec), Pňovany und Stříbro (Bahn Plzeň–Cheb).
Hol dir deinen Pilgerausweis und die Muschel
Alles, was du für den Železná Way brauchst, direkt zu dir nach Hause.
Camino Shop besuchen
Weitere Caminos
Appenzeller Weg
Appenzeller Weg
52,6 km von Rankweil über den Rhein nach St. Peterzell: Jakobskapelle von 1464, 163 Jahre Hochzeitsweg, Anschluss an die Via Jacobi. Etappen, Kosten, Anreise.
Lesen Aqueduct Trail
Aqueduct Trail – Verbindungsweg entlang des Aquädukts von Vila do Conde
Vom Küstenweg auf den Camino Central: 12,9 km entlang des Aquädukts von Vila do Conde nach São Pedro de Rates. Route, Etappe, Herbergen, Kosten — ehrlich erklärt.
Lesen Ave Trail
Ave Trail (CP Costa – CP Central)
9,2 Kilometer, die zwei der meistgegangenen Pilgerwege Portugals verknüpfen: Wer nach dem ersten Tag auf dem Küstenweg in Vila do Conde auf den Zentralweg wechseln möchte, nimmt diesen kurzen Verbindungsweg nach Arcos.
Lesen
